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Unsere Antworten auf Ihre Fragen Top 5 Fragen der Bürger*innen aus der Auftaktveranstaltung

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Hier gibt es die Top 5 Fragen der Bürger*innen aus der Auftaktveranstaltung zu freiRaum Ottensen – Das autoarme Quartier.

Ein Mensch hält ein rotes Fragezeichen in der Hand. Davor sieht man das kleine Modell eines roten Autos. Daneben steht freiRaum Ottensen - Das autoarme Quartier.

freiRaum Ottensen - Das autoarme Quartier -


1. Inwiefern wird sich die Parkplatzsituation im Projektgebiet für Anwohner*innen verändern?

Wo genau Parkplätze (ganz oder teilweise) entfallen, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden und wird sich im Laufe des Prozesses zeigen. Auf den verbleibenden öffentlichen Parkflächen wird weiterhin das Anwohner*innenparken gelten. Zufahrten zu Hinterhöfen oder Tiefgaragen werden aber auch in Zukunft anfahrbar bleiben, genauso wie es weiterhin Parkplätze für mobilitätseingeschränkte Personen gibt. Anwohner*innen können grundsätzlich noch in das Gebiet einfahren (ebenso wie Taxen), wo Autos allerdings halten oder parken können, wird sich im Laufe des Prozesses zeigen. Hierbei sind wir im Beteiligungsprozess auch auf die Alltagserfahrungen in Ottensen der Anwohner*innen und Gewerbetreibenden angewiesen.

2. Welchen Einfluss hat der Input der Bürger*innenbeteiligung auf das spätere Verkehrskonzept?

Die umfangreiche Beteiligung läuft bis Ende 2021. Der bis dahin gesammelte Input fließt in die Erstellung des Verkehrskonzeptes ein, welches 2022 fertiggestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Jede Beteiligungsveranstaltung und der darin gesammelte Input der Bürger*innen wird ausgewertet und in die Abwägung des Verkehrskonzeptes mit aufgenommen. Fachplaner*innen und das Bezirksamt Altona steuern aus fachlicher Sicht Input hinzu. Der Beirat begleitet überdies das Projekt während der gesamten Projektlaufzeit bis Ende 2024.

3. Auf welchen Grundlagen wurden die Grenzen des Projektgebietes in seinem jetzigen Ausmaß festgelegt? 

Ausgangspunkt für die Gebietseingrenzung für die Überlegungen zum „freiRaumOttensen – Das autoarme Quartier“ ist zunächst das Vorgängerprojekt „Ottensen macht Platz“ sowie der Beschluss der Bezirksversammlung Altona vom 20.02.2020. Die Maßnahmen im Kerngebiet werden Auswirkungen auf das Verkehrsverhalten und damit auch auf die umliegenden Straßen des Quartiers haben, weswegen eine räumlich erweiterte Betrachtung notwendig ist. Diese Erweiterung des Projektgebiets orientiert sich an städtebaulich zusammenhängenden Quartiersmerkmalen (wie z.B. dichte Bebauung mit Innenhof) und infrastrukturellen Begrenzungen (wie Hauptverkehrsstraßen, Bahngleise und der Bahnhof Altona) zur Begrenzung des Gebiets im Norden, Osten und Westen genutzt. Im Süden fiel die Entscheidung auf die Begrenzung durch die Eulenstraße / Klausstraße, die bereits in umfänglichen Baumaßnahmen zur Veloroute umgebaut wird. 

4. Ab wann beginnen die ersten Baumaßnahmen im Projektgebiet?

Die umfangreichen Baumaßnahmen werden voraussichtlich erst ab 2022/23 nach Fertigstellung des Verkehrskonzepts stattfinden. Da größere Umbaumaßnahmen nur in den Straßen des Kerngebiets angedacht sind, werden sich die Einschränkungen während der Bauphase in Grenzen halten. Eine entsprechende Zugänglichkeit der Geschäfte wird gewährleistet werden. 

5. Was wird unter dem Begriff autoarmer Bereich verstanden? 

Im Quartier sollen Durchfahrts-, Schleich- und Querungsverkehre des Kfz-Verkehrs unterbunden und öffentliche Parkflächen für diesen reduziert werden. Taxen und Menschen mit privaten Stellplätzen dürfen einfahren, Anlieferverkehre für Gewerbetreibende sollen weiterhin ermöglicht werden. Gleichzeitig sollen der Fuß- und Radverkehr durch die Schaffung einer besseren begeh- und befahrbaren Oberfläche sowie der Trennung von Fuß- und Radverkehr gefördert werden. Ziel ist es, ein verträgliches Miteinander zu schaffen. Die genaue Ausgestaltung wird im Planungsprozess unter Beteiligung der Bürger*innen entwickelt.


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