Ansicht des Altonaer Rathauses

Aalsuppe ohne Aal?

Aalsuppe ohne Aal?

Die Aalsuppe hat schon so manchen Nicht-Hamburger vor ein Rätsel gestellt und zu verzweifelten Suchaktionen im Suppentopf geführt. Bei der Bezeichnung „Aalsuppe“ denkt man automatisch an einen leckeren Fischeintopf. Doch kostet der Gast die Suppe, ist die Überraschung groß: nichts zu sehen vom Aal, geschweige denn zu schmecken.

Um die Verwirrung aufzulösen, muss man dem Ursprung des Namens „Aalsuppe“ auf den Grund gehen. Früher kam in diesen Eintopf „aalens was noch da is' “ – und das waren meist Gemüse und Fleischknochen. Verfeinert wurde das Ganze noch mit Backobst und Kräutern.

Um Beschwerden von Unwissenden vorzubeugen, kommt heute ab und zu ein Stückchen Aal in die Suppe, auch wenn es ursprünglich nicht hinein gehört.

Das Rezept für die Aalsuppe finden Sie hier.

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