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Hamburger DOM Wie entwickelte sich der DOM auf dem Heiligengeistfeld?

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Auf dem Hamburger DOM waren ursprünglich Händler und fahrende Kaufleute ebenso vertreten wie Gaukler und Jongleure. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann sich die Funktion allmählich zu verändern.

Hamburger DOM

Wie entwickelte sich der DOM auf dem Heiligengeistfeld?

1897 öffnete in Hamburg mit dem "Waarenhaus Hermann Tietz" das erste moderne Kaufhaus der Stadt; der DOM verlor als Handelsplatz für Waren an Bedeutung.

Gleichzeitig stieg die Bevölkerung in Hamburg stark an. Lebten um 1800 noch 132.000 Menschen in der Stadt, waren es 1931 bereits mehr als eine Million. Die hart arbeitenden Hamburger suchten in ihrer Freizeit nach Vergnügen. Diesem Bedürfnis kam der Hamburger DOM nach; zunehmend sorgten Schausteller mit Losbuden, Karussells und anderen Lauf- und Fahrgeschäften für Belustigung des Publikums.

Hamburger DOM

​​​​​​​Es entstanden große Bauten wie Achterbahnen, Laufgeschäfte und Karussells. Elektrisches Licht - in der Stadt noch wenig verbreitet - kam als dekoratives Element dazu und der hell erleuchtete DOM hatte eine große Anziehungskraft.

Welcher Aufwand betrieben wurde, beschrieben die „Winsener Nachrichten“ im Jahr 1907 am Beispiel des Schaustellers Hugo Haase:

„Der Karussellkönig, Hugo Haase, hat den diesjährigen Aufbau seiner Domneuheiten fast beendet. Um einen ungefähren Begriff von der Größe der auf dem diesjährigen Dom vertretenen Haaseschen Schöpfungen zu geben, sei bemerkt, dass Herr Haase 100 Mann Personal mitgebracht hat. … 14 Dampfmaschinen, darunter solche bis zu 80 Pferdekräften, werden die erforderliche elektrische Kraft erzeugen. … Interessant ist auch die Zahl der Lampen, von denen sich mancher keinen Begriff macht. Die Maschinen erzeugen rund 6.000 Pferdekräfte. 875 Bogenlampen und rund 32.500 Glühbirnen werden in den Geschäften eine Tageshelle verbreiten.“

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