Ansicht des Altonaer Rathauses

Parks und Gärten

In Altona gibt es zahlreiche öffentliche Parkanlagen und Gärten. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die Grünanlagen in dem Bezirk. Nachfolgend können Sie sich mithilfe einer interaktiven Karte einen Überblick verschaffen.



Hier finden Sie Texte und Bilder zu ausgewählten Grünanlagen

Altonaer Balkon


Altonaer Balkon

Der Altonaer Balkon, ein Park mit imposantem Elbblick südlich des Altonaer Rathauses,  gehört zur Grünverbindung, die sich entlang der Elbe erstreckt.

Benannt ist er nach einer Aussichtsplattform auf dem Geesthang. Das ehemals private Grundstück ist seit Ende des Zweiten Weltkriegs eine öffentliche Parkanlage.

Neben dem phantastischen Ausblick können die Bronzeplastik „Fischer“ von Gerhard Brandes und eine Natursteingrotte bewundert werden. Zur Grotte führt eine Treppe am westlichen Ende des Balkons hinunter.

Bei Kindern hoch im Kurs steht der von Sandsteintieren eingerahmte Spielplatz.

Lage: Zwischen Palmaille und Großer Elbstraße

Altonaer Volkspark mit Dahliengarten


Altonaer Volkspark mit Dahliengarten

Der Altonaer Volkspark wurde zwischen 1914 und 1933 von dem Altonaer Gartenamtsleiter Ferdinand Tutenberg angelegt. Er verfolgte dabei den Volksparkgedanken, der städtischen Bevölkerung einen Erholungs- und Naturraum zur Verfügung zu stellen.

Die damals noch selbstständige Stadt Altona wies eine besonders hohe Bevölkerungsdichte auf, ihre Bevölkerung stammte überwiegend aus dem Arbeitermilieu. Die soziale Funktion des Parks war Tutenberg außerordentlich wichtig, mit Wald-, Spiel- und Liegeflächen sowie einem Schulgarten ist er bis heute vielfältig nutzbar.

Eine Besonderheit ist der Dahliengarten im Nordwesten des Parks an der Stadionstraße, der älteste noch bestehende Dahliengarten Europas mit zahlreichen Raritäten der Dahlienwelt. Im Spätsommer lässt sich die Blüte von rund 14.000 Dahliensorten bewundern. 

Im Norden des Parks liegt das HSV-Stadion, das Volksparkstadion und die Großveranstaltungsarena (ehemals Color Line, jetzt O2 World).

Nordöstlich davon befindet sich der städtische Hauptfriedhof Altona.

Nördlich des Friedhofs befindet sich das ehemalige Bornmoor, das auch Teil des Volksparks ist und
Angebote zum Spielen und den Freizeitsport bietet.

Der Altonaer Volkspark ist ein eingetragenes Gartendenkmal.

Lage: Zwischen Luruper Chaussee, Stadionstraße und August-Kirch-Straße

Antonipark (Park Fiction)


Blick auf den Antonipark

Der Park ist ein künstlerisch-gesellschaftspolitisches Projekt. Die erste Idee dazu entstand Mitte der 1990er Jahre, als die Anwohner anstatt der geplanten Bebauung der Fläche einen Park forderten.
Es wurden Anregungen der Bewohner gesammelt und in ein Konzept umgesetzt, das 2002 auf der Documenta 11 in Kassel präsentiert wurde.

Der Park mit Fliegendem Teppich und einer Palmeninsel wurde 2005 eingeweiht. Er erfreut sich bei unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen großer Beliebtheit.

Vom Antonipark aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Hafen.

Lage: Oberhalb des St. Pauli Fischmarkts

August-Lütgens-Park


August-Lütgens-Park

Das heutige Parkgelände mit schönem, altem Baumbestand gehörte früher zum Altonaer Krankenhaus, das aus mehreren Gebäuden in einer Grünanlage bestand.

Nach dem Umzug des Krankenhauses Anfang der 1970er Jahre wurden die Gebäude umgenutzt oder abgerissen und auch die Grünflächen umgestaltet.

