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Fluchtort Bahrenfeld Infoveranstaltung: Wie ist die Situation im Quartier?

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Der Stadtteil Bahrenfeld hat in den vergangenen Monaten und Jahren eine ganz besondere Rolle bei der Unterbringung von Geflüchteten eingenommen – und wird dies auch weiterhin tun. Um über die aktuelle Situation zu sprechen, findet am 28. August eine Infoveranstaltung im Hörsaal auf dem DESY-Gelände (Zugang über den Haupteingang an der Notkestraße 85) statt.

Blauer Info Pin auf einer Straßenkarte

Infoveranstaltung: Fluchtort Bahrenfeld

Organisiert wird diese Veranstaltung vom Quartiersbeirat Bahrenfeld in enger Zusammenarbeit mit der Sozialbehörde und dem Bezirksamt Altona. Um 17.30 Uhr werden unter anderem Staatsrätin Petra Lotzkat und Altonas Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg über die aktuelle Situation im Quartier informieren und mit Anwohnenden und Interessierten in den Austausch kommen – beispielsweise zur Unterbringung der Geflüchteten.

Neben dem neu geplanten Standort an der Wichmannstraße gibt es in Bahrenfeld aktuell sechs öffentlich-rechtliche Unterkünfte mit rund 1550 Bewohner*innen aus Afghanistan, Syrien, Irak, Ghana und auch Deutschland. Hinzu kommen sechs sogenannte Not- bzw. Interimsstandorte mit einer Kapazität von insgesamt knapp 2000 Plätzen, die aktuell vor allem mit Menschen aus der Ukraine belegt sind.

Um die Integrationsarbeit in Bahrenfeld zu stärken, wurde bereits 2015 das Quartiersmanagement ins Leben gerufen. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Netzwerkarbeit, die Ehrenamts-Unterstützung und der Informationstransfer. Der Quartiersbeirat ist zudem mit finanziellen Mitteln ausgestattet, um Stadtteil- und Nachbarschaftsaktivitäten umzusetzen – wie zum Beispiel das jährliche Sommerfest, das seit 2016 stattfindet.

Im Jahr 2017 wurden darüber hinaus in der Notkestraße die Quartiersräume in Betrieb genommen, in denen auch das Sozialkaufhaus BaNotke betrieben wird. Die Quartiersräume dienen als Begegnungsort, stärken die Versorgung von allen Menschen in prekären Lebenssituationen und sind Anlaufpunkte für Geflüchtete aus dem Stadtteil und Senior*innen aus dem Quartier.

Die vom Bezirksamt Altona genutzten Instrumente wie Quartiersmanagement, Quartiersbeirat oder auch Quartiersräume sorgen für ein hohes Maß an sozialräumlicher Integration und einen engen Austausch sowie ein gutes Engagement der sozialräumlichen Akteure.

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