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Hamburger DOM Schaubuden

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Schausteller gab es weltweit seit dem Altertum. In Europa übten sie ihren Beruf seit dem Mittelalter im Umherziehen als „Fahrendes Volk“ aus, das von Ort und zu Ort zog.

Schaubuden

Schaubuden

Zunächst war das Publikum nur passive Zuschauer und folgte gebannt den Darbietungen an den Schaubuden. Personen, die sich oder andere zur Schau stellten, machten in den vergangenen Jahrhunderten den Großteil der Schausteller aus.

Dies waren Personen, die andersartig waren, wie sehr große Menschen („Riesen“), kleine Menschen („Liliputaner“) oder siamesische Zwillinge.

Andersartige Menschen dienten so zur Belustigung und Unterhaltung. Heute bleibt einem bei einigen Darstellungen das Lachen im Halse stecken: Diese Menschen, die andersartig, ungewöhnlich oder körperlich versehrt waren, wurden herabwürdigend in Szene gesetzt oder zu Ausstellungsobjekten gemacht. Das war Unterhaltung auf Kosten von Schwächeren und Ausgegrenzten – diese zur Schaustellung entspricht nicht unserem heutigen Menschenbild – auch nicht dem der Schausteller.

Im 19. Jahrhundert begann die aktive Teilnahme der Besucher am Geschehen. Karussells, Schaukeln, Wurfbuden und Schießstände gehörten zu den ersten Jahrmarktsbeschäftigungen, später kamen noch Belustigungsgeschäfte wie die Geisterbahn dazu.

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