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Schinckels Park

Schinckels Park

Das Anwesen geht zurück auf den Leibarzt des dänischen Königs Christians VII., Professor Dr. Karl Friedrich Nagel, der das Gelände des damaligen Spritzenbergs 1850 von Klünder erwarb und die Villa Erika, ein kleines Sommerwohnhaus, errichten ließ.

1888 kaufte der Bankier Max Schinckel das Anwesen und vergrößerte das Wohnhaus. Sein Sohn, der Kaufmann Joachim von Schinckel, ließ 1929 oberhalb der Villa Erika ein Wohnhaus von Henry van der Velde errichten, das jedoch durch einen späteren Umbau seine ursprüngliche Gestalt verloren hat.

Ab 1939 wurde der Besitz größtenteils verkauft, Teile erwarb die Stadt Hamburg, andere gingen an Privatpersonen.

Der Schinckels Park ist Teil des Elbuferwanderwegs und öffentlich zugänglich. Im Winter wird der Park zum sogenannten Kreeken (Kastenschlitten-Fahren) genutzt.

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Lage: Zwischen Falkensteiner Weg, Richard-Dehmel-Straße und Waseberg

HVV: Bus 189 und 286 bis Karstenstraße, Bus 48 bis Waseberg

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