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Rassismus-Vorfall in Altona Stellungnahme des Bezirksamtes

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In der Nacht von Sonntag auf Montag ist es in Altona zu einem fremdenfeindlichen Übergriff gekommen. An die Wohnungstür einer Familie mit Migrationshintergrund sind mehrere Zettel mit rassistischen und beleidigenden Inhalten angebracht worden, außerdem wurde der Kinderwagen der Familie angezündet. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz – und wir als Bezirksamt möchten diese Tat nicht unkommentiert lassen.

Außenansicht des Altonaer Rathauses

Stellungnahme Bezirksamt zu Rassismus-Vorfall in Altona

Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg: „Den fremdenfeindlichen Übergriff auf eine Familie in unserem weltoffenen Bezirk verurteilen wir in aller Deutlichkeit! Wir in Altona sind für eine freie und demokratische Gesellschaft. Wir repräsentieren Vielfalt, engagieren uns gegen Diskriminierung und glauben an die Gleichwertigkeit aller Menschen. Wir in Altona stehen zusammen und tolerieren keine fremdenfeindliche und rassistische Angriffe jeder Art. Tätliche Übergriffe – wie der nun geschehene – sind besonders sichtbare Zeichen für den Rassismus in unserer Gesellschaft. Sie sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen werden im Alltag aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft oder Religion, ihres Aussehens oder sonstiger rassistischer Zuschreibungen diskriminiert. Das dürfen wir nicht stillschweigend hinnehmen. Deswegen sagen wir laut und deutlich: Nein zu Rassismus. Altona ist schließlich bunt und vielfältig und das Leben der Menschen hier wird durch die unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturen noch lebenswerter.“

Das Bezirksamt bedankt sich derweil außerdem für die Solidarität, die der Familie entgegengebracht wird. Dies zeigt deutlich, dass in Altona kein Platz für Rassismus ist.

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