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Der Hirschpark ist ein englischer Landschaftspark mit jahrhundertealtem Baumbestand und Wildgehege.

Eine Besonderheit ist die vierreihige Lindenallee aus dem 17. Jahrhundert. Er enthält auch einen repräsentativen Skulpturengarten.

Das Anwesen  wurde ab 1620 als Landgut gegründet und Ende des 19. Jahrhunderts von Johann Caesar Godeffroy aufgekauft, der das Landhaus im Park von Christian Friedrich Hansen bauen ließ. Er grenzte  an das Nachbargrundstück des Bruders Pierre Godeffroy mit dessen ebenfalls von Hansen erbautem repräsentativen Haus an, was Blickachsen zwischen den beiden Anwesen ermöglichte.

Ende des 19. Jahrhunderts übernahm der gartenbegeisterte Industrielle Ernst August Wried das Anwesen, das sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, da der private und eingezäunte Park auch der Öffentlichkeit zugänglich war.

1924 kaufte die Stadt Altona den Park und gestaltete ihn unter der Ägide des  Gartendirektors Ferdinand Tutenberg um. Zur Finanzierung wurde der östliche Teil des Parks parzelliert und zur Bebauung an Privatpersonen verkauft.

In dem um 1800 auf dem Gelände erbauten Kavaliershaus (heute Witthüs) lebte von 1950 bis 1959 der Schriftsteller und Orgelbauer Hans Henny Jahnn. Heute beherbergt es ein Café-Restaurant.

Das Ensemble Hirschpark in seinen heutigen Grenzen mit dem Hirschgehege, dem Landhaus Godeffroy, dem Witthüs und dem Eingangstor an der Elbchaussee steht aus (garten)historischen Gründen unter Denkmalschutz.

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Lage: Zwischen Elbchaussee, Blankeneser Kirchweg und Mühlenberg

HVV: Bus 49 bis Am Hirschpark

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