Im Park mit Spielplatz liegt heute das Kultur- und Stadtteilzentrum „Haus Drei“, das auch eine Kletterwand an einem Bunker in dem Park betreibt.

Benannt ist der Park inzwischen nach August Lütgens, einem der vier Männer, die von den Nationalsozialisten im Zusammenhang mit dem „Altonaer Blutsonntag“ (Juli 1932) 1933 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden.

Lage: Hospitalstraße 107-109

Baurs Park


Katharinenhof im Baurs Park 8. Baurs Park & Katharinenhof Die Serpentinenwege, die sich am Elbhang durch Baurs Park schlängeln, geben immer wieder malerische Ausblicke in die Landschaft frei: auf die Elbe und an klaren Tagen sogar bis zu den Harburger Bergen. In der weitläufigen Grünfläche steht auch der klassizistische Katharinenhof mit seiner leuchtend weißen Fassade. Über die Baumwipfel hinaus ragt zudem einer der Blankeneser Leuchttürme. Weitere Infos: Baurs Park

Die Anlage wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als englischer Landschaftspark von dem französischen Landschaftsgärtner und Architekten Joseph Ramée im Auftrag des Kaufmanns Friedrich Baur angelegt, der das Grundstück in den Vorjahren von elf verschiedenen Besitzern zusammengekauft hatte.

Der Park besaß zahlreiche Parkarchitekturen, wie einen chinesischen Turm (Pagode), einen Monopteros (griechischer Rundtempel), eine mittelalterliche Turmruine und einen japanischen Schirm, die jedoch allesamt nicht erhalten sind. Der Baurs Park war über Hamburg hinaus beliebt und bekannt, da er an bestimmten Tagen gegen Eintritt für die Öffentlichkeit zugänglich war. Baur ließ im Park ein Herrenhaus im klassizistischen Stil erbauen, den heutigen Katharinenhof.

Der schönste Aussichtspunkt im Park ist der Kanonenberg, von dem aus früher die einlaufenden Schiffe Baurs begrüßt wurden.

1921 erwarb der Architekt Max Bach den Park und erhielt von der Gemeinde Blankenese die Genehmigung, ihn in 30 Baugrundstücke zu parzellieren. Zuvor hatte die Gemeinde Blankenese vergeblich versucht, den Park dem Landkreis Pinneberg zu verkaufen. Dadurch ist der Baurs Park nicht als geschlossene Parkanlage erhalten. Rund die Hälfte des ursprünglichen Parks ist inzwischen bebaut und in Privatbesitz.

Der heutige Baurs Park ist nach Anpachtung durch die Stadt Altona seit den 1920ern öffentlich und inzwischen ein anerkanntes Gartendenkmal.

Lage: Zwischen Baurs Park, Mühlenberger Weg und Strandweg

Donners Park


Donners Park

Der Donners Park gehört zu den Elbparks und grenzt westlich direkt an den Heinepark. Eine Brücke verbindet beide Parkanlagen.

Das Gelände befand sich Ende des 18. Jahrhunderts im Gemeinschaftsbesitz der befreundeten Familien Sieveking, Matthiessen und Poel, die den französischen Landschaftsgärtner und Architekten Joseph Ramée mit der Anlage eines englischen Gartens beauftragten, den sie als Sommersitz nutzten. 

Benannt ist er nach seinen letzten privaten Eigentümern, der Bankiers- und Industriellenfamilie Donner, die das Anwesen 1820 erwarb. Sie ließ in den 1850er Jahren ein herrschaftliches neogotisches Gebäude, das sogenannte Donnerschloss, erbauen.

Der Besitz wurde 1911 von der Stadt Altona gekauft, die Park und Schloss öffentlich zugänglich machte.

Der Donners Park diente während der Gartenbauausstellung, die 1914 unter der Ägide von Gartendirektor Ferdinand Tutenberg in Altona stattfand, als Ausstellungsfläche.

Park und Schloss wurden im 2. Weltkrieg stark zerstört, die Schlossruine in den 1950er Jahren abgerissen und der Park im gleichen Zeitraum vom Gartenbauabteilungsleiter Otto Schokoll neu angelegt. In dieser Form ist er bis heute nahezu unverändert erhalten.

