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Marktplatz Blankenese Wettbewerb für das Marktgemeinschaftshaus Marktplatz Blankenese entschieden

Schlichte Eleganz und hohe Funktionalität 

Wettbewerb für das Marktgemeinschaftshaus Marktplatz Blankenese entschieden

Das bestehende Marktplatzhäuschen auf dem Marktplatz Blankenese ist in die Jahre gekommen und wird den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Auch entspricht es gestalterisch nicht den Zielsetzungen, die mit der Aufwertung dieses zentralen Ortes in Blankenese verfolgt werden und die mit der landschaftsarchitektonischen Umgestaltung des Platzes bereits in vollem Gange ist.

Auch die Öffentlichkeit hat die Entwicklung des Marktplatzes mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und sich aktiv an der Debatte beteiligt. Auf Grundlage der, am 15. November 2017, getroffenen Vereinbarung, zwischen dem „Arbeitskreis Ortskern Blankenese“, den Vertrauenspersonen „Rettet unseren Blankeneser Marktplatz“ und dem Bezirk Altona, hat die Sprinkenhof GmbH im Einvernehmen mit dem Bezirksamt Altona fünf Architekturbüros aufgefordert, Entwürfe für ein neues Marktgemeinschaftshaus einer Jury zur Entscheidung vorzulegen.

Unter Vorsitz des Hamburger Architekten Moritz Schneider hat sich die Jury einstimmig für den Entwurf des Hamburger Architekturbüros “BUB architekten“ entschieden und den Beitrag des Büros “Renner Hainke Wirth Zirn Architekten“ mit dem 2. Rang ausgezeichnet.

Dem Gewinnerentwurf gelingt es, auf dem vorgegebenen Grundstück, auf sehr kompakte Weise, das geforderte Raumprogramm effizient und klug umzusetzen. Städtebaulich wie auch architektonisch-gestalterisch fügt sich das Gebäude ausgezeichnet in seine Umgebung ein und verspricht eine hochwertige, dauerhaft attraktive und technisch widerstandsfähige Architektur.

Bereits am Vorabend der Jurysitzung sind über 200 Bürgerinnen und Bürger der Einladung gefolgt, die eingereichten Entwürfe in Augenschein zu nehmen und dem Entscheidungsgremium ihre Gedanken zu den Entwürfen mit auf den Weg zu geben. Die zahlreichen wertschätzenden wie kritischen Kommentare wurden der Jury vorgestellt und haben Eingang in die lebhafte Diskussion zur Entscheidungsfindung gefunden.

Der nun prämierte Entwurf wird nun weiterentwickelt und soll im Jahr 2020 realisiert werden.

 

Johannes Gerdelmann, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Bezirk Altona

„Der Entwurf schafft es mit einfachen Mitteln nach vier Seiten wirkende spannungsreiche Ansichten zu erzeugen. Dazu gelingt es mit einem sehr funktionalen Grundriss eine nachhaltige und vielfältige Nutzung des Gebäudes sicher zu stellen.“

 

Moritz Schneider, Juryvorsitzender

„Der Siegerentwurf hat das Preisgericht durch seine hanseatisch zurückhaltende Eleganz sowie die feinsinnige Komposition des Baukörpers überzeugt. Das Wettbewerbsverfahren, welches der Öf-fentlichkeit die Möglichkeit gegeben hat die Entwürfe vor dem Preisgericht einzusehen und zu kommentieren war für die Entscheidungsfindung angemessen und hilfreich!“