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EU-Projekt Sumba

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Skizze eines Mobilitätskonzeptes mit eingefärbten Bereichen.

Sumba

SUMBA steht für „Sustainable Urban Mobility and Commuting in Baltic Cities“ – auf Deutsch: Strategien für nachhaltige urbane Mobilität im Ostseeraum. Der Fokus im Projekt SUMBA richtet sich auf Pendlerverkehre zwischen dem Bezirk Altona und dem Kreis Pinneberg.

Mobilität ist ein unverzichtbarer Teil des städtischen Lebens, trägt aber auch erheblich zu Beeinträchtigun­gen der Bürgerinnen und Bürger durch Lärm- und Schadstoffemissionen bei.

Vor allem in einer wachsenden Stadt wie Hamburg müssen Wege gefunden werden, wie alle Hamburgerinnen und Hamburger mobil sein, und am städtischen Leben teilhaben können, und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität gesichert werden kann.

Ziel von SUMBA ist es, die Planung und Organisation der oftmals PKW-fokussierten Pendlerverkehre zu verbessern und nachhaltige, intermodale Lösungen auf den Weg zu bringen.

Altona ist eine von zehn Pilotregionen im Ostseeraum, in denen bis 2021 neue Pendlerkonzepte entwickelt werden. Hierfür wurden in den Pilotregionen zunächst das Mobilitätsverhalten und die Mobilitäts­bedürfnisse der Pendler analysiert sowie die Stärken und Schwächen der jeweiligen Verkehrssysteme aufgezeigt. Das Bezirksamt Altona hat hierzu eine Befragung unter Einpendlern aus dem Kreis Pinneberg durchgeführt.

Unter Einbeziehung lokaler Akteure aus dem Bereich Mobilität und Verkehr werden anschließend konkrete Lösungsansätze identifiziert und in einem „Masterplan Pendeln“ ausgearbeitet. Im Ergebnis sollen nicht nur für die SUMBA-Partnerstädte zugeschnittene Lösungsansätze existieren, sondern darüber hinaus ein für andere Kommunen und Städte nutzbarer Hand­lungsleitfaden zu Aufbau und Optimierung intermodaler Verkehrsangebote für Pendler ent­stehen.

Das Bezirksamt Altona steht hierzu im kontinuierlichen Austausch mit dem Kreis Pinneberg sowie den assoziierten Projektpartnern aus Fachbehörden und ÖPNV. Die im Rahmen von SUMBA entwickelten Maßnahmen sollen in anderen Konzepten verankert werden, wie z.B. dem Klimaschutzteilkonzept Mobilität, welches sich aktuell in Erarbeitung befindet.

SUMBA wird gefördert im Rahmen des EU-Interreg-Programms für den Ostseeraum (Interreg Baltic Sea Region Programme 2014-2020). Das Programm fördert eine länderübergreifende integrierte Kooperation und Entwicklung für einen nachhaltigen, innovativen und vernetzten Ostseeraum. Partner aus den verschiedenen Ostseeanrainerstaaten arbeiten in transnationalen Projekten an gemeinsamen Herausforderungen.

Das Bezirksamt Altona ist „Lead Partner“ des Projektes und wird darin mit elf weiteren Partnern und 37 assoziierten Institutionen aus dem Ostseeraum zusammen­arbeiten. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre.

Weitere Informationen und aktuelle Updates zum Projekt SUMBA in englischer Sprache finden sich auf www.sumba.eu

Rahmendaten

Programm: Interreg V B Ostseeraum

Priorität: Nachhaltiger Verkehr – Umweltfreundlicher Stadtverkehr

Laufzeit: 01.10.2017 – 31.3.2021

Teilnehmende Länder: Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden

Hamburger Lead-Partner: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Altona

Assoziierte Partner des Bezirksamts: Hochbahn, VHH, HVV, S-Bahn Hamburg, Kreis Pinneberg, BVM, LSBG, Deutscher Städtetag, STRING

SUMBA+

SUMBA+ baut auf das SUMBA-Projekt auf, und soll die Realisierung der im Pendlerkonzept vorgeschlagenen Maßnahmen vorantreiben. Dabei bekommen die Partnerstädte die Gelegenheit, in einem bilateralen Austausch voneinander zu lernen, und einzelne Aspekte der Pendlerkonzepte weiter zu vertiefen. SUMBA+ läuft von April bis Dezember 2021. Die Projektleitung übernimmt die Stadt Växjö in Schweden.

Infomaterial als Download: Projektflyer

Kontakt: sumba@altona.hamburg.de

Presseanfragen bitte an: pressestelle@altona.hamburg.de


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