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Hamburgs größte „Schatzkiste“ Neuer Standort für Deutschlands größtes Fundbüro in Bahrenfeld

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Jetzt ist das Zentrale Fundbüro endgültig in seinem neuen Zuhause angekommen: Bezirkssenatorin Katharina Fegebank und Altonas Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg haben Hamburgs größte „Schatzkiste“ offiziell eingeweiht. Für alle, die etwas verloren haben oder Gefundenes abgeben möchten, ist der neue Standort in der Luruper Chaussee 125 nun die Anlaufstelle Nummer Eins.

Von links: Peter Jander, Leiter Zentrales Fundbüro Hamburg, Katharina Fegebank, Bezirkssenatorin, und Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona, zwischen mit Taschen behängten Kleiderständern.

Zentrales Fundbüro Bahrenfeld

Bereits am 19. Juli hat das Fundbüro im Quartier Bahrenfeld (QUBA) unweit der Trabrennbahn seine Pforten für Besucher:innen geöffnet – auch die ersten Fundsachen wurden bereits abgegeben und ausgehändigt. Insgesamt rund 18.000 Fahrräder, Handys, Schlüssel, Jacken, Taschen & Co. sind zuletzt vom alten Standort im Vivo an der Bahrenfelder Straße ins neue Quartier umgezogen.

Katharina Fegebank, Bezirkssenatorin: „Das Zentrale Fundbüro ist ein besonderer Ort, an dem sich nahezu alle denkbaren Habseligkeiten ansammeln. Aber es ist auch eine wichtige Einrichtung für alle Bürger:innen dieser Stadt, denn nahezu jeder von uns hat schon einmal etwas in der U-Bahn, beim Fahrradfahren oder beim Einkaufen verloren – und ist sehr froh und erleichtert, wenn die persönlichen Sachen gefunden und hier abgegeben werden. Der neue Standort gibt den Kolleg:innen des Bezirksamts Altona nicht nur eine moderne und zentral gelegene Heimstatt, sondern auch allen Hamburger:innen ein umfangreiches und verlässliches Serviceangebot. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken und wünsche dem Team alles Gute am neuen Standort in Bahrenfeld.“

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Das Zentrale Fundbüro ist nicht einfach nur eine Fundgrube, es ist ein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit – weil es mit seiner Arbeit ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzt. Hier kann man verlorene Dinge wiederfinden, statt sie neu zu kaufen. Und im Rahmen der Versteigerungen bekommen viele Gegenstände eine zweite Chance anstatt im Müll zu landen. Ich finde das passt sehr gut in eine moderne, verantwortungsbewusste Gesellschaft und danke allen 16 Mitarbeiter:innen für ihren Einsatz.“

Peter Jander, Leiter Zentrales Fundbüro Hamburg: „Mit den neuen Räumlichkeiten können wir uns im Zentralen Fundbüro noch publikumsfreundlicher präsentieren – sei es durch den hellen und größeren Empfangsbereich oder die Tatsache, dass wir hier nun noch mehr Fundsachen lagern können. Und nach dem Lockdown gehen wir davon aus, dass in absehbarer Zeit auch wieder mehr Fundstücke bei uns landen werden, weil beispielsweise Veranstaltungen wie der Dom oder der Fischmarkt wieder stattfinden und dort erfahrungsgemäß öfter mal Dinge verloren gehen.“

Rund 4.700 Quadratmeter und 41 Räume umfasst der neue Fundbüro-Standort. Neben Lagerflächen und Büros gibt es hier nun auch zwei verschieden große Versteigerungshallen, in der perspektivisch – sobald die Corona-Pandemie das zulässt – auch wieder Präsenzversteigerungen durchgeführt werden sollen. Die ersten Online-Versteigerungen nach dem Umzug finden bereits seit Ende Juli wieder unter https://www.zoll-auktion.de/auktion/ statt. Auch auf seinen Social Media-Kanälen bei Twitter (@ZFB_Hamburg) und Instagram (@zfb_hamburg) informiert das Fundbüro regelmäßig über anstehende Auktionen. 

Insgesamt werden im Zentralen Fundbüro Hamburg jährlich zwischen 40.000 und 50.000 Fundsachen verwahrt und registriert. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über ausgewählte Fundgruppen.

Eingegangene Fundstücke
Jahreszahl 2020
Jahreszahl 2021 (1. Halbjahr)
Dokumente
8861
3151
Bargeld
180.632,00 Euro
64.323,00 Euro
Mobiltelefone
3191
1383
Schlüssel
5051
2167
Fahrräder
2169
1207

Fundsachen, die nicht den Weg zurück zu ihren Eigentümer:innen finden, werden versteigert – und die Auktionen erfahren längst bundesweites Interesse, was sich auch auf die Versteigerungserlöse auswirkt. Im vergangenen Jahr sind mehr als 251.000 Euro erzielt worden, der höchste Wert seit Bestehen des Fundbüros.

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