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Schule und Stadtteil wachsen zusammen Einweihung der Community School Lurup

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Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg haben heute die neuen Räumlichkeiten der Community School in der Stadtteilschule Lurup eingeweiht.

Community School Lurup

„Community Schools“ sind nach US-amerikanischem Vorbild Zentren des sozialen und kulturellen Lebens eines Quartiers. Die Community School Lurup ist ein essenzieller und integrativer Teil im Erdgeschoss des neuen Schulgebäudes der Stadtteilschule Lurup. Sie leistet so einen wichtigen Beitrag zur engeren Verknüpfung zwischen Schule und Stadtteil. Die Community School, genannt LURUM, kombiniert schulische und außerschulische Angebote der Grundschule, der Stadtteilschule, der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung und der Gemeinwesensarbeit für alle Generationen. Damit unterstützt sie die Entwicklung des gesamten Quartiers Osdorfer Born / Lurup, das als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt ist.

Konkret besteht die Community School aus zwei Foren und aus Seminarräumen. Das Stadtteilforum bietet Raum für Information und Austausch, die Angebote diverser Stadtteileinrichtungen, verschiedene Kurse sowie kulturelle Veranstaltungen. Das Jugendforum bietet Platz für Gruppenangebote und lädt zum Verweilen ein. Darüber hinaus stehen auch weitere Räumlichkeiten der Stadtteilschule außerhalb der Schulzeit für Angebote im Quartier zur Verfügung.

Die Baukosten der Community School wurden mit einer Million Euro von der Sozialbehörde sowie mit 500.000 Euro aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen finanziert. Zudem wurden RISE-Mittel i.H.v. 150.000 Euro in die Gestaltung des Vorplatzes investiert. 

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Als integrierte Bildungs- und Gemeinschaftseinrichtung ist die neue Community School Lurup ein Schlüsselprojekt der Quartiersentwicklung für das RISE-Fördergebiet Osdorfer Born / Lurup. Als zentraler Ort im neuen Schulgebäude ist sie ein gelungenes und anschauliches Beispiel für die integrierte Zusammenarbeit, mit der RISE stabile und lebendige Quartiere fördert. Alle Anwohnerinnen und Anwohner können von der Zusammenlegung der Stadtteilschule an einem Ort profitieren. Die vielen Beratungs- und Bildungsangebote und Begegnungsmöglichkeiten unter einem Dach erhöhen die Lebensqualität im Quartier. Ich freue mich sehr, dass wir hier mit RISE einen weiteren wichtigen Beitrag dazu leisten können.“

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Die Community School Lurup ist ein Ort der Begegnungen. Gerade in der aktuellen Zeit merken wir, wie sehr uns zwischenmenschliche Kontakte fehlen. Dabei braucht der Mensch andere Menschen um sich zu entfalten, um zu lernen und um sich auszutauschen. All das und noch mehr wird im LURUM möglich sein. Dort wird eine Begegnungsstätte wachsen, die Menschen aller Altersstufen in ihrem Alltag begleitet und das Leben im Stadtteil und über dessen Grenzen hinaus bereichert.“ 

Michel Büch, Leiter Community School Lurup: „Im LURUM greifen Schule, Jugendarbeit und Stadtteilarbeit synergetisch ineinander. In engster Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen und Einzelpersonen des Stadtteils steht – trotz mehrerer Corona-bedingter Planungs-Blockaden - ein vielfältiges und kraftvolles Angebot in den Startlöchern. Hier gibt es Beratung für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm in Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule und verschiedene kulturelle Angebote für, von und mit den Menschen, die hier leben.“

Hintergrund
Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) soll Hamburg als gerechte und lebenswerte Stadt weiterentwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.

Hamburg umfasst derzeit 26 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 32 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Weiterführende Informationen finden Sie online unter www.hamburg.de/rise.

Bildmaterial finden Sie hier: https://www.skyfish.com/sh/a13895ddd123812b4ead7305a4af5dd8cb03716e/1b160398/1877607

Fotocredit: Bezirksamt Altona

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