Lage: Zwischen Elbchaussee und Neumühlen

Florapark


Florapark

Der unmittelbar an der Roten Flora im belebten Schanzenviertel gelegene Park entstand Anfang der 1990er Jahre.

Nachdem die Brachfläche von Anwohnern zwischenzeitlich als Gartenfläche genutzt wurde, entstand aus Sanierungsmitteln ein öffentlicher Spielplatz. Die Fläche erfreut sich bei unterschiedlichsten Nutzern großer Beliebtheit.

Eine Attraktion ist die im Park gelegene bunte Kletterwand des Vereins „Kilimanschanzo“ an einem Bunker. In dem Bunker wird Indoorklettern durch den Verein angeboten, zudem nutzen Musikgruppen und das Jesuscenter für Kinderbetreuungsangebote hier Räumlichkeiten.

Lage: Zwischen Schulterblatt und Lippmannstraße

Goßlers Park


Goßlers Park

Der Kaufmann John Blacker kaufte 1790 das Gelände auf dem Krähenberg und ließ einen englischen Landschaftsgarten anlegen, der von den Nachbesitzern Roß und Goßler weiterhin gepflegt wurde.

Der Park befindet sich seit 1924 in öffentlichem Besitz. Im ihm steht das Goßlerhaus, ein klassizistisches weißes Gebäude, das 1794 von dem dänischen Architekten Christian F. Hansen erbaut und später umgebaut wurde.

Derzeit ist es an Hamburger Konservatorium vermietet, die es als für musikalische Angebote nutzt.

Der Goßlers Park ist ein anerkanntes Gartendenkmal.

Lage: Zwischen Blankeneser Landstraße, Goßlerstraße und Goßlers Park

Hans-Christian-Andersen Park


Hans-Christian-Andersen-Park

Der Park wurde zwischen 2005 und 2009 als Ausgleich für die dichter gewordene Bebauung in Alt Osdorf angelegt. Zu Ehren des 200. Geburtstags des dänischen Schriftstellers Hans-Christian-Andersen wurde er nach ihm benannt.

Der Bildhauer Jan Amelung stattete den Park mit unterschiedlichen Sandstein- und Stahlfiguren der Märchen von Hans-Christian Andersen aus.

Angrenzend an diese Fläche steht das denkmalgeschützte ehemalige Landpflegeheim, das zu Beginn des letzten Jahrhunderts als Unterkunft für Waisenkinder diente. Auf den jetzigen Parkflächen lagen Gärten zur Selbstversorgung der Bewohner. In der Parkplanung wurde der historische Obstgarten des Landpflegeheims aufgegriffen, die alten Obstsorten bestimmt und entsprechende Bäume ergänzt. Die Obstsorten lassen sich an Hinweistafeln ablesen.

Spiel- und Sporteinrichtungen komplettieren das Angebot des Parks. Hierdurch ist der Park ein Anziehungspunkt für Kinder und erwachsene Märchen- und Naturliebhaber.

Lage: Zwischen Harderweg und Blomkamp

Heine Park


Villa im Heine-Park Im Heinepark steht inmitten der Bäume die prachtvolle Heine-Park-Villa.

Der Heine Park gehört zu den Parks am Elbufer. Das Parkgelände hatte mit der Familie Blacker, dem Kaufmann Peter Rücker und dem Auktionär Wilhelm August Frisch Anfang des 19. Jahrhunderts wechselnde Besitzer. Unklar ist, wer von ihnen die Parkanalage anlegen ließ. Sie wurde nach Entwürfen von Joseph Ramée gestaltet.

1812 kaufte der Bankier Salomon Heine, ein Onkel Heinrich Heines, das Grundstück und erweiterte den Besitz in den Folgejahren.

Direkt an der Elbchaussee liegt das 1832 erbaute ehemalige Gartenhaus, heute Heine Haus (Elbchaussee 31). Es wurde 1962 unter Denkmalschutz gestellt und ist seit 2001 eine Außenstelle des Altonaer Museums.

