Ansicht des Altonaer Rathauses

St. Johanniskirche

St. Johanniskirche

Bei der St. Johannis Kirche 16

Die Kirche entstand im Zuge der nördlichen Stadterweiterung Altonas. Der neugotische Backsteinbau war das Erstlingswerk von Johannes Otzen, dessen Entwurf einen reichsweiten Wettbewerb gewonnen hatte. Sie wurde 1873 eingeweiht. Neben dem Eingang stehen zwei Sandsteinskulpturen von Otto Rohloff, die Johannes den Täufer und Moses zeigen. Lange diente sie als Garnisonskirche der in Altona stationierten Truppen. Im Dritten Reich fand in der St. Johanniskirche die Massenhochzeit von Reemtsma statt, bei der über einhundert Brautpaare gleichzeitig getraut wurden. Sehenswert sind die abstrakten Glasfenster der Hamburger Künstlerin Professor Eun Nim Ro, die 1997 eingefügt wurden. Die Kirche wird inzwischen als Kulturkirche für künstlerische und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt. Neben der Kirche erinnert eine 1925 in Formen des Expressionismus gestaltete Stele an die Gefallenen des 1. Thüringischen Infanterieregiments Nr. 31 „Graf Bose“, das von Altona aus 1914 in den 1. Weltkrieg zog.

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St. Johanniskirche

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