Ansicht des Altonaer Rathauses

Migrantinnen und Migranten “Interkulturelle Gesundheitsförderung“

“Interkulturelle Gesundheitsförderung“

Personen im Kreis Studien haben gezeigt, dass die gesundheitliche Situation von Menschen mit Migrationshintergrund häufig schlechter ist als die der Gesamtbevölkerung. Dies ist unter anderem auf eine prekäre materielle Situation und vor allem bei älteren Migrantinnen und Migranten u.a. auf schlechtere Arbeitsbedingungen während ihres Erwerbslebens zurückzuführen. Zugleich werden sie von den Angeboten zur Gesundheitsförderung seltener erreicht.

Um dies zu ändern, müssen bestehende gesundheitliche Ressourcen bewahrt und gestärkt werden. Dafür ist es notwendig, vorhandene gesundheitliche Angebote kritisch zu überprüfen und Verbesserungs- und Ergänzungsmöglichkeiten einzuleiten. Die “defizitorientierte Sichtweise“ auf die Gesundheit von Menschen mit Migrationserfahrung wird zunehmend als zu einseitig gesehen, denn sie verfügen über gesundheitsfördernde Ressourcen, wie z.B. familiäre und ethnische Netzwerke mit unterschiedlichen Sprachkompetenzen. Insbesondere Personen des engeren sozialen Umfeldes können als direkte Hilfeleister gesundheitsbezogenen Unterstützungsbedarf leisten und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Hinblick auf gesundheitsbewusstes Verhalten tätig sein.

Der Bereich der interkulturellen Gesundheitsförderung wird in allen Arbeitsgruppen der Altonaer Gesundheits- und Pflegekonferenz mitbewegt. Die Ziele sind die Förderung der Gesundheit von Menschen mit unterschiedlicher Migrationserfahrung und der Abbau ihrer strukturellen Benachteiligungen im Gesundheitswesen.

Kontakt

Gesundheitsamt Altona:
Kommunales Gesundheitsförderungsmanagement
Telefon (040) 428 11 2091
Email gpk@altona.hamburg.de

Download der Broschüre „Gesundheitsversorgung in Deutschland“ – Eine Informationsbroschüre für Migrantinnen und Migranten in Hamburg (in 12 Sprachen verfügbar) hier

Download der Broschüre „Gesunde Ernährung für Mütter und Babys – Eine Informationsbroschüre für schwangere Frauen und Mütter“ (in 9 Sprachen verfügbar) hier

Weiterführende Links (in unterschiedlichen Sprachen verfügbar):

Bundesministerium für Gesundheit – Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende
Ministry of Health – Health Guide for Asylum Seekers in Germany
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2016/160115-ratgeber-gesundheit-fuer-asylsuchende-in-de.html

Bundesärztekammer – mehrsprachige Patienteninformationen zu einzelnen Erkrankungen
Bundesärztekammer – multilanguage Information-material for Patients
http://www.bundesaerztekammer.de/patienten/patienteninformationen-gesundheitstipps/patienteninformationen/

Zanzu – Mein Körper in Wort und Bild
Zanzu – My Body in words and images
https://www.zanzu.de/de/startseite

DRK Gesundheitsfilme – kurze Filme über wichtige Fragen zu Gesundheit und Krankenversorgung in Deutschland in verschiedenen Sprachen.
German Red Cross (GRC) – short films on important health and healthcare issues in Germany in different languages.
https://www.drk-gesundheitsfilme.de/