Schwerpunkt der vom Verein Heine Haus e.V. organisierten Vortragsreihen sind jüdische, literarische, musikalische und topographische Themen.

Im Park steht ebenfalls die 1913 erbaute, inzwischen denkmalgeschützte, „Plangesche Villa“ (Elbchaussee 43), in der heute der „Business Club Hamburg“ seinen Sitz hat. Die Familie Plange hatte das Anwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erworben und die Villa errichten lassen. Südlich der Plangsche Villa befindet sich eine Aussichtsplattform von der man den Blick über die Elbe genießen kann.

Die ursprüngliche Heine Villa ist nicht mehr vorhanden, sein Grundriss ist in einem erhöhten Sitzplateau nachgezeichnet.

Anlässlich der Altonaer Gartenbauausstellung 1914 stellte sie Teile des Parks für Sonderschauen zur Verfügung.

Seit 1939 ist das Anwesen im Besitz der Stadt Hamburg, aber erst seit der Umbenennung  von „Park an der Seefahrtschule“ in Heine Park 1984 öffentlich zugänglich.

Das Ensemble Heine Park steht seit 2007 als „Dokument der Geschichte der Landhauskultur an der Elbchaussee und als Zeugnis der Bau- und Wohnkultur des frühen 19. und 20. Jahrhunderts sowie aus ortsgeschichtlichen Gründen“  unter Denkmalschutz.

Lage: Zwischen Elbchaussee und Neumühlen

Hessepark


Hessepark

Der Park wurde vom Hamburger Kaufmann und Direktor der Gothaer Versicherungen Rütger Heinrich Klünder angelegt, der das Gelände 1799 gekauft hatte.
Nach dessen Tod 1849 wechselte der Park häufiger den Besitzer und wurde 1876 von Georg Heinrich Hesse, einem Mitbegründer der Commerzbank, erworben.

1926 kaufte die Gemeinde Blankenese das Gelände mit der Auflage, ihn als öffentliche Parkanlage zu erhalten.

Am Rand des Parks steht das Landhaus von Klünder, das sogenannte Hessehaus, (Osterleystraße 20), in dem heute eine evangelische Privatschule ansässig ist.

Hindenburgpark


Hindenburgpark Der Hindenburgpark ist eine englische Parkanlage zwischen Elbe und Elbchaussee, der ursprünglich größer war, aber in den 1930er Jahren teilweise parzelliert wurde.

Der Hindenburgpark ist eine weitere englische Parkanlage zwischen Elbe und Elbchaussee, der ursprünglich größer war, aber in den 1930er Jahren teilweise parzelliert wurde.

Die Parkanlage an der Elbchaussee bietet einen großartigen Blick auf die Elbe. Ein Bauwerk lässt erkennen, dass unter dem Park eine Fernwärmetrasse geführt ist, die von dort die Elbe quert.

Lage: Zwischen Elbchaussee und Neumühlen.

Hirschpark


Damwild im Wildgehege im Nienstedtener Hirschpark 2. Hirschpark Der Hirschpark liegt an der Elbchaussee auf dem Geesthang und bietet auf seinen knapp 25 Hektar viel Sehenswertes. An erster Stelle ist dabei das Wildgehege zu nennen, in dem seit rund 150 Jahren Hirsche und anderes Damwild beobachtet werden können. Aus der Zeit um 1620, als der Park noch als Landgut diente, stammt die vierreihige Lindenallee. Zur Einkehr bietet sich das um 1800 erbaute Witthüs an, das heute ein Restaurant beherbergt. Weitere Infos: Hirschpark

Der Hirschpark ist ein englischer Landschaftspark mit jahrhundertealtem Baumbestand und Wildgehege.

Eine Besonderheit ist die vierreihige Lindenallee aus dem 17. Jahrhundert, sowie das Gehege mit Damwild, das seit ca. 1870 nachgewiesen ist.

Das Anwesen wurde ab 1620 als Landgut gegründet und Ende des 19. Jahrhunderts von Johann Caesar Godeffroy aufgekauft, der das Landhaus im Park von Christian Friedrich Hansen bauen ließ. Er grenzte an das Nachbargrundstück des Bruders Pierre Godeffroy mit dessen ebenfalls von Hansen erbautem repräsentativen Haus an, was Blickachsen zwischen den beiden Anwesen ermöglichte.

