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Das Projekt Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA

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Für mehr Klimaschutz in Altona hat das Bezirksamt 2017 die Zukunftsinitiative STADTKLIMA gestartet. Im Jahr 2018 wurde ein umfangreicher Klima-Fahrplan (Integriertes Klimaschutzkonzept Altona) für Klimaschutz und -anpassung erarbeitet. Das Konzept wird nun umgesetzt – um die Ziele des Hamburger Klimaplans und des nationalen Klimaschutzes zu erreichen, die Lebensqualität zu verbessern und einen umweltfreundlicheren Lebensstil in Altona zu fördern. Seit Mai 2020 unterstützt ein eigenes Klimaschutzmanagement im Bezirksamt Altona die Umsetzung.

StadtKlimaAltona

Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA

Herausforderung: Hamburger und nationale Klimaschutzziele erreichen

Laut Fortschreibung des Hamburger Klimaplans 2019 soll der CO2-Ausstoß in Hamburg bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 55% und bis 2050 dann schrittweise um 95 Prozent reduziert werden (www.hamburg.de/klimaplan). Damit das gelingt, setzt die Stadt Hamburg bereits verstärkt eigene Maßnahmen um und unterstützt lokal die bundespolitischen Aktivitäten.

Das Konzept: Projekte und Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern

Die zentralen Handlungsfelder des Klima-Fahrplans Altona sind (siehe Integriertes Klimaschutzkonzept Altona):

  • Stadt als Vorbild (u.a. klimafreundliches Bezirksamt)
  • Transformation urbaner Räume (u.a. Altonaer StadtKlima-Standard, Klimaschutzteilkonzepte)
  • Partner in Klimafragen (u.a. Infopoints, Kampagnen)

Die Beteiligung: Einen Dialog zum lokalen Klimaschutz initiieren

Die Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA bringt Menschen und Institutionen zusammen, die gemeinsam Ideen für mehr Klimaschutz und -anpassung in Altona diskutieren und entwickeln wollen. Siehe hierzu Ideen, die in die Konzepterstellung eingeflossen sind

Die Vorgeschichte

2015 beschloss die Bezirksversammlung Altona, den Klimaschutz und die energetische Modernisierung von Gebäuden in Altona voranzubringen. In einem ersten Schritt wurde das die ZEBAU GmbH mit der aus Bundesmitteln geförderten „Einstiegsberatung Kommunaler Klimaschutz“ beauftragt. Bis Ende 2016 erarbeitete das Büro fachliche Grundlagen, ermittelte wichtige Akteure im Themenfeld und legte mit Verwaltung und Politik einen ersten Handlungs- und Zeitplan für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für den Bezirk Altona fest. Im Juni 2016 stimmte die Bezirksversammlung der Antragstellung für ein Integriertes Klimaschutzkonzept für den Bezirk Altona zu.

Integriertes Klimaschutzkonzept

Im Jahre 2018 wurde der Klima-Fahrplan (Integriertes Klimaschutzkonzept Altona) mit einer Vielzahl an Maßnahmen und Projekten zu Klimaschutz und -anpassung in einem breit angelegten Verfahren erarbeitet.

Die Konzepterstellung der Zukunftsinitiative wurde begleitet durch einen breiten Dialog zum lokalen Klimaschutz: 

  • Auf der Online-Plattform (www.stadtklima-altona.de) konnten Interessierte ihre Ideen für den Klimaschutz in Altona einbringen, an einer Umfrage zum Klimaschutz in Altona teilnehmen und vorbildhafte Klimaschutz-Projekte aus Altona einstellen. 
  • Unterstützend tourte ein Lastenfahrrad als mobile Mitmach-Aktion durch den Bezirk und war u. a. auf dem Straßenfest der Altonale präsent. 
  • Die Zukunftsinitiative veranstaltete drei öffentliche Klima-Werkstätten, in denen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen sowie Verwaltung und Politik gemeinsam Ideen für den Klimaschutz sammeln, diskutieren und entwickeln konnten. 
  • Fortlaufende Arbeitsgruppen, sogenannte Klimarunden, begleiteten den gesamten Prozess. 

Der Klimafahrplan wurde Anfang 2019 in den zuständigen Ausschüssen diskutiert und in der Bezirksversammlung Altona beschlossen.

Die Verstetigung: Ein Klimaschutzmanagement für Altona

Seit Mai 2020 koordiniert Christine Stecker als Klimaschutzmanagerin im Bezirksamt Altona die Umsetzung der geplanten Projekte und Maßnahmen. Dazu gehören u.a. Energiesparmaßnahmen des Bezirksamtes sowie die zahlreichen städtebaulichen Projekte im Bezirk aus Sicht des Klimaschutzes und der Klimaanpassung zu begleiten. 

Für Rückfragen und weitere Auskünfte erreichen Sie das Klimaschutzmanagement im Bezirksamt Altona unter stadtklima@altona.hamburg.de, Telefon 040 428 11 6071.

Vertreter*innen der Presse wenden sich bitte an die Pressestelle des Bezirksamts Altona

Die Finanzierung

Gefördert wurden die Erstellung des Klimaschutzkonzepts und die Etablierung eines Klimaschutzmanagements durch eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung (Förderkennzeichen: 03K05375 und 03K11282).

Mit der Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Zudem wird das Projekt mit Mitteln der Leitstelle Klima der Behörde für Umwelt und Energie gefördert.

Logos Klimaschutz

​​​​​​​Für Rückfragen und weitere Auskünfte steht Ihnen beim Bezirksamt Altona Frau Christine Stecker, 428 11 6071 zur Verfügung.

Vertreter der Presse wenden sich bitte an die Pressestelle des Bezirksamts Altona: 428 11 1512

Die Projektpartner

Zur Durchführung des Verfahrens und der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes hat der Bezirk Altona externe Dienstleister beauftragt. Auftragnehmer war eine Bietergemeinschaft aus Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt (ZEBAU) in Zusammenarbeit mit der Averdung Ingenieurgesellschaft sowie dem Kommunikationsbüro SUPERURBAN. Die Bietergemeinschaft wurde 2017 über ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb ermittelt. Der Bearbeitungszeitraum für die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes erstreckt sich vom 01.10.2017 bis 30.11.2018.

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