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Abschnitt 1: Lohmühlengrünzug

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Ein Auftakt mit guten Aussichten: Bevor man überhaupt startet, laden die grünen Ufer der Außenalster bereits zur ersten Pause ein. Vor allem bei aufgehender Sonne schaukeln die kleinen Boote, die an den Holzstegen vor Anker liegen, wie auf dem Postkartenmotiv. Von den Bänken bietet sich ein idyllischer Blick über die Stadtkulisse Hamburgs und die Alster. Diese ist das erste der drei Gewässer, die der Grünzug verbindet und denen er seinen Namen zu verdanken hat.

Eine Luftansicht zeigt den Beginn des Lohmühlengrünzugs im Stadtteil St. Georg. Im vorderen Bildteil ankern kleine Boote an Stegen der Außenalster. Optimal vernetzt: das grüne Ufer der Außenalster bildet den Anschluss an die Alster-Landschaftsachse. Sie ist eine von insgesamt vier Landschaftsachsen, die der Alster-Bille-Elbe Grünzug in Zukunft miteinander verbindet.

Abschnitt 1: Lohmühlengrünzug

Von hier bewegt sich der Alster-Bille-Elbe Grünzug in Richtung St.Georg, quert die quirlige Einkaufsstraße „Lange Reihe“ und verläuft südlich weiter im angrenzenden Lohmühlengrünzug. Dieser wurde in zwei Abschnitten und mit Beteiligung der Bürger*innen umgestaltet. Hier erstrecken sich nun Beachvolleyballfelder, Spielplätze, Sportanlagen und eine Hundeauslaufzone, die den Park zu einem lebendigen Treffpunkt des Viertels machen.

Der Lohmühlengrünzug ist über die U-Bahnstation Lohmühlenstraße gut zu erreichen. Die Einbindung des U-Bahneingangs in den Park soll noch gestalterisch verbessert werden. Die Maßnahme ist Teil des letzten Bauabschnitts zwischen Brennerstraße und Steindamm, der bis Anfang 2024 fertig gestellt werden soll.

Der südliche Teil des Lohmühlengrünzugs bildet einen unaufgeregten Kontrast zu vertikalen Hochhausfassaden, hier hat unter anderem die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg ihren Sitz. In diesem Abschnitt hat auch der jüngste bauliche Neuzugang der Grünanlage eingeschlagen: Der vier Meter hohe Kletteroit bietet auf seiner 100 m² großen Oberfläche Klettermöglichkeiten für jüngere, ältere, unerfahrene und fortgeschrittene Boulderfans. Dabei ist die abstrakte Skulptur in einen „weichen Krater“ eingelassen, der Stürze abfedert. Entstanden ist der Kletteroit durch Hamburgs größten Bürger-Projektwettbewerb „Deine Geest“, bei dem von 233 Ideen unter öffentlicher Abstimmung 12 Projekte ausgewählt und durch eine Fördersumme von einer Million Euro realisiert wurden. Die Gewinnerprojekte reihen sich nun entlang der Landschaftsachse Horner Geest, die den Alster-Bille-Elbe Grünzug am Knotenpunkt Berliner Tor kreuzt. Dieser ist mit dem Ende des Parks erreicht.

Status

Größtenteils abgeschlossen

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