Ende des 19. Jahrhunderts übernahm der gartenbegeisterte Industrielle Ernst August Wried das Anwesen, das sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, da der private und eingezäunte Park auch der Öffentlichkeit zugänglich war.

1924 kaufte die Stadt Altona den Park und gestaltete ihn unter der Ägide des Gartendirektors Ferdinand Tutenberg um. Zur Finanzierung wurde der östliche Teil des Parks parzelliert und zur Bebauung an Privatpersonen verkauft.

In dem um 1800 auf dem Gelände erbauten Kavaliershaus (heute Witthüs) lebte von 1950 bis 1959 der Schriftsteller und Orgelbauer Hans Henny Jahnn. Heute beherbergt es ein Café-Restaurant.

Das Ensemble Hirschpark in seinen heutigen Grenzen mit dem Hirschgehege, dem Landhaus Godeffroy, dem Witthüs und dem Eingangstor an der Elbchaussee steht aus (garten)historischen Gründen unter Denkmalschutz.

Lage: Zwischen Elbchaussee, Blankeneser Kirchweg und Mühlenberg

Jenischpark


Ein weißes Haus steht in mitten einer grünen Wiese. Jenischpark

Der Jenischpark ist der älteste, bedeutendste und größte englische Landschaftspark Hamburgs. Er wurde ab 1785 als Teil des Landsitzes und Musterguts von dem Kaufmann Caspar Voght als „Ornamented Farm“, einem Landschaftspark mit landwirtschaftlicher Nutzung, nach englischem Vorbild angelegt.

Senator Jenisch kaufte 1828 den südlichen Teil des Anwesens. Er stellte die landwirtschaftliche Nutzung ein und nutze ihn als repräsentativen Sommersitz.  Nach Entwürfen von Franz Gustav Forsmann und Karl Friedrich Schinckel ließ er das klassizistische Herrenhaus im Park, das Jenisch Haus, errichten sowie Gewächshäuser für seine Orchideen-, Palmen- und Kakteensammlung. Der Park war gut einhundert Jahre im Besitz der Familie Jenisch, die in dieser Zeit die Zufahrt mit dem inzwischen denkmalgeschützten Kaisertor von der Elbchaussee aus anlegen ließ.

Seit 1927 ist der Park öffentlich. Nach anfänglicher Pachtung durch die Stadt Altona wurde er später von der Stadt gekauft. Er zeichnet sich durch seine Wiesenflächen sowie den alten Baumbestand mit teilweise exotischen Exemplaren aus.

Sehenswert sind weiterhin die Knüppelbrücke, die Eierhütte, die an einem schönen Aussichtspunkt liegt und ihren Namen der Fensterform verdankt, sowie die beiden Pförtnerhäuschen an den Eingängen Holztwiete und Elbchaussee. Im Park liegt auch das Naturschutzgebiet Flottbektal. Mit dem Jenisch Haus, dem Ernst- Barlach-Haus und dem Bargheermuseum beherbergt der Park drei Museen.

Lage: Zwischen Elbchaussee, Hochrad, Baron-Voght-Straße und Holztwiete

Lise-Meitner-Park


Lise-Meitner-Park

Der Park entstand während des Baus des Neuen Elbtunnels Ende der 1960er Jahre. Der für den Tunnelbau ausgebaggerte Sand wurde für die Anlage des hügeligen Parks verwendet. Er liegt in unmittelbarer Nähe des Forschungszentrums DESY und ist nach der Physikerin Lise Meitner benannt, die als eine der ersten Frauen in der Kernphysik eine international bedeutende Wissenschaftskarriere machte.

