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Hamburger DOM Das Riesenrad

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Der Amerikaner George Washington Gale Ferris jr. hatte für die Weltausstellung 1893 in Chicago eine Art hochkant gestelltes Karussell konstruiert: ein mit Dampfkraft betriebenes Rad, das um eine Stahlachse kreiste und in riesigen Gondeln bis zu 2000 Passagiere gleichzeitig beförderte.

Das Riesenrad

Ferris wurde von der Presse als „Mann mit den Rädern im Kopf“ verspottet - das nach ihm benannte „Ferris Wheel“ wurde auf der Weltausstellung jedoch ein fulminanter Erfolg. Nach der Weltausstellung versuchte Ferris vergeblich einen neuen Standort für sein Riesenrad zu finden. Europäer zeigten Interesse, jedoch wollte Ferris die Erfindung nicht exportieren.

Der Amerikaner James Graydon sicherte sich 1893 das Patent für ein Riesenrad, das dem von Ferris aufs Haar glich und verkaufte die Rechte weiter an Walter Basset, der sich an die Produktion von Riesenrädern im großen Stil beteiligte. Und so feierten stationäre Riesenräder in Europa Premieren: 1895 in London, 1896 in Blackpool, 1897 in Wien und 1900 in Paris.

Die mobilen Riesenräder auf dem Hamburger DOM dieser Zeit waren kleiner, große Stahlkonstruktionen, die schnell auf- und abgebaut werden konnten, kamen erst in den 1960er Jahren auf.

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