Qualität in der Pflege Befragung Angehöriger der Bewohner von Pflegeheimen

Gemäß § 30a des Hamburgischen Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetzes führt die BGV eine schriftlichen Befragung Angehöriger der Bewohner von Pflegeheimen durch. Ziel ist die Erfassung der Wohn- und Betreuungsqualität aus Perspektive der Angehörigen und anderer Vertrauenspersonen.

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Befragung Angehöriger der Bewohner von Pflegeheimen

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz führt vom 12. August bis zum 13. September 2019 eine Befragung zur Qualität der Pflege in vollstationären Pflegeeinrichtungen durch. Befragt werden Angehörige und Vertrauenspersonen von Heimbewohnerinnen und -bewohnern. Mit der Durchführung und Auswertung wurde das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein beauftragt.

Was gute Qualität bedeutet, ist für jeden Pflegebedürftigen individuell unterschiedlich. Pflegewissenschaftler wissen: Nur einen Teil der vielen möglichen Aspekte können Experten durch stichprobenartige Prüfungen beurteilen. Angehörige kennen die Wünsche, Bedürfnisse und früheren Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner meistens sehr gut und können sich in sie hineinversetzen. Daher ist die Befragung der Angehörigen eine wichtige ergänzende Methode, um die Qualität von Pflegeheimen zu beurteilen.

Die Befragung erfolgt anonym

Die Nutzerinnen und Nutzer können festlegen, wer anonym befragt werden soll. Es sollte sich möglichst um eine Person handeln, die häufiger in die Einrichtung kommt. Wird kein/e Angehörige/r oder eine andere Vertrauensperson angegeben, wird die oder der Bevollmächtigte oder nachrangig die gesetzliche Betreuerin oder der gesetzliche Betreuer befragt. Die Nutzerin beziehungsweise der Nutzer hat das Recht, einer Befragung zu widersprechen.

Die Einrichtung klärt mit den Nutzerinnen und Nutzern, wer befragt werden soll. Die benannten Personen erhalten im August 2019 über die Einrichtung einen Fragebogen und weitere Informationen. Nach dem Ausfüllen wird der Fragebogen mit voradressierten frankierten Briefumschlägen an das Statistische Amt geschickt. Außerhalb des Statistikamts Nord erhält niemand die Antworten der Fragebögen.

Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse

Die Einrichtung erhält eine Auswertung der Ergebnisse. Sie kann erkennen, in welchen Bereichen sie gut ist und ob es Verbesserungsbedarf gibt. Sie soll auch die Bewohnerschaft und die Angehörigen informieren. Des Weiteren kann die Wohn-Pflege-Aufsicht die Ergebnisse bei einer Prüfung berücksichtigen. Wichtige Ergebnisse sollen auch veröffentlicht werden, damit sich andere, die einen Heimplatz suchen, daran orientieren können. Der Datenschutz für die Nutzerinnen und Nutzer sowie deren Angehörigen ist im Rahmen der gesamten Befragung gewährleistet.

Weitere Informationen

Unten auf dieser Seite finden Sie die gesetzlichen Regelungen, den Fragebogen sowie weitere Hintergrundinformationen. Bei Bedarf erhalten Sie auch weitere Auskünfte über das Servicetelefon des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein unter der Nummer 040 428 31 -1723 oder -1701.

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