Lage: Nördlich des Groß Flottbeker Friedhofs zwischen Blohmkamp, Stiefmütterchenweg und Flottbeker Drift

Naturschutzgebiet Wittenbergen


Naturschutzgebiet Wittenbergen

Das 1986 ausgewiesene Naturschutzgebiet am Rissener Elbhang wurde im Juni 2010 erheblich vergrößert.  Die Erweiterung dient dem verbesserten Schutz und der langfristigen Sicherung des Gebietes mit seinen Trockenwäldern, Heiden und Trockenrasen sowie Auenwäldern und Nasswiesen.

Durch die Einbeziehung weiterer wertvoller Biotope kann hier nun ein größeres Gebiet nachhaltig für den Naturschutz entwickelt werden. Besonders wertvoll sind dabei die naturnahen Waldbestände und die Heideflächen im Zentrum sowie die Auenbereiche am Elbufer.

Das Gebiet ist ein wichtiger Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten wie die Zauneidechse und die Schachblume.

Weitere Informationen zum Naturschutzgebiet erhalten Sie beim Bezirksamt Altona oder der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) Amt für Natur- und Ressourcenschutz sowie unter www.hamburg.de/naturschutzgebiete

Lage: Südlich von Rissen, Richtung Elbufer

Platz der Republik


Stuhlmannbrunnen auf dem Platz der Republik in Altona Der Brunnen wurde nach dem Geschäftsmann Ludwig Stuhlmann benannt.

Parkartig gestalteter Platz (früher Kaiserplatz) zwischen dem Altonaer Rathaus und dem heutigen Bahnhof auf den ehemaligen Gleisflächen des alten Bahnhofs.

Stifter war das Altonaer Unterstützungsinstitut, eine 1799 gegründete, aber inzwischen nicht mehr existente Privatbank, an deren Spenden eine Gedenktafel aus dem Jahr 1899 erinnert.

In der Anlage steht darüber hinaus seit 2000 der imposante Stuhlmannbrunnen und seit 1989 das Denkmal von Sol LeWitt für die Altonaer Juden.

Der Platz lädt mit Bänken und Boules Bahnen zum Verweilen ein.

Lage: Zwischen Bahnhof Altona. Altonaer Rathaus, Museumstraße und Max Brauer Allee

Römischer Garten


Römischer Garten

Der römische Garten ist dem Kaufmann Anton Julius Richter zu verdanken, der durch eine Italienreise gestalterisch inspiriert wurde.

1897 erwarb die Bankiersfamilie Warburg die „Römische Terasse“ von den Erben Richters und ließ sie von der Obergärtnerin Else Hoffa weiter ausbauen. Die Warburgs nutzten den Garten für Sommerfeste und Theateraufführungen, die in den 1920er Jahren ihren Höhepunkt erreichten.

Nach der Emigration der Warburgs in der Zeit des Nationalsozialismus verfiel der Garten, Kriegszerstörungen trugen zum weiteren Verfall der Anlage bei. Die Familie Warburg vermachte den Römischen Garten 1951 der Stadt Hamburg mit der Auflage, ihn zu erhalten. 1953 wurde das Gelände zur öffentlichen Parkanlage, aber erst Anfang der 1990er fand eine umfassende Rekonstruktion statt.

Der Römische Garten ist eine Besonderheit der historischen Grünanlagen Hamburgs. Im Heckentheater finden im Sommer Aufführungen statt. Vom Römischen Garten aus hat man durch die geschwungene Thujahecke einen wunderschönen Elbblick.

Lage: Zwischen Falkensteiner Ufer und Elbhöhenweg

Rosengarten


Nördlicher Teil des Rosengartens mit Buchenhecke, symmetrischem Rasen und Buchsbäumen Auf dem hohen Elbufer befindet sich ein Grüngürtel aus den Parks Rosengarten, Donners Park und Heinepark parallel zur Elbe. Im nördlichen Teil des Rosengartens befindet sich ein Abschnitt mit Buchenhecke, symmetrischem Rasen und Buchsbäumen.

Das Gelände, das vorher häufig wechselnde Besitzer hatte, kam 1890 in Besitz der Stadt Altona, die es als Altonaer Stadtpark öffentlich zugänglich machte. Die heutigen Aussichtsbalkone im Westen der Parkanlage entsprechen noch der Gestaltung der 19. Jahrhundertwende. 

