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Innovatives freiwilliges Engagement Annemarie Dose Preis 2020

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Der Hamburger Senat zeichnet in diesem Jahr zum zweiten Mal neue, innovative Engagement-Projekte mit dem Annemarie Dose Preis aus, die in herausragender Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg stärken. Bis zum 24. Mai 2020 konnten sich Engagierte um einen der beiden Einzelpreise oder um den Gruppenpreis bewerben. 

Annemarie-Dose-Preis für innovatives freiwilliges Engagement: Jetzt bewerben!

Nicht lang schnacken, selbst anpacken.“ Mit diesem Zitat von Annemarie Dose, der Gründerin der Hamburger Tafel, ist die Bewerbungsphase für den Annemarie Dose 2020 Mitte Februar gestartet. Denn Annemarie Dose war eine Hamburger Deern, die fürs Ärmel-hochkrempeln und machen stand. Sie schnackte nicht lange, sondern ging die Dinge pragmatisch an - voller Tatendrang und Hartnäckigkeit. Dabei war es ihr besonders wichtig, die Würde der kleinen Leute zu bewahren.

Der nach ihr benannte Annemarie Dose Preis soll diese soziale Grundhaltung an die nächsten Generationen weitergeben, indem er neue Engagementformen fördert, die mit dem Gedanken des Anpackens gestartet sind und sich in herausragender Weise für andere Menschen einsetzen. Dabei sollen grundsätzlich möglichst viele verschiedene Projekte der Hamburger Engagementlandschaft in den Blick genommen werden.

Welche Engagement-Projekte sind für den Preis geeignet?

Maßgeblich für den Preis sind lokale, gemeinnützige und innovative Projekte, mit denen freiwillig Engagierte die Lebensqualität von Gruppen oder einzelnen Menschen verbessern wollen. Ähnlich wie in der Start-Up-Szene können darunter auch kleine und mittlere Initiativen oder Vereine sein, die grundsätzlich wenig Geld haben, aber mit guten Engagement-Projekten gesellschaftlich etwas bewegen möchten.

Wie hoch ist der Preis dotiert?

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 8.000 Euro ist zweckgebunden und soll als Anschubfinanzierung in die ausgezeichneten Engagement-Projekte investiert werden. Der Gruppenpreis ist mit 5.000 Euro und die beiden Einzelpreise sind jeweils mit 1.500 Euro dotiert.

Welche formalen Bewerbungskriterien gibt es?

Wer sich selbst bewerben oder eine engagierte Person für den Preis vorschlagen möchte, sollte vier Bewerbungskriterien beachten:

  1. Das Engagement muss freiwillig und unentgeltlich sein.
  2. Das Engagement-Projekt muss in Hamburg stattfinden.
  3. Das Engagement-Projekt darf nicht älter als drei Jahre sein. In diesem Jahr ist der Stichtag der 1. Januar 2017. 
  4. Das Engagement muss zur Verbesserung der Lebensqualität anderer Menschen beitragen und sich durch besonders innovatives Wirken auszeichnen.

Wie kann man sich um den Preis bewerben?

Wer sich selbst um den Preis bewerben oder eine engagierte Einzelperson oder Gruppe vorschlagen möchte, konnte dies mittels entsprechenden Bewerbungsbogen in der Kategorie Einzel- oder Gruppenpreis bis zum 24. Mai 2020 tun. Die Bewerbungsfrist für den Annemarie Dose Preis 2021 wird rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben. 

Wer verleiht den Preis?

Ein achtköpfiges, hochkarätig besetztes Preiskollegium unter dem Vorsitz von Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard wird im Sommer über die Vergabe des Annemarie Dose Preises entscheiden.

Aus dem Vorstand der Hamburger Tafel e.V. sind Mats Regenbogen, der Enkel von Annemarie Dose, und Hans-Werner Specht als Jurymitglieder vertreten. Den Verein MenscHHamburg repräsentieren der Vereinsvorstand Lars Meier und der ehemalige Radio- und Fernsehmoderator Tobias Schlegl. Das AKTIVOLI-Landesnetzwerk e.V. wird vom Vorstandsmitglied Viola L’Hommedieu, vertreten. Ein weiteres Jurymitglied ist Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg. Darüber hinaus wird Susanne Groth vom Verein Leben im Abseits, eine der beiden Einzelpreisträgerinnen des vergangenen Jahres, einmalig als Jurorin mitwirken.

Wie werden die Preise vergeben?

Aufgrund der besonderen Situation kann in diesem Jahr leider keine Preisverleihung im Rathaus stattfinden. Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard wird den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Glückwünsche in einem persönlichen Rahmen überbringen.

Alle preisgekrönten Projekte sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert, der im Dezember 2021 zum Tag des Ehrenamts in Berlin verliehen wird.

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