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Ansicht des Altonaer Rathauses

Interessenbekundungsverfahren Interessenbekundungsverfahren Jenischpark

Interessenbekundungsverfahren Jenischpark

Das Bezirksamt Altona hat für Teile der ehemaligen Gebäude und Freiflächen im Jenischpark, an der Ecke Baron-Voght-Straße/ Hochrad, ein erneutes Interessenbekundungsverfahren eingeleitet, da das vorlaufende Verfahren zu keinem verwertbaren Ergebnis führte.

Die Gebäude, bestehend aus dem Schaugewächshaus sowie der ehemaligen Dienstwohnung der Gartenbauabteilung des Bezirksamtes wurden bis zum Jahr 2008 als Betriebsgebäude genutzt und stehen seitdem teilweise leer. Ihre Nutzung als gärtnerischer Betriebsstützpunkt lässt sich bis auf die Zeit der privaten Nutzung durch die Familie Jenisch im 19. und 20. Jahrhundert zurückverfolgen.

Das dort sich befindende Schaugewächshaus wurde, nach dem Abbruch des ehemaligen Palmenhauses im Jahr 1953, an dessen Stelle errichtet und zuletzt vor etwa 15 Jahren saniert.

Der bauliche und dekorative Zustand der Gebäude ist als instandsetzungsbedürftig zu bezeichnen, aber eine Nachnutzung erscheint, nach einer grundlegenden Instandsetzung, möglicherweise verbunden mit einer Entkernung, möglich.

Im Rahmen dieses Interessenbekundungsverfahrens soll das Grundstück mit dem Vorrang der Konzeptqualität vergeben. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf eine gastronomische Nutzung gerichtet, die sich gestalterisch und nutzungstechnisch in das Gartendenkmal Jenischpark einpasst. Es ist beabsichtigt einen Miet- bzw. Pachtvertrages über die Gebäude sowie eine Sondernutzungserlaubnis für die Außenflächen abzuschließen. Verpflichtend ist im Rahmen des Vorhabens das Errichten und Betreiben einer öffentlich nutzbaren Toilette. Ergänzende kulturelle Angebote sind zugelassen und gewünscht.

Das hier zum Tragen kommende Interessenbekundungsverfahren (nach § 7 der Landehaushaltsordnung) ist lediglich eine öffentliche, für die Stadt unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und keine Ausschreibung nach den Regeln des für öffentliche Ausschreibungen anwendbaren Vergaberechts. Das Bezirksamt Altona behält sich die volle Entscheidungsfreiheit vor, ob, wann, an wen und zu welchen Bedingungen eine Verpachtung erfolgt. Insbesondere behält es sich auch vor, das Verfahren ohne Angabe von Gründen zu ändern oder zu beenden.