Anlässlich des 250jährigen Bestehens der Stadt Altona und der Gartenausstellung wurde 1914 der Rosengarten angelegt, dem der Park seinen heutigen Namen verdankt.

Lage: Zwischen Elbchaussee und Neumühlen

Schinckels Park


Schinckels Park

Das Anwesen geht zurück auf den Leibarzt des dänischen Königs Christians VII., Professor Dr. Karl Friedrich Nagel, der das Gelände des damaligen Spritzenbergs 1850 von Klünder erwarb und die Villa Erika, ein kleines Sommerwohnhaus, errichten ließ.

1888 kaufte der Bankier Max Schinckel das Anwesen und vergrößerte das Wohnhaus. Sein Sohn, der Kaufmann Joachim von Schinckel, ließ 1929 oberhalb der Villa Erika ein Wohnhaus von Henry van der Velde errichten, das jedoch durch einen späteren Umbau seine ursprüngliche Gestalt verloren hat.

Ab 1939 wurde der Besitz größtenteils verkauft, Teile erwarb die Stadt Hamburg, andere gingen an Privatpersonen.

Der Schinckels Park ist Teil des Elbuferwanderwegs und öffentlich zugänglich. Im Winter wird der Park zum sogenannten Kreeken (Kastenschlitten-Fahren) genutzt.

Lage: Zwischen Falkensteiner Weg, Richard-Dehmel-Straße und Waseberg

Schröders Elbpark


Schröders Elbpark

Eine etwas weiter westlich gelegene weitere Parkanlage zwischen Elbchaussee und Elbufer.  Der vom englischen Kaufmann Thornton Anfang des 19. Jahrhunderts angelegte Park ging 1824 in den Besitz des Bankiers Johann Heinrich Schröder über. 1952 erwarb die Stadt das die Anlage mit der Auflage, sie als öffentlichen Park zu nutzten. Er zeichnet sich durch seinen schönen alten Eichenbestand aus.

Sternschanzenpark (Schanzenpark)


Sternschanzenpark

Beliebter Naherholungspark im engbebauten Sternschanzenviertel. In ihm finden sich Spielplätze, Sportplätze und Boules Bahnen.

Bis 1866 war das Areal ein vorgelagerter Teil der Hamburgischen Stadtbefestigung, auf die auch der Name zurückgeht, da die Verteidigungsbauten des 17. Jahrhunderts in Sternform angelegt waren. Durch den Bau der Eisenbahnlinie zwischen Hamburg und Altona wurde er von den Wallanlagen getrennt.

Im Schanzenpark steht der Wasserturm, der 1907 für die Hamburger Wasserwerke erbaut wurde und bis 1961 in Betrieb war. Danach stand er länger Zeit leer, von 2005-2007 wurde er unter Protesten zu einem Hotel umgebaut.

Lage: Zwischen Schröderstiftstraße und Kleinem Schäferkamp

Sven-Simon-Park


Sven-Simon-Park

Der große Park oberhalb des Falkensteiner Ufers wurde in den 1950er Jahren im Auftrag des Verlegers Axel Springer von Gustav Lüttge angelegt.

1980 schenkte er ihn der Stadt Hamburg, der Name erinnert an seinen verstorbenen Sohn, der als Fotograf unter dem Pseudonym Sven Simon internationalen Ruhm errang.

Nachdem Wege und Treppen angelegt sowie Bänke aufgestellt waren, wurde er 1982 als öffentliche Parkanlage eingeweiht. Die Parkanlage bietet großartige Blicke über die Elbe.

Auf dem Gelände steht das Landhaus Michaelsen des Architekten Karl Schneider, ein bedeutendes Architekturbeispiel für den Bauhaus-Stil, im dem heute das Puppenmuseum und eine Galerie ansässig sind.

Lage: Zwischen Falkensteiner Ufer, Wittenberger Weg und Grotiusweg

Waldpark Falkenstein


Waldpark Falkenstein

Das Waldgelände liegt am Steilufer unterhalb des Tafelbergs und bietet den Spaziergängern schöne Elbblicke. Ein gut sieben Kilometer langes Wegenetz, das zum Elbhöhenwanderweg gehört, zieht sich durch das hügelige Waldgelände und führt zum Elbstrand am Falkensteiner Ufer hinunter.

