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Ein Abbruch in Etappen Welcher Stein fällt wann?

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Die Bestandsgebäude auf dem Gelände der ehemaligen Holsten-Brauerei werden ab Mitte des Jahres 2021 schrittweise abgetragen, um Platz für die Neubebauung zu schaffen.

Luftbild zur Abrissplanung Holstenareal

Holstenareal

Der Eigentümer Consus Real Estate wird nahezu sämtliche großen Lagerhallen, Brauanlagen und Lagersilos auf dem Gelände der ehemaligen Holsten-Brauerei abtragen – mit Ausnahme der Gebäude, die entweder als Denkmal geschützt oder historisch wertvoll sind und für die eine spätere Umnutzung vorgesehen ist. Hierzu zählen die denkmalgeschützte Schwankhalle sowie die Gebäudeensembles um den Juliusturm, das Malzsilo und das Sudhaus.

Im Vorwege der oberirdischen Abbruchmaßnahmen wurden in den vergangenen Monaten die ehemaligen Verwaltungs- und Produktionsgebäude ausgeräumt und entrümpelt. Anschließend musste der Großteil der Gebäude entkernt und auf mögliche Altlasten untersucht werden. Die weiteren oberirdischen Abbrucharbeiten werden schrittweise erfolgen und haben mit dem Abbruch der einstigen Verwaltungsgebäude der Holsten-Brauerei an der Holstenstraße begonnen. In weiteren Schritten folgen die großflächigen Logistikhallen, die Lager für Voll- und Leergut, die Gär- und Lagerkeller, die Flaschenabfüllanlagen, das Kessel- und Maschinenhaus, die Kfz-Werkstatt, die CO2-Anlagen, die Drucktankräume, die Filtrationsanlage und die Tankwagenhalle.

Abbruchplanung Holstenareal Schritt 6 Nach Beendigung der Abbrucharbeiten ist das Holstenareal für die Neubebauung vorbereitet. Lediglich der umliegende Wohnbestand sowie die zu erhaltenden Gebäude Juliusturm, Malzsilo, Sudhaus und Schwankhalle verbleiben für zukünftige Nutzungen auf dem Grundstück.

Bei den Arbeiten entstehen große Schuttmengen. Diese werden zwischengelagert, zerkleinert sowie anschließend zum Abtransport auf Lkw verladen. Da es auf dem Grundstück große Kellervolumen gibt, ist es das Ziel, einen Teil der mineralischen Bauelemente (in erster Linie Beton) als Recyclingmaterial auf dem Gelände aufzubereiten und für spätere Verfüllungen zu nutzen. Hierdurch müssen später deutlich weniger Baustoffe vom Gelände abtransportiert werden – mit Ausnahme nichtmineralischer und verunreinigter Stoffe. Die abzufahrende Menge an Bauschutt wird so deutlich reduziert. Problematische Baustoffe und vorhandene Bodenverunreinigungen werden gesondert untersucht, analysiert und gemäß geltenden Vorschriften in Kooperation mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft entsorgt.

Für den Abtransport des nicht mehr zu verwertenden Bauschutts wurde ein spezielles Logistikkonzept entwickelt: Bei allen Baumaßnahmen soll es zu möglichst geringen Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner, den fließenden Verkehr und vor allem für die Schulwegsicherheit der Kinder der Theodor-Haubach-Schule kommen. Die Baustellenzu- und abfahrten werden sich zunächst an der Holstenstraße, später an der Haubachstraße bzw. der Harkortstraße befinden.

Details zur Baustellenlogistik finden Sie in der Präsentation sowie im Protokoll der Infoveranstaltung zur Abbruchplanung vom 25. Januar 2021.

In der ersten Abbruchphase wird der Baustellenverkehr geringer ausfallen, da das Material zunächst zwischengelagert und zerkleinert wird. Im weiteren Verlauf wird sich die Anzahl der Lkw erhöhen. Im Vergleich zu der Zeit, als die Holsten-Brauerei noch vor Ort Bier braute und täglich von ca. 100 Lkw angefahren wurde, die Leergut und Brauzutaten anlieferten oder das Bier ausgeliefert haben, wird die Belastung durch den Lkw-Verkehr gegenüber früheren Jahren daher geringer ausfallen.

Noch während die letzten Abbrucharbeiten erfolgen, werden auf den bereits freigeräumten Flächen bestehende Betonfundamente abgebrochen und die ersten Baugruben für die Neubauten ausgehoben. Diese Arbeiten beginnen im nördlichen Abschnitt an der Holstenstraße. In der zweiten Jahreshälfte 2022 wird hier mit den vorbereitenden Baumaßnahmen für den Baublock 8 begonnen, in den später u.a. die an den alten Standort zurückkehrende Verwaltung der Holsten-Brauerei, weitere Büroflächen, der Handwerkerhof, Einzelhandelsflächen, die Quartiersgarage etc. einziehen werden. Zeitgleich können die Sanierungsarbeiten für die Gebäude beginnen, die erhalten bleiben.

 

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