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Haushuhn (Gallus gallus f. domestica) Das Lachshuhn

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Das Lachshuhn

Allgemeines
Wie alle Haushühner (Gallus gallus f. domestica) ist auch das Deutsche Lachshuhn eine Zuchtform des Bankivahuhns, eines Wildhuhns aus Südostasien, von welchem alle weltweit lebenden Hühnerrassen abstammen.

Das Haushuhn gilt als das häufigste Haustier des Menschen – der Weltbestand wird auf mehr als 20 Milliarden Tiere geschätzt, damit kommen auf jeden Menschen ungefähr drei Hühner.  Auf Grund der langen Domestikationsgeschichte sind eine große Vielzahl unterschiedlicher Hühnerrassen entstanden. Allein in Europa werden dabei über 180 Rassen und Farbenschläge unterschieden.

 

Lebensraum
Als sehr alte und bedrohte Haustierrasse wird das Deutsche Lachshuhn hauptsächlich von Privatleuten und Hobbyzüchtern auf Bauernhöfen und in Gärten gehalten.

Das "Deutsche Lachshuhn" hat eigentlich französische Ahnen. Ursprünglich wurden diese Tiere in Zentral-Frankreich, in einem Gebiet rund um das Dorf Faverolle gehalten und hießen dort einfach "Faverolles".

Ende des 19. Jahrhunderts gelangten die Faverolles-Hühner zu uns nach Deutschland. Aus diesen Tieren wurden von engagierten Züchtern durch Einkreuzung verschiedener Rassen die "Lachshühner" gezüchtet. Ihren Namen haben sie aufgrund der lachsähnlichen Farbe bekommen. Diesen haben aber eigentlich nur die Hennen verdient, welche die braun-rosa Zeichnung fast am ganzen Gefieder haben. Die Hähne sind im Gegensatz dazu sehr bunt und auffällig gefärbt.

Nahrung
Im ihrem natürlichen Lebensraum fressen Hühner Gras, Körner, Würmer, Schnecken, Insekten und sogar Mäuse. Sie sind während der Nahrungssuche sehr wachsam und halten sich gerne in deckungsreicher Landschaft auf. Um etwas Fressbares zu finden, scharren sie oft mit den Füßen den Boden auf.

Besonderheiten

Lachshühner sind eine sehr alte und bedrohte Haustierrasse. Als sogenannte "Mehrnutzungshühner" sind diese Tiere auf Robustheit, Eier- und gleichzeitig auch Fleischproduktion gezüchtet, wie es dem früheren Bedarf der Bauern als Selbstversorger entsprach. Mit den heutigen Leistungsrassen können sie daher nicht konkurrieren und werden nur noch sehr selten gehalten. Mit nur wenigen hundert existierenden Tieren stehen sie sogar auf der Roten Liste für Haustiere. Dabei eignet sich gerade diese Rasse besonders gut zur Haltung bei Privatleuten, da es sich bei den Deutschen Lachshühnern um ruhige, schnell zutraulich werdende Hühner handelt, welche zudem auch noch als gemütliche „Nichtflieger“ oftmals ganz ohne aufwändige Umzäunung gehalten werden können.

 

Lachshuhn

Foto: Sandy Rödde

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