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Ausstellung im Rathaus Altona Traumbilder und Gedichte von Birgit Seibert-Frick

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Bilder im Auftrag gemalt von Ruth Alice Kosnick
Vernissage am Donnerstag, dem 16. Januar 2020, ab 17:00 Uhr, im Raum 106 des Altonaer Rathauses

Traumbilder und Gedichte von Birgit Seibert-Frick

Die Ausstellung findet vom 2.1. bis 31.1.2020 statt.

Bei den Bildern handelt es sich um Träume, die Birgit Seibert-Frick in Auftragsarbeit von der Malerin Ruth Alice Kosnick aus Elmshorn hat malen lassen. Ihr Inhalt wird durch moderne Gedichte verdeutlicht.

Mit den Bildern, die ausgestellt werden, hat es eine besondere Bewandtnis: Es sind Bilder von Träumen. Es war eher der Zufall, durch den Birgit Seibert-Frick auf die Idee kam, ihre Träume malen zu lassen. Vor einigen Jahren suchte eine Schülerin ein Thema für ein Bild, das sie im Leistungskurs Kunst malen sollte. Da erzählte sie ihr einen ihrer Träume, und die Schülerin malte in Anlehnung daran ein Bild. Zufällig wurde das Bild in einem größeren Kreis von Menschen besprochen. Es zeigte sich, dass das Bild die Menschen emotional ansprach und in Erstaunen versetzte. Der Traum hatte einen Lebensbezug. Seine Botschaft übermittelte sich an die Betrachter. Sie teilte sich ihnen durch das Bild noch einmal in einer ganz anderen Art mit als durch das gesprochene Wort.

Im letzten Jahr fasste Birgit Seibert-Frick den Entschluss, ihre beeindruckendsten Träume malen zu lassen. Sie fand in der Malerin Ruth Alice Kosnick eine sehr fähige Künstlerin, die mittlerweile zwölf Bilder von ihren Träumen gemalt hat.

Träume geben dem Thema, das der Träumende gerade innerlich verarbeitet, eine Gestalt. Sie stellen seine Wirklichkeit in einer verfremdeten Art und Weise dar und sie bringen das Unsichtbare der Realität komprimiert und ganz gezielt auf den Punkt. Sie zeigen die gesellschaftliche Realität, die unsichtbar hinter den Dingen steht. Im Traum erhält die Darstellung der Wirklichkeit eine andere Dimension, denn die Vernunft, die Ratio, ist während des Traumes ausgeschaltet. Die Aussage eines Traumbildes ist für den Betrachter nachvollziehbar.

Die Themen, die durch die Traumbilder angesprochen werden, betreffen viele Menschen unserer Zeit. Sie sind Ausdruck allgemein gesellschaftlicher Gegebenheiten.
Die in den Traumbildern veranschaulichten Themen werden dem Besucher der Ausstellung durch moderne Gedichte zugänglich gemacht. Diese geben ihm dabei gleichzeitig Raum, sich eigene Gedanken zu den Bildern zu machen.

Birgit Seibert-Frick weiß, dass ihre Bilder die Zustände nicht ändern können, aber vielleicht können sie einen Impuls geben, das Bewusstsein für Missstände zu schärfen. 

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