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Gegen Mobbing, Rassismus & Sexismus Erfolgreicher Workshop am Osdorfer Born

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In Altona ist für Mobbing, Rassismus und Sexismus kein Platz – auch nicht in den sozialen Netzwerken! Diese Kernbotschaft haben mehrere Jugendliche im Rahmen eines zweitägigen Workshops vermittelt bekommen. Ziel war es, das Miteinander zu stärken. 

Teilnehmer sitzen auf Stühlen in einem Raum und schauen sich eine Präsentation an.

Workshop Mobbing

Der Workshop wurde von ContRa e.V. im Spielhafen des DRK-Zentrums Osdorfer Born durchgeführt, gefördert durch die „Partnerschaft für Demokratie und Vielfalt Altona“. Insgesamt zehn Jugendliche im Alter zwischen neun und 14 Jahren haben sich bei der Veranstaltung mit Werten, Demokratie und Social Media auseinandergesetzt – und dabei natürlich auf die Corona-Regeln geachtet.

Soziale Netzwerke wie Instagram, Youtube und TikTok sind ein wesentliches Element täglichen Alltags von Jugendlichen. Analoges und digitales Leben läuft Hand in Hand, eine klare Abgrenzung ist Vergangenheit. Umso wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche demokratische Werte und Haltungen erleben und erfahren, sowohl online als auch offline. Hierzu gehört es nicht nur die Werte zu kennen, vielmehr geht es auch darum, dass die Jugendlichen wissen, wie man diese verteidigt.

Anhand eigener Erfahrungen haben die Teilnehmer*innen sich mit Mobbing, Rassismus und Sexismus befasst. Dabei wurde unter anderem diskutiert wo und wie dies erlebbar wird und wie man damit umgehen kann. Ein weiteres Thema waren die soziale Ungleichheit und nicht vorhandene Chancengleichheit, die den Kindern und Jugendlichen Tag für Tag begegnet. Deutlich wurde am Ende, dass insbesondere Solidarität anstatt Konkurrenz untereinander dazu führen kann, das eigene Leben zu meistern. „Wir haben mit Spielen und Videos gelernt, dass wir uns gegenseitig beschützen und helfen müssen!“, sagt eine der Teilnehmenden.

Hintergrund: Das Projekt „Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt Altona“ besteht seit Sommer 2017 und richtet sich an alle Altonaer Bürger*innen, die sich lokal für ein gewaltfreies, demokratisches und gleichberechtigtes Miteinander einsetzen möchten und sich somit gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und sowie Formen der Diskriminierung in Bezug auf demokratiefeindliche Phänomen richten. Die Partnerschaften werden gefördert vom Bundesprogramm Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Aktionsfonds stehen Mittel zur Verfügung um Einzelprojekte zu finanzieren. Das Bezirksamt setzt die Partnerschaften gemeinsam mit der Koordinierungs- und Fachstelle der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung um.

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