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Freiwilligendienst im Klövensteen Stimmen

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Klövensteen

Michelle Owen, FÖJ, 2015/2016
„Durch die Arbeit im Wildgehege bekomme ich Einblicke in Naturschauspiele, die man so nicht unbedingt zu Gesicht bekommt und über die ich nur immer wieder staunen kann, wie z.B. Brunftzeit der Rot-, Dam- und Sikahirsche.“

„Ende Oktober begann nun die Zeit der Wildentnahme. Hierbei wurde uns gezeigt wie man beim Aufbrechen der Tiere vorgeht und welche Dinge in der Fleischverarbeitung zu beachten sind. Dies war für mich bisher das absolute Highlight, da ich im Anschluss an dieses Jahr gerne Tiermedizin studieren möchte und somit schon einen kleinen Einblick bekommen habe was mich erwartet.“



Luca Meier, FÖJ, 2015/2016
„Gerade die körperliche Arbeit mit den Werkzeugen im Zusammenspiel in einem Team, bereitet mir sehr viel Freude.“



Tobias Franke, BFD, 2015/2016
„Die zwei Wochen vor Weihnachten standen ganz im Zeichen des Weihnachtsbaumverkaufs. Über 2000 Bäume wurden in dieser Zeit verkauft, was sehr anstrengend war. Während des Verkaufes kümmerten wir uns um das Ausnetzen der Bäume, um das Auffüllen der Reihen und natürlich um den Verkauf selber. Der Preis ließ sich über die Länge des Baumes bestimmen und musste mit jeden Kunden direkt verhandelt werden. Vor allem an den Wochenenden lief der Verkauf sehr gut und wir hatten alle Hände voll zu tun, aber zum Schluss hatten wir tatsächlich fast alle Bäume verkauft. Nach dieser Aktion gab es dann eine schöne Weihnachtsfeier mit leckerem Essen und guter Laune.“

„Insgesamt möchte ich die gut ausgewählte Gruppe aus den drei FÖJ'lern und den drei BFD'lern erwähnen, er herrscht eine sehr gute Atmosphäre!“

 

 

Tom Streidt, FÖJ, 2015/2016
„Die vergangenen Monate meines FÖJ im Wildgehege Klövensteen waren einen tolle und lehrreiche Zeit für mich.“

„Die Seminare haben viel Spaß gemacht, mit vielen interessanten Vorträgen und allgemein gutem Inhalt. Es gab keine Langeweile, da es immer ein tolles Tagesprogramm gab.“

 

 

Lukas Aldag, BFD, 2015/2016
„Die Nachfrage nach Führungen durch das Wildgehege Klövensteen war teilweise so hoch, dass Michelle, Antonia und ich die Waldpädagogen mehrfach unterstützten. Den Kindern die Natur näher zu bringen und ihren Forschergeist mit umweltpädagogischen Spielen zu wecken, war eine tolle Erfahrung.“

„Im November stand die Hubertusjagd im Norden Hamburgs an. Hier sollten wir zusammen mit Hr. Fischer die Treiberfunktion übernehmen, während die Jäger von den Hochsitzen aus, auf die aufgetriebenen Wildschweine und Rehe warteten. An diesem kalten Tag sollte uns doch schnell sehr warm werden, da wir über 10 Kilometer Strecke durch den dichten Wald zurücklegten und dabei jede Menge Wildtiere sahen. Die traditionelle Zeremonie nach der Jagd, bei der die Ehre der Tiere gewahrt werden soll, schloss mit einem Jagdhornkonzert die Treibjagd würdig ab. Anschließend gab es dann für alle Beteiligten ein leckeres Grünkohlessen. Der Tag war sehr interessant und gab uns einen tollen Einblick in diese Welt der Förster und Jäger, den man bestimmt nur ganz selten bekommt. Vielen Dank an Herrn Fischer, dass er uns die Möglichkeit gab, einmal so etwas mitzuerleben.“

