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Mobilitätswende Fahrplan für klimafreundliche Mobilität in Altona

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Mobilität ist Voraussetzung für das tägliche Leben und Wirtschaften. Der demografische Wandel und der globale Klimawandel führen zu neuen Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft. Auch die Finanzierung der Infrastruktur und die Finanzsituation der Kommunen, erhöhte Mobilitätskosten und eine zunehmende Knappheit fossiler Energieressourcen machen neue Strategien für die zukünftige Mobilität erforderlich.

Fahrplan für klimafreundliche Mobilität in Altona

Altona, mit ca. 275.000 Einwohner*innen zweitgrößter Bezirk Hamburgs, stellt sich diesen Herausforderungen und legt mit dem „Klimaschutzteilkonzept Mobilität“ eine integrierte Strategie für die zukünftige Verkehrsentwicklung und die Mobilitätswende in Altona vor.
Dabei sind schon eine ganze Reihe an Planungen und Konzepten vorhanden: Über die Zukunftsinitiative Stadtklima Altona wurde ein Integriertes Klimaschutzkonzept (IKK) erarbeitet und im Februar 2019 von der Altonaer Bezirksversammlung verabschiedet. Damit liegt ein Fahrplan für die integrierte Entwicklung hin zu einem klimafreundlichen Bezirk vor. 

Mit den laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Förderprojekten SMILE (Smart Last Mile Logistics), Hupmobile (Holistic Urban and Peri-Urban Mobility),  Cities4People, SUMBA (Sustainable Urban Mobility and Commuting in Baltic Cities) und dem durchgeführten Verkehrsversuch „Ottensen macht Platz“ gibt es bereits eine Vielzahl an Erfahrungen und Ideen. Der Ausbau der Velorouten sowie weiterer Radverkehrsinfrastruktur schreitet kontinuierlich voran und große Infrastrukturprojekte wie der Bau der S32 oder der U5 werden die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in vielen Bereichen Altonas langfristig betrachtet verbessern. 

Auf gesamtstädtischer Ebene setzen die Handlungsansätze der kontinuierlichen Verkehrsentwicklungsplanung Hamburg (VEP), das Hamburgische Klimaschutzgesetz in der Neufassung von 2020 und die Fortschreibung des Hamburger Klimaplans 2019 den Rahmen für die zukunftsfähige Transformation des Verkehrssystems. Das Konzept für klimafreundliche Mobilität führt die Ergebnisse der Projekte zusammen, und beschreibt, mit welchen Projekten und Maßnahmen die Ziele des Hamburger Klimaplans und die nationalen Klimaschutzziele in Altona erreicht werden können.

Schon heute legen die Altonaerinnen und Altonaer mehr Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem öffentlichem Nahverkehr zurück als in allen anderen Hamburger Bezirken. Im Bereich des Radverkehrs hat Altona das gesamtstädtische Ziel eines Anteils von 25% in den 2020er-Jahren mit einem Radverkehrsanteil von 22% (Stand 2017) schon beinah erreicht. Doch um das Ziel einer Minderung der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 zu erreichen sind weitere Anstrengungen notwendig.

Mobilität in Deutschland 2017 als Kreisdiagramm.


Betrachtungsebene Bezirk und Lupenräume

Der Fahrplan für klimafreundliche Mobilität in Altona umfasst den gesamten Bezirk Altona. Da viele Herausforderungen im Verkehrsbereich aber eine kleinräumlichere Betrachtung erfordern, wurden für die Erstellung des Konzepts sogenannte Lupenräume ausgewählt. An diesen Orten findet eine genauere Betrachtung der Situation vor Ort statt, und es werden beispielhafte, kleinräumige Lösungen entwickelt, die auch an anderen Stellen im Bezirk zum Einsatz kommen können. 
Die Lupenräume sind das Altonaer Kerngebiet, die Stadtteile Lurup und Osdorf, sowie der Industrie- und Gewerbestandort rund um die Schnackenburgallee, für den parallel ein nachhaltiges Entwicklungskonzept erarbeitet wird. Jedes dieser Gebiete bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit. 

Karte mit eingefärbten Gebieten.

Das Konzept für klimafreundliche Mobilität in Altona ist als „Klimaschutzteilkonzept Mobilität“ Bestandteil des Integrierten Klimaschutzkonzepts (IKK), und wird gefördert aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Förderkennzeichen 03K10842) und aus Landesmitteln der Leitstelle Klima.

Logos

 Logos Klimaschutz

 Logo mit Hammaburg

  


Mitmachen

Auf Grund der aktuellen Situation können leider keine Veranstaltungen vor Ort stattfinden.
Dennoch gibt es in den einzelnen Lupenräumen die Möglichkeit, Ideen einzubringen.
Informationen hierzu folgen in Kürze.

Kontakt

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Johanna Fink

Fachamt Management des öffentlichen Raums

Bezirksamt Altona - Dezernat für Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Jessenstraße 1-3
22767 Hamburg
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