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"Dein Bild von der Schanze?" Kollektive Stadtteil-Galerie gestartet

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Ab sofort zeigt sich die Schanze von einer ganz besonderen Seite: Mit einer Start-Vernissage ist am Freitag die kollektive Stadtteil-Galerie "Dein Bild von der Schanze?" mit Aufnahmen von Menschen aus der Nachbarschaft eröffnet worden. Den Grundstein der Foto-Ausstellung bilden dabei 24 historische Motive der Fotografen Günter Zint und Hinrich Schultze - von der Räumung des Floraparks bis zum G20-Gipfel.

"Dein Bild von der Schanze?"

​​​​​​ Das Bild zeigt mehrere Fotos an Stangen aufgehängt vor einem schwarzen Vorhang

Die Ausstellung soll zum Austausch über das Selbstverständnis der Schanze anregen: Was macht das Viertel aus? Was ist geblieben? Was ist neu? Was verbindet? Die Idee dazu kam von einer Anwohnerin im Rahmen des vom Bezirksamt Altona gemeinsam mit der Sozialbehörde initiierten Dialogprojekts "Füreinander Schanze".

Ziel des Projekts ist es, über dialogorientierte Aktionen mehr Menschen in den nachbarschaftlichen Austausch einzubinden und Ideen für Nachbarschafts-Projekte zu entwickeln, u.a. in einer "Wandernden-Werkstatt", in der Nachbar*innen sich bis zum Sommer 2022 austauschen, vernetzen und etwas für das Viertel bauen oder anpflanzen können.

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: "Die historischen Bilder zeigen gemeinsam mit aktuellen Motiven, wie stark sich der Stadtteil in den letzten 30 Jahren verändert hat. Wir sind gespannt darauf, wie die Menschen ihr Viertel heute wahrnehmen und wie sie darauf reagieren, dass sich die Schanze in den kommenden Wochen in eine Galerie verwandelt."

Judy Engelhard, Anwohnerin in der Schanze und Ideengeberin der Stadtteil-Galerie: "Ich finde, es ist eine gute Idee, dass Nachbar*innen durch das Projekt 'Füreinander Schanze' im Stadtteil zusammenkommen und sich austauschen. Ich hatte dabei dann die Idee, dass man eine Ausstellung machen könnte - auch weil ich unseren Schanzen-Fotografen Hinrich Schultze gut kenne und schätze. Ich finde, dass es von ihm tolle Bilder gibt, die die Veränderung in der Schanze dokumentieren."

Hinrich Schultze, Fotograf: "Ich fotografiere seit knapp 40 Jahren in dem Viertel. Die Schanze hat sich in all den Jahren erheblich verändert. Die Bebauung war früher sehr einfach, die Kohlen lagen in den Dachstühlen und es war sehr günstig hier zu wohnen. Heutzutage ist alles renoviert, inzwischen wohnen andere Menschen hier im Viertel, die Struktur hat sich verändert."

Die Start-Vernissage hat am Freitag im Haus 73 stattgefunden. Die wachsende Ausstellung wird danach bis zum 28. Januar 2022 in mindestens neun Läden und Einrichtungen im Stadtteil zu sehen sein (Hamburger Sparkasse, Superbude, HighEndSmoke, Schrödingers, Slam Records, Lokaldesign, betahaus, Bok, Café Stenzel) - weitere werden folgen.

Auf der Website www.füreinanderschanze.de können Bewohner*innen ihre Fotos in einer digitalen Galerie hochladen. Die eingegangenen Fotos werden dann ausgedruckt und in den Läden aufgehängt.

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