Ansicht des Altonaer Rathauses

Franzbrötchen - lecker & geheimnisvoll

Franzbrötchen - lecker & geheimnisvoll

Lecker, klebrig, süß und mit herrlichem Zimtgeschmack – das Franzbrötchen. Für viele waschechte Hamburger ist dieses kleine Stück Gebäck der Inbegriff von Heimat. Und für regelmäßige Besucher der Stadt ist es der Inbegriff von Hamburg. Der Ursprung des Franzbrötchens ist Anlass für viele Spekulationen. Im „Kleinen Lexikon Hamburger Begriffe“ wird folgende These aufgestellt:

„[Sie] sind seit dem 19. Jhd. als eine Gebäckspezialität in Hamburg belegt. Zunächst bezeichnete ,Franzbrot‘ einen langen Laib Brot, das aus besonders feinem, weißem Mehl und mit Butter gebacken war, dem heutigen Baguette vergleichbar. Bald nach der Jahrhundertwende begann eine Hamburger Bäckerei, ihre Franzbrötchen in der Fettpfanne zu veredeln. Heute werden sie aus einem Hefe-Plunderteig mit viel Butter und Zimt in vielen Variationen gebacken. Dass Franzbrötchen eine regionale Spezialität sind, zeigt schon die Tatsache, dass man sie z.B. in Bremen gar nicht und in Lüneburg nur als „Hamburger“ kaufen kann.“

Wer das Gebäckstück doch außerhalb der Hamburger Stadtmauern entdeckt, sollte sich diesen Gaumenschmaus nicht entgehen lassen!

Das Rezept für Franzbrötchen finden Sie hier.

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