Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

ASP Ambulante Sozialpsychiatrie

Im Zentrum der Ambulanten Sozialpsychiatrie stehen die Grundleistungen in den Begegnungsstätten, die Intensivbetreuung in den Wohnungen sowie die präventiven Hilfen. Diese Hilfen werden unterstützt durch den Aufbau nachbarschaftlicher Kontakte und sozialer Netzwerke, die die Interessen der Nachbarschaft im Sinne klassischer Gemeinwesenarbeit unmittelbar ansprechen.

Ambulante Sozialpsychiatrie Hamburg

Ziele

Bei der „Ambulanten Sozialpsychiatrie“ (ASP) handelt es sich um eine Leistung zur Förderung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Sie soll seelisch wesentlich behinderten oder von einer solchen Behinderung bedrohten Menschen helfen, die sozialen Folgen ihrer Behinderung oder drohenden Behinderung zu überwinden bzw. zu mildern.

Durch die Ambulante Sozialpsychiatrie sollen die behinderungsbedingten Einschränkungen der Fähigkeit der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft überwunden werden.

Ziel ist es, den seelisch behinderten Menschen zu befähigen, die eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln sowie im eigenen sozialen Umfeld (Sozialraum) selbständig und möglichst unabhängig von weiteren Leistungen nach dem SGB XII zu leben.

Transparente Umsetzung

Zur Steuerung des Umsetzungsprozesses der Ambulanten Sozialpsychiatrie wurde das Gremium Begleitmanagement eingesetzt.

Die Partner des Gremiums (Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege, Vertretungen der Angehörigen und Betroffenen sowie die Sozialbehörde) haben sich darauf verständigt, eine Internetplattform beim Diakonischen Werk (DW) einzurichten, auf der alle Beschlüsse und erarbeiteten Unterlagen eingestellt werden, damit sie allgemein zugänglich sind.

Informationen im Detail

Die Arbeitshilfe „Ambulante Sozialpsychiatrie“ regelt die ambulanten Eingliederungshilfen für Menschen mit einer seelischen Behinderung nach Paragraf 53 Absatz 1 SGB XII im Sinne der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.