Ansicht des Altonaer Rathauses
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Florabunker-Umbau abgeschlossen Die Sternschanze hat ein neues Stadtteilzentrum

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Es ist vollbracht! Die Umbauarbeiten im Florabunker sind abgeschlossen, der markante Hochbunker beherbergt ab sofort ein Stadtteilzentrum für die Sternschanze. Fortan warten hier soziale, kulturelle und sportliche Angebote auf die Menschen im Quartier.

Aufnahme eines Bunkers in einem Park.

Sternschanze

Bereits im Jahr 2013 erwarb der Bezirk Altona das Gebäude vom Bund, um dort Räume für stadtteilbezogene Angebote zu schaffen und so zur positiven Belebung des örtlichen Floraparks beizutragen. Die Projektentwicklung, die Realisierung und Verwaltung übergab der Bezirk in die Treuhänderschaft der steg Hamburg.

Das Nutzungskonzept wurde gemeinsam mit den jetzigen Nutzer*innen des Florabunkers – den Vereinen Kilimanschanzo, JesusCenter und RaumTeiler – entwickelt und von dem Stadtteilbeirat Sternschanze begleitet. Die Umbaumaßnahmen konnten im August 2020 beginnen, im Sommer 2021 konnten die Nutzer*innen im Bunker einziehen und ihrerseits den Innenausbau ihrer Räumlichkeiten vorantreiben. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen: In dem Hochbunker sind neben einer Kletteranlage für den Verein Kilimanschanzo e.V., Musikproberäume für den Verein RaumTeiler e.V. sowie Räume für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des Vereins JesusCenter e.V. entstanden.

Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft: „Mit dem umgebauten Florabunker wird ein spannender Raum für Begegnungen, Kultur, Aktivitäten und Aktionen geschaffen. Als Bürgerschaft haben wir den Umbau mit Geldern aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 ermöglicht. Es war zweifellos ein anspruchsvolles Projekt. Dass es erfolgreich abgeschlossen werden konnte, ist allen Beteiligten zu verdanken, die mit viel Kraft, Ausdauer und Kreativität ein wichtiges Stück lebendige Stadtteilkultur gestaltet haben. Ich wünsche den hier einziehenden Vereinen viel Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit.“

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Der Umbau des Florabunkers ist ein ganz wichtiges Projekt für den Stadtteil. Die Menschen hier im Quartier haben sich eine ganz bestimmte Nutzung des Gebäudes gewünscht – und die tritt nun ein. Ich bin davon überzeugt, dass dieses neue Stadtteilzentrum den Zusammenhalt hier im Schanzenviertel fördern wird. Und ich freue mich sehr darüber, dass sich der Florabunker, den Menschen einst in Angst aufgesucht haben, zu einem Ort entwickelt hat, den die Menschen in Zukunft mit Freude aufsuchen werden.“

Stefanie Wolpert, Vorsitzende der Bezirksversammlung Altona: „Gut Ding will Weile haben. Seit 2010 hat sich die Bezirksversammlung Altona mit den Hochbunkern beschäftigt, die aus der Zivilschutzbindung entfallen sind. Und seit 2013, mit der endgültigen Beschlussfassung, hat sich die Bezirksversammlung Altona für die kulturelle, soziale, sportliche und stadtteilbezogene Nutzung des Florabunkers ausgesprochen. Es war ein langer Weg. Viele haben dazu beigetragen, dass es nun ein Erfolgsmodell geworden ist und Früchte tragen kann. In den knapp zehn Jahren haben wir vieles dazu gelernt über Hochbunker, Lüftungsanlagen, Baugenehmigungen und dem ‚nicht aufgeben‘ und ‚weiter den Glauben an das Projekt nicht zu verlieren‘. Wir haben es gemeinsam geschafft mit viel Schweiß und Mut. Der Florabunker wird nun ein neuer Meilenstein innerhalb der Stadtteilarbeit werden.“

Tobias Schlegelmilch, Kilimanschanzo e.V.: „Mit der Einrichtung unseres Boulder- und Trainingsraumes sind wir endlich witterungsunabhängig. Und zum Bouldern braucht es kaum Ausrüstung. Für die ersten Versuche reichen Hallenturnschuhe. So können Groß und Klein aus dem Viertel und Kletterbegeisterte aus der ganzen Stadt jederzeit unabhängig von ihrer finanziellen Situation gemeinsam beim Klettern Spaß haben.“

Holger Mütze, JesusCenter e.V.: „Als staatlich anerkannter Jugendhilfeträger sind wir seit den 90er Jahren für Kinder, Jugendliche und Familien im Stadtteil aktiv. War in den 2010er Jahren lange ausreichend Platz für die Angebote der offenen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in den beiden eigenen Häusern des Vereins, wurde es in der jüngeren Vergangenheit aufgrund der hohen Nachfrage räumlich immer begrenzter. Mit Anmietung der zwei Etagen im Florabunker haben wir nun endlich geeignete Räume, um unsere Kinder-, Jugend- und Elternarbeit auszubauen. Die Nachfrage ist groß!“

Arne Schulz, RaumTeiler e.V.: „Mit unserem Verein setzen wir uns für den Erhalt und die Unterstützung der lokalen Musikkultur ein. Bis Februar 2013 waren wir im Schneckenbunker bereits im Schanzenviertel verankert, jetzt wollen wir im Florabunker unsere Proberaum- und Netzwerkkultur im Viertel fortführen. Dazu gehört vor allem, dass wir durch die Unterhaltung und den Betrieb von Musik- und Proberäumen Musikrichtungen aller Art eine Heimat anbieten.“

Der Umbau des Florabunkers ist aus Mitteln der Hamburgischen Bürgerschaft sowie des Bezirks Altona in gesamter Höhe von rund 1,4 Millionen Euro finanziert worden. Am 27. August werden die Nutzer*innen das neue Stadtteilzentrum im Florabunker ab 14 Uhr mit einem Sommerfest eröffnen.

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch