Rathaus Hintergrundbild

Bebauungsplanentwurf Altona-Altstadt 40 (Änderung)

Schutz der gewerblichen Nutzungen und der Wohnnutzung

Altona-Altstadt 40 (Änderung)


Plangebiet

Das Plangebiet liegt im Stadtteil Altona-Altstadt, Ortsteile 201, 203, 204 und 205 und wird wie folgt begrenzt: Max-Brauer-Allee – Lamp’lweg – Große Bergstraße – Goethestraße – über die Flurstücke 1129, 351 (Willebrandstraße) – über die Flurstücke 1084, 1438, Nordgrenze der Flurstücke 378,379 – über das Flurstück 393 (Lornsenstraße), 1156 und 446 (Schumacherstraße), Nord- und Ostgrenze des Flurstücks 454 – Nordgrenze der Flurstücke 1215, 1181, 1211, 1213, 1257, 462, 463 und 1150  der Gemarkung Altona-Nordwest – Hospitalstraße – Große Bergstraße – Virchowstraße – Kleine Bergstraße – über die Flurstücke 910 (Thedestraße), 1508 und 1512, Nordgrenze des Flurstücks 1026, West- und Nordgrenze des Flurstücks 1027 der Gemarkung Altona-Nordwest – Unzerstraße – Louise-Schroeder-Straße - Große Bergstraße – Blücherstraße – Südgrenze des Flurstücks 265, über das Flurstück 1361 (Virchowstraße) der Gemarkung Altona-Südwest – Grotjahnstraße – Eschelsweg – Jessenstraße – Lawaetzweg – Altonaer Poststraße – Südgrenze des Flurstücks 1447, Ost-, Süd- und Westgrenze des Flurstücks 65, Südgrenze des Flurstücks 1447, über das Flurstück 2292 der Gemarkung Altona-Südwest – Bugdahnstraße – Südostgrenze des Flurstücks 1426, Ostgrenze des Flurstücks 25 der Gemarkung Altona Südwest – Ehrenbergstraße – Max-Brauer-Allee – Neue Große Bergstraße – Goetheplatz – Große Bergstraße

 

 

Planungsziel

Mit der Änderung des Bebauungsplans sollen Wettbüros sowie Bordelle und bordellartige Betriebe in den Kerngebieten des Plangebietes ausgeschlossen werden. Mit dem Ausschluss dieser Nutzungen soll die planungsrechtliche Voraussetzung geschaffen werden, den vorhandenen zentralen Versorgungsbereich zu stärken, einem wirtschaftlichen Verdrängungsprozess der vorhandenen Ladengeschäfte und Gewerbebetriebe entgegen zu wirken sowie die Wohnnutzung im Gebiet selbst wie auch im näheren Umfeld zu schützen.

Durch die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplans sind die sogenannten Grundzüge der Planung nicht betroffen. Dadurch kann das vereinfachte Verfahren nach § 13 des Baugesetzbuchs angewendet werden, womit auf eine Umweltprüfung verzichtet werden kann.

 

Lage des Plangebiets

Bebauungsplanentwurf Altona-Altstadt 40 (1Änderung)

Bild: FHH, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung 2019

  

Luftbild und weitere Karten

Luftbilder, weitere Karten und andere Bebauungspläne können Sie auf dem Planportal „Stadt- und Landschaftsplanung online“ nach Aufruf des folgenden Links einsehen:

www.hamburg.de/bebauungsplaene-online

 

Verfahrensstand:

Das Verfahren wurde durch den Aufstellungsbeschluss A 15/18 am 14. Juni 2018 (Amtl. Anzeiger Nr. 52 vom 29. Juni 2018, S. 1462) eingeleitet.

Auf eine frühzeitige Bürgerbeteiligung in Form einer öffentlichen Plandiskussion wird laut Beschluss des Planungsausschusses Altona vom 04. Juli 2018 verzichtet.

Die öffentliche Auslegung hat in der Zeit vom 28. März 2019 bis einschließlich 30. April 2019 stattgefunden.

Die Feststellung und das Inkrafttreten des Bebauungsplanes sind noch nicht erfolgt.

Die politische Befassung mit dem Planverfahren kann über den Sitzungsdienst der Bezirksversammlung Altona unter https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/allris.net.asp
eingesehen werden, dort einfach "Altona-Altstadt 40“ als Suchschlagwort eingeben. 

 

Aktueller Hinweis:

Der Entwurf des Bebauungsplans (Planzeichnung, Verordnungstext und Begründung) wurde in der Zeit vom 28. März 2019 bis einschließlich 30. April 2019 an den Werktagen (außer sonnabends) im Technischen Rathaus, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Altona, Jessenstraße 1-3, 5. Obergeschoss, 22767 Hamburg öffentlich ausgelegt. Für die Dauer der Auslegung hatten alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, den Planentwurf einzusehen und sich erläutern zu lassen. Stellungnahmen konnten eingereicht werden. Die Entwürfe konnten im oben genannten Zeitraum ergänzend auch im Internet unter Verwendung des kostenlosen Online-Dienstes „Bauleitplanung“ eingesehen werden.

Der Entwurf des Bebauungsplans “Altona-Altstadt 40 – Änderung“ wird in der Version, die öffentlich ausgelegt hat, auf dieser Internetseite als Download zur Verfügung gestellt (siehe unten).

 

Wie geht es weiter?

Behandlung der Stellungnahmen und Einwände:

Alle Stellungnahmen werden durch das Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Altona geprüft und mit den Trägern öffentlicher Belange (u.a. Fachbehörden und Fachdienststellen der FHH, Versorgungsunternehmen) abgewogen und mit dem Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona abgestimmt. Führt die Berücksichtigung einer eingegangenen Stellungnahme zu wesentlichen Änderungen des Plans, kann eine erneute Öffentliche Auslegung erforderlich werden. Ist dies nicht der Fall und trägt der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona die Inhalte des Bebauungsplanes mit, wird der Entwurf mit den vorgebrachten Stellungnahmen der Bezirksversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt.

Feststellung des Bebauungsplans:

Nach Beschlussfassung durch die Bezirksversammlung wird der Bebauungsplan von der Bezirksamtsleiterin festgestellt und tritt nach der Veröffentlichung in Kraft.

Die Bürger/-innen, die im Rahmen der Öffentlichen Auslegung Stellungnahmen abgegeben haben, erhalten nach Inkrafttreten des Bebauungsplans eine schriftliche Mitteilung über das Prüfergebnis ihrer Stellungnahmen.

 

 

 

Ansprechpartner

BauleitplanungFrau BraunTel: 428 11-6059
GeschäftszimmerTel: 428 11-6014
E-Mail: Stadt-und-Landschaftsplanung@altona.hamburg.de