 

 

Antonia Karnetzky, BFD, 2015/2016
„Das Baumfällen erfordert viel Konzentration und auch sehr viel Kraft, da die Motorsäge sehr schwer ist, aber es macht super viel Spaß! Es ist sehr beeindruckend wenn man es geschafft hat, so einen riesigen Baum zu fällen!“

„Mein BFD ist jetzt zu Ende, weil ich es aus beruflichen Gründen gekürzt habe. Die Zeit in der Revierförsterei war wirklich toll und ich bin sehr dankbar für alle Erfahrungen, die ich dort machen durfte!“

 

 

Auszüge aus dem Bericht über ein freiwilliges Jahr im Forst und Wildgehege Klövensteen – von Sophie Dohrmann, FÖJ, 2014/2015

„Wie ich es mir vorgestellt habe, habe ich in meiner Einsatzstelle ein breites Spektrum an Aufgaben in und um die Natur durch die Arbeit im Wildgehege und der Waldschule, bei der Pflege des Naturschutzgebietes Schnaakenmoor sowie durch die Tätigkeiten im Forstbetrieb kennengelernt.

Ich konnte Einblicke in die Arbeitsfelder des Revierleiters, Forstwirtschaftsmeisters, Forstwirtes, Biologen, Gehegeleiters, Tierpflegers und das der Waldpädagogen bekommen.

Es war mir möglich, auf die Arbeitsbedingen Einfluss zu nehmen, indem ich gefragt und vorgeschlagen habe, ob ich gewisse Arbeiten machen könne, wie zum Beispiel die Arbeit mit Holzprodukten, in der Waldschule oder mit den Tieren.

Es war mir ebenso möglich, Arbeiten an Mitarbeiter abzugeben, sofern ich es angesprochen habe.

Die fachliche und persönliche Betreuung in der Einsatzstelle war hervorragend. Ich habe mich persönlich sehr gut mit meinen Vorgesetzten und Mitarbeitern verstanden und auch in fachlicher Sicht wurde mir vieles gezeigt und ermöglicht. Die Betreuung durch den FÖJ- Träger in der Behörde war gut. Wir haben schöne und interessante Seminare erhalten, auch bei der Seminarvorbereitung wurde uns Hilfe angeboten. Außerdem hätte ich keine Hemmungen vor der Kontaktaufnahme bei Problemen gehabt. Ich habe mich durch das FÖJ dazu entschieden, Forstwissenschaften bzw. Waldwirtschaft zu studieren.

Meine Einstellung zu Natur und Umweltschutz hat sich innerhalb des Jahres nicht groß verändert, da der Natur- und Umweltschutz mir bereits vor Beginn sehr wichtig war. Ich habe jedoch sehr viel Neues erfahren und gelernt, sodass ich jetzt über ein deutlich breiteres Spektrum an Erfahrungen und Einsichten verfüge und mich weiterentwickelt habe. Meine größten Lernerfolge sind, dass es mir nach dem FÖJ leichter fällt auf andere Personen zuzugehen und sie anzusprechen.

Auch habe ich am Ende des Jahres weniger Hemmungen davor, neue Aufgaben alleine vor mehreren Menschen zu bewältigen.

Außerdem habe ich mein eigenständiges Arbeiten verbessern können und einen größeren Einblick in die Tätigkeitsspektren des Umwelt- und Naturschutzes erhalten, was mir für meine weiteren Berufsentscheidungen sehr hilft.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ausdrücklich und ganz herzlich bei der Fischer-Dürr-Stiftung bedanken, welche mir durch die Übernahme der Finanzierung meiner FÖJ-Stelle dieses tolle und erlebnisreiche Jahr ermöglicht hat.

Das FÖJ hat mir persönlich und fachlich sehr viel gebracht. Wenn ich mich noch einmal entscheiden müsste würde ich es erneut wählen und ich kann jedem ein solches Jahr nur empfehlen.“

 

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