Lage: Zwischen Grotiusweg und Falkensteiner Ufer

Waldpark Marienhöhe


Waldpark Marienhöhe

Großer und durchgehender Waldpark, der ab Mitte der 1960er auf dem Gelände der ehemaligen Rissener Kies- und Sandgrube angelegt wurde und zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt. Eine Besonderheit ist das große Freizeitgelände mit Skaterpark, Bolzplatz, Streetballplatz, Spielplatz, Aufenthalts- und Bewegungsspielflächen, das bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs stehen.

Lage: Zwischen Rissener Landstraße, Sülldorfer Landstraße und Sülldofer Mühlenweg

Walter-Möller-Park


Walter-Möller-Park

Der Walter-Möller-Park ist Teil des Grünzugs Neu-Altona der sich über 2,3 km vom Fischmarkt an der Elbe bis zum Holstenbahnhof erstreckt. Er wurde im Rahmen der Neugestaltung und des Wiederaufbaus Ende der 1950er Jahren von der Landschaftsarchitektin Herta Hammbacher angelegt.

Eingebettet in eine Siedlung mit Geschosswohnungsbau ist er ein Beispiel für die Grünflächengestaltung jener Zeit.

In den 1980er Jahren wurde ein Teil des Grünzugs im Gedenken an Walter Möller umbenannt. Er war einer von den vier jungen Männer, die in Folge des „Altonaer Blutsonntags“ (Juli 1932) von den Nationalsozialisten 1933 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden. Der Walther Möller-Park bietet unterschiedliche Spielplätze für Kinder und Jugendliche, eine Skateanlage und eine Boulderwand.

Lage: Zwischen Königstraße und Holstenstraße

Wesselhoeftpark


Wesselhoeftpark

Die Familie Sillem kaufte das Grundstück 1825 von der Familie van der Smissen und ließ den Park im englischen Stil anlegen.

Das Grundstück ging 1864 in den Besitz von Carl Wesselhoeft über, der den Park um exotische Pflanzen bereicherte.

1953 verkaufte die Familie größere Teile des Parks an die Stadt Hamburg, die seitdem öffentlich zugänglich sind.

Den Park zeichnen zahlreiche alte Bäume, zwei ehemalige Mühlenteiche und der sich durch das Gelände schlängelnde Bachlauf aus. Er stellt für Altona den Auftakt des zweiten grünen Ringes dar, der als Grünverbindung ganz Hamburg umschließt und erwandern lässt.

Lage: Westlich des Jenischparks, zwischen Baron-Voght-Straße, Quellental und Elbchaussee

Westerpark


Westerpark

Der Westerpark war Teil der „Ornamented Farm“ von Caspar von Voght. Das nordwestlich des Jenischparks gelegene Gelände wurde 1996-2003 als Parkanlage wiederhergestellt. Zuvor war dort die Baumschule Lorenz von Ehren ansässig, an die ein Baumschulzitat im Park erinnert.

Vier idyllische Holzbrücken queren den Lauf der Kleinen Flottbek. Im nordöstlichen Bereich des Parks ist das für Reitveranstaltungen und sonstige Events genutzte Derby Gelände platziert.

Lage: Westlich des Jenischparks, zwischen Baron-Vogth-Straße, Karl-Jacob-Straße und Quellental

Wohlers Park (Ehemaliger Friedhof Norderreihe)


Wohlers Park

Seit 1977 zentral gelegenen Grünanlage auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs Norderreihe. Er besitzt eine schöne Lindenallee, die in den 1950er Jahren angelegt wurde.

Im Park finden sich noch Grabstätten von Altonaer Persönlichkeiten, wie das Mausoleum des ehemaligen Oberpräsidenten Conrad Daniel Graf zu Blücher.

Der Park strahlt Beschaulichkeit und Ruhe aus und wird vielfältig genutzt.

Lage: Zwischen Wohlers Allee, Thadenstraße und Norderreihe

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