Hafengeburtstag

Schiffe Landrath Küster - HF 231

Die Landrath Küster H 231 wurde 1889 als hölzerner Fischkutter in Dienst gestellt. Nach wechselnden Eignern gelang es 1991 zurück nach Hamburg und wurde restauriert. 

Finkenwerder Hochseekutter "Landrath Küster - HF 231" Landrath Küster - HF 231 Typ: Gaffelketsch, Finkenwerder Hochseekutter Indienststellung: 1889 Mehr Infos zur Landrath Küster

Landrath Küster - HF 231

Landrath Küster: Technische Daten

Typ: Gaffelketsch, Finkenwerder Hochseekutter
Nation: Deutschland
Indienststellung: 1889
Länge: 28,50 Meter
Breite: 6,10 Meter
Tiefgang: 2 Meter
Segelfläche: 211 Quadratmeter. 4 Segel
Eigner: Stiftung Hamburg Maritim
Heimathafen: Hamburg-Finkenwerder

Kurzbeschreibung

Deutschlands älteste Werft, die Sietas Werft im Hamburger Stadtteil Cranz, baute vor 1900 viele hölzerne Fischkutter. Da die Finkenwerder Fischer auch im Winter bei Sturm und Kälte auslaufen mussten, um unter heute nicht mehr nachvollziehbaren Bedingungen unter Segeln zu fischen, waren diese Kutter außergewöhnlich seetüchtig. Auf den knapp 30 Meter langen Kuttern gab es keine Möglichkeit, den gefangenen Fisch zu kühlen. Man nutzte daher die Bünn – einen wasserdurchströmten Laderaum in der Mitte des Schiffes – zum Transport der lebenden Fische zum Fischmarkt.

Bis 1960 findet sich die Landrath Küster unter verschiedenen Fischereikennzeichen im deutschen Schifffahrtsregister. Ein niederländischer Käufer überzog 1970 den Rumpf mit einer angeblich schützenden Haut aus GFK. Als Hamburger Schiffsenthusiasten den Rumpf 1991 nach Hamburg zurück brachten war für die Restaurierung nicht mehr viel zu verwenden. Das als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geförderte Projekt kam daher einem Neubau gleich. Heute segelt die Landrath Küster wieder unter ihrem alten Fischereizeichen HF 231, für Hamburgisch-Finkenwerder, wie vor über 100 Jahren.


Weitere Informationen: Landrath Küster

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