Ansicht des Altonaer Rathauses

Integration Altona Integration und Diversität

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Altonaer Handlungskonzept Integration

Das Bezirksamt entwickelt Strategien, um den Grad der Teilnahme von Menschen im Bezirk Altona an gesellschaftlichen Prozessen zu erhöhen. Auch die Inanspruchnahme infrastruktureller Angebote soll durch eine diversitätssensible Öffnung von sozialen Einrichtungen und der Verwaltung sichergestellt werden. Dabei wird den Herausforderungen Rechnung getragen, die die Entwicklung hin zu einer diversen Stadtgesellschaft mit sich bringt. Damit einhergehende Unsicherheiten werden benannt und der Versuch unternommen diese abzubauen. Damit soll der erforderliche Perspektivwechsel von einem Integrations- zu einem Diversitätsbegriff erleichtert werden. Im Vordergund steht dabei die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Stärkung der Demokratie.

Positionspapier und Altonaer Deklaration (Aktueller Prozess)

Seit Jahresbeginn 2017 läuft im Bezirksamt Altona ein Prozess zur Überarbeitung des Altonaer Integrationskonzeptes. In diesem Prozess entsteht ein Positionspapier, welches den Perspektivwechsel von dem Begriff der Integration zur Diversität einläuten soll. Im Zuge dieses Prozesses werden verschiedene öffentliche Veranstaltungen durchgeführt.

Aus dem  Positionspapier werden verschiedene Maßnahmen hervorgehen, die auf operationaler Ebene umgesetzt werden können. Sie sollen den Umgang und das konstruktive, gemeinsame Gestalten von Vielfalt in den Vordergrund rücken und auf lokaler Ebene in den Quartieren realisiert werden. Ziel ist es dabei den Zusammenhalt der Bewohner zu stärken. Die Förderung des Zusammenhalts der  Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren, stellt einen wichtigen Ansatzpunkt dar. Zugehörigkeit, Selbstwirksamkeit und Akzeptanz des Individuums sind Schutz-Faktoren gegen Extremismus und gesellschaftliche Spaltung. Die entsprechende Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Individuum führt zur einer Stärkung auf allen Ebenen.
Die relevanteste Maßnahme in diesem Prozess ist die Entwicklung der Altonaer Deklaration, die Grundlage für ein gutes Zusammenleben werden soll. 

https://www.hamburg.de/altona/altonaer-deklaration/

Rumourless Cities (Laufzeit: 2018 bis 2020)

Seit April 2018 nimmt das Bezirksamt Altona an dem EU-Projekt “Rumourless Cities“ teil. Ziele dieses Projektes sind, die Entwicklung von Antidiskriminierungsstrategien und die Bekämpfung von Populismus voran zu treiben sowie ein Wissenstransfer zu diesen Themen im Städte-Partner-Netzwerk. Die Etablierung einer lokalen Projektgruppe (local group), die sich aus verschiedenen bezirklichen Akteuren zusammensetzt und die in diesem Rahmen eine Strategie abstimmt, ist dabei eine Vorgabe.

Für ein erstes Auftakttreffen waren die Projektpartnerinnen und  -partner aus Portugal und Griechenland im Mai 2018 in Hamburg. Ziel der Zusammenarbeit mit den Partnerstädten ist es, Antidiskriminierungsstrategien zu entwickeln, von Best-Practice-Modellen zu lernen und diese auf ihre Übertragbarkeit auf Altona zu überprüfen und gegebenenfalls zu modifizieren. Die inhaltliche Ausrichtung des Projektes passt sehr gut zu den in Altona bereits angestoßenen Prozessen im Rahmen der Entwicklung des „Positionspapiers Perspektivwechsel“ und der Altonaer Deklaration. Die Ausstattung des Projektes bietet eine Ressource, um entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

In der zweiten Phase des Projektes sind sieben Projektpartner aus sieben Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beteiligt: Amadora, Ionnina, Warschau, Cardiff, Messina, Alba Iulia und Hamburg.

Auf EU-Ebene finden über die Projektlaufzeit hinweg mehrere Austauschtreffen zur Gewährleistung des Wissenstransfers statt. In Altona wird in Zusammenarbeit mit der hiesigen local group (bestehend aus Vertretern der Polizei, von Legato, dem Haus 3, Basis und Woge e.V., der TGH, einer Schulvertreterin und einigen Weiteren) eine Strategie entwickelt, um verschiedenen Zielgruppen mit einer Kampagne anzusprechen und um kleinere Projekte und Workshops  zum Abbau von Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durchzuführen.

Um die Kampagnen-Arbeit professionell durchführen zu können, wird eine externe PR-Agentur beauftragt, die gemeinsam mit der local group entsprechende öffentlich wirksame Ideen entwickelt. Es wird eine Deklaration für die Stärkung der demokratischen Grundwerte entwickelt und verbreitet werden. Parallel wird eine verwaltungsinterne Maßnahme entwickelt und durchgeführt, die sich auf das Thema kultur- und diversitätssensibles Handeln fokussiert. Ziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, dafür werden neben Verwaltung, Politik und Bürger, auch die Medien adressiert werden.

Logo Rumourless Cities Urbact Logo: Driving change for better cities Logi für Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Demokratie leben!


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Adelina Michalk

Fachkraft für Integration

Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Altona
Fachamt Sozialraummanagement
Platz der Republik 1
22765 Hamburg
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