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In Hamburgs Westen Rasenmäääher pflegen jetzt Naturschutzgebiet

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Quakende Frösche, summende Insekten – und nun auch blökende Schafe und Ziegen. Das Na­tur­schutz­gebiet (NSG) Schnaakenmoor erhält tierischen Zuwachs. Eine kleine Herde sorgt ab sofort als „Öko-Rasenmäher“ dafür, dass Teilflächen in dem Gebiet auf natürliche Art und Weise gepflegt werden.

Schafe und Ziegen grasen auf einer grünen Wiese.

Naturschutzgebiet Schnaakenmoor

Damit übernehmen die Tiere eine Arbeit, die bislang von Maschinen erledigt werden musste. Hintergrund für den tierischen Einsatz ist eine erfolgreiche Ausschreibung der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) und des Bezirksamtes Altona.

Dadurch wird ab sofort die Pflege der Naturschutzgebietsflächen auf Teilflächen im NSG Schnaakenmoor über diese Art der Beweidung sichergestellt. Die Beweidung wurde in enger Abstimmung mit den betreuenden Naturschutzverbänden geplant und jetzt umgesetzt und ist vorerst auf drei Jahre ausgelegt.

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Das Naturschutzgebiet Schnaakenmoor ist eine wunderbare Idylle inmitten unseres schönen Forstreviers Klövensteen. Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam mit der BUKEA gelungen ist, die Pflege des Areals nun auf natürliche Art und Weise zu gestalten. Damit tragen wir dem Charakter eines Naturschutzgebietes einmal mehr Rechnung.“

Die 25 Tiere sind bereits Experten in der Naturpflege. So wurden die Gras fressenden Schafe vor allem in der Deichpflege eingesetzt, die Gehölz fressenden Ziegen waren zuletzt unter anderem in der Bokelerheide aktiv. Die kleine Herde wird in den Monaten Juni bis Ende September auf wechselnden Flächen im Schnaakenmoor zu sehen sein.

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