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Pilotprojekt für Verkehrsberuhigung „Ottensen macht Platz“

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Ottensen macht Platz. Platz für Menschen, für Fußgängerinnen und Fußgänger, für Radfahrende, für Kinder, Familien, für Ältere. Für nachbarschaftliche Begegnungen, für entspanntes Flanieren und Verweilen, für kreative und neue Nutzungen. Platz für ein neues Erleben des öffentlichen Raumes und neue Perspektiven auf Mobilität.

Eine Gruppe Menschen tanzt auf einer bunten Straße.

Ottensen macht Platz

„Ottensen macht Platz“ ist ein Experiment, das dem nicht-motorisierten Verkehr Vorrang gewährt und in dem der öffentliche Raum den Bürgern zur Verfügung gestellt wird. Dem vorausgegangen waren zahlreiche Workshops und Veranstaltungen im Rahmen des Projektes „Cities4People-Altona“.

Logo des Verkehrsberuhigungsprojekts Ottensen macht Platz.

Dabei wurden kreative Ideen für eine nachhaltige Mobilität entwickelt. Im Vordergrund stand der Wunsch nach einer Neuaufteilung der verfügbaren Flächen im Straßenraum zugunsten des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs. Cities4People hat diese Anregungen aufgegriffen und in einem Projektvorschlag gebündelt: Im besonders dicht besiedelten und quirligen Ottensen soll, testweise für einen begrenzten Zeitraum, eine autofreie Zone eingerichtet werden.

In Ihrer Sitzung, am 28. März 2019, hat die Bezirksversammlung Altona beschlossen, diesen Vorschlag umzusetzen. Ab dem 1. September 2019 wurde das Zentrum von Ottensen für sechs Monate formal als Fußgängerzone ausgewiesen und damit so weit wie möglich autofrei. Wo vorher Autos parkten, konnten sich dann Fußgänger*innen ungestört bewegen, Fahrradfahrer*innen durften mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Schon vor und auch während des Projektzeitraums wurden Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Gewerbetreibende intensiv informiert und beteiligt.​​​​​​​ Karte mit gelb gefärbtem Projektgebiet eines Stadteils. Ziel des Projektes war es, zu zeigen, dass Mobilität gerade in einem Viertel wie Ottensen mit kurzen Wegen und engen Straßen nicht immer mit dem Auto stattfinden muss und der öffentliche Raum mehr sein kann als eine kostenlose Abstellfläche für Autos. Städte wie Kopenhagen machen vor, wie sich eine konsequente Bevorzugung des nicht-motorisierten Verkehrs positiv auf das Mobilitätsverhalten der Menschen, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und die Lebensqualität auswirken kann.

Zufahrtsregeln für „Ottensen macht Platz“

Bereits Anfang August standen die Zufahrtsregeln für das Projekt „Ottensen macht Platz“ fest. Die Zufahrt war erlaubt für:

  • Personen mit privatem Stellplatz (Ausnahmegenehmigung erforderlich)
  • Krankentransporte
  • Marktbeschicker an Markttagen
  • Fahrradfahrer
  • Taxis

Ansonsten galten folgende Regelungen:

  • Be- und Entladen nicht händisch transportierbarer Ware zwischen 23.00 und 11.00 Uhr
  • Parken nicht erlaubt
  • Schrittgeschwindigkeit
  • Gegenseitige Rücksichtnahme

Im Downloadbereich können Sie sich die Ausnahmegenehmigungen für Personen mit privatem Stellplatz und Lieferverkehr herunterladen.

Ausnahmegenehmigungen:
Das Einfahren von Kraftfahrzeugen in das Projektgebiet war grundsätzlich untersagt. Davon ausgenommen war das Be- und Entladen nicht händisch transportierbarer Ware zwischen 23.00 und 11.00 Uhr. Personen mit einem privaten Stellplatz im Projektgebiet sowie Menschen mit einer Behinderung mit Merkmal G, aG oder Bl konnten eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Weitere Ausnahmen konnten nur im besonders begründeten Einzelfall erteilt werden.

Kontakt zum Projekt „Ottensen macht Platz“

Kontaktadresse

Wir bitten Sie, schriftliche Fragen primär über das Funktionspostfach ottensenmachtplatz@altona.hamburg.de​​​​​​​ an uns zu schicken. Sollten Sie uns keine Mail schreiben wollen oder können, können Sie uns per Post wie folgt erreichen:

Bezirksamt Altona
Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Abschnitt Verkehrsprojekte
Jessenstraße 1-3
22767 Hamburg

Pressekontakt

Für Presseanfragen wenden Sie sich gerne an:

Bezirksamt Altona
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mike Schlink
Tel.: 040 42811-1512
Fax: 040 42790-2051
E-Mail: mike.schlink@altona.hamburg.de

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