Ansicht des Altonaer Rathauses
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Wettbewerbsverfahren Hochbauliche Wettbewerbe für die Neugestaltung des Holstenareals

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Mit dem Masterplan steht seit 2017 das städtebauliche Grundgerüst für das Holstenareal. Wie die Gebäude aussehen werden, welche Fassaden und welche Grundrisse sie haben werden, legt der Masterplan noch nicht fest. In sogenannten hochbaulichen Wettbewerben werden für die einzelnen Baublöcke Gestaltungsideen entwickelt. Im August 2020 hat eine Jury die ersten Entwürfe für ein gewerblich geprägtes Baufeld im Nordosten des Areals ausgewählt. In den nächsten Monaten folgen weitere Wettbewerbe. 

Übersicht hochbauliche Wettbewerbe Holstenareal Übersicht über die Baufelder

Hochbauliche Wettbewerbe Holstenareal

Um eine vielfältige Architektur zu erreichen, verpflichtet der städtebauliche Vertrag den Grundeigentümer, konkurrierende Verfahren mit mehreren Architekturbüros durchzuführen. Die hochbaulichen Wettbewerbe beziehen sich jeweils auf einen oder mehrere Baublöcke. 

Der Wettbewerb zu Baufeld 8 ist bereits abgeschlossen (siehe unten).

Bei der Durchführung der Wettbewerbe spielt auch die Beteiligung der Öffentlichkeit eine Rolle. Noch bevor die Jurys, besetzt mit Expertinnen und Experten aus Politik und Verwaltung sowie freien Architekturschaffenden, über die Siegerentwürfe entscheiden, haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den Arbeiten der Planungsteams zu verschaffen. Dazu wird es öffentliche Ausstellungen geben, auf denen die interessierte Öffentlichkeit die einzelnen Entwürfe einsehen und sich erläutern lassen kann. Zu diesen Ausstellungen wird rechtzeitig eingeladen. Rückmeldungen der Öffentlichkeit werden den Jurys für deren Entscheidung mit auf den Weg gegeben.

Zur konkreten Gestaltung der öffentlichen und privaten Freiräume wird es eigene freiraumplanerische Wettbewerbe mit einer Öffentlichkeitsbeteiligung geben.

Die Wettbewerbe im Überblick

Das gestalterische Leitbild für die Architekturbüros

In den zehn Baublöcken werden zahlreiche Hauseingänge die neuen Wohnadressen für knapp 3.000 Bewohnerinnen und Bewohner oder die Geschäftsadressen für Büros, Läden und Handwerker bilden. Das Gesicht des neuen Quartiers wird vor allem durch die Fassaden der Gebäude geprägt. Hier erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Wettbewerbs-Vorgaben:

Vertikale Gliederung Vertikale Gliederung

In jedem Baublock sollen die Fassaden so gestaltet werden, dass die einzelnen Häuser gut ablesbar sind. Hierdurch entsteht eine abwechslungsreiche Fassadengestaltung mit einer vertikalen Gliederung.



Ganzheitliche Gestaltung Ganzheitliche Gestaltung

Die Architekturbüros sollen die gesamte Außenhaut des Gebäudes mit der Vorder- und Rückseite der Fassaden sowie die Dachlandschaft ganzheitlich planen.



Fassadenmaterial Fassadenmaterial

Altona ist durch Klinkerfassaden geprägt, weshalb auch im neuen Quartier Klinker eine breite Verwendung finden soll. Zusätzlich kommen andere Baustoffe zum Einsatz, insbesondere nachhaltig und aus nachwachsenden Rohstoffen produzierte Materialien wie z.B. Holz.



Fassadenbegrünung Vertikale Gliederung

Ein Fünftel der Fassaden soll begrünt werden. Das sieht nicht nur hübsch aus – es verbessert auch das Stadtklima, weil die Pflanzen den Straßenraum und die Hauswand im Sommer kühlen.



Dachlandschaften Dachlandschaften

Die Dächer übernehmen mehrere Aufgaben: Sie sind Begegnungsort für Bewohnerinnen und Bewohner, die die Dächer aktiv nutzen
können. Eine Dachbegrünung unterstützt die Regenwasserrückhaltung und hat positiven Einfluss auf das Mikroklima im Quartier. Zusätzlich bieten die Dächer Platz für Solaranlagen zur emissionsfreien Erzeugung von Wärme und Strom.



Hochparterre Hochparterre

Die Geschosse der Gebäude liegen pro Baublock in der Regel auf einheitlicher Höhe. Finden sich in den Erdgeschossen Läden oder anderes Gewerbe, sind die Räume ca. 4 Meter hoch. Wohnungen in Erdgeschosslage stehen auf einem Sockel von bis zu einem Meter Höhe, so dass die darüberliegenden Stockwerke immer auf derselben Ebene liegen.



Animal-Aided Design Animal Aided Design

Beim Animal-Aided Design werden die Ansprüche von Tieren an Nahrung, Verstecken und Brutmöglichkeiten mitgeplant. Im Holstenareal betrifft dies vor allem Vögel wie Haussperling und Mauersegler sowie Fledermäuse. Die Dachbegrünung bietet Nahrungsquellen wie Früchte und Insekten, die Fassadenbegrünung bietet Schutz mit Nist- und Ruheplätzen. In die Hausfassaden werden außerdem spezielle Nisthilfen eingebaut.

 

Newsletter

Der Newsletter informiert regelmäßig über Veranstaltungen und Neuigkeiten. Unter folgendem Link können Sie sich für den E-Mail-Newsletter anmelden oder abmelden: Holstenareal-Newsletter

Themenübersicht auf hamburg.de