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Innovatives freiwilliges Engagement Wissenswertes zum Annemarie Dose Preis 2021

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Der Hamburger Senat zeichnet im August 2021 zum dritten Mal neue, innovative Engagement-Projekte mit dem Annemarie Dose Preis aus, die in herausragender Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg stärken.

Annemarie-Dose-Preis für innovatives freiwilliges Engagement: Jetzt bewerben!

Auf geht's!

Ab dem 14. Februar 2021 können Sie sich um einen der beiden Gruppenpreise oder um den Einzelpreis bewerben.

Weitere Informationen dazu werden hier und auf der Webseite der 22. AKTIVOLI-FreiwilligenBörse bekannt gegeben.

Ermutigung für neue Ideen

Geht nicht, gibt's nicht“, ist ein wichtiger Leitsatz von Annemarie Dose, der Gründerin der Hamburger Tafel. Denn sie stellte sich stets jeder Herausforderung und versuchte immer - allen Widerständen zum Trotz - das Leben anderer zu verbessern. 

Eine soziale Grundhaltung, die viele freiwillig Engagierte dazu ermutigen soll, auch während der Corona-Pandemie neue Ideen, Formen und Konzepte für ihr Engagement zu entwickeln und umsetzen. 

Ziel der Auszeichnung ist es, das freiwillige Engagement von Menschen zu würdigen, die wie Annemarie Dose mit sinnstiftenden Ideen das Leben anderer Menschen nachhaltig verbessert haben.

Was ist das Besondere am Annemarie Dose Preis?

Der Annemarie Dose Preis ist ein Hamburger Innovationspreis für freiwilliges Engagement, der sich mit drei Adjektiven beschreiben lässt: lokal, innovativ und engagiert. Dabei geht es immer um Projekte, die vom pragmatischen Gedanken des Anpackens geprägt sind und ein hohes Maß an sozialer Innovation beinhalten.

Im Fokus steht immer die Zusammenarbeit von Menschen für unsere Gesellschaft, häufig durch neue Arten der Kommunikation und Kooperation. Gesucht werden Projekte mit kreativen Lösungen und neuen Formen des Engagements, die Freiwillige mit Blick auf die vielfältigen sozialen Fragestellungen unserer Zeit entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben. 

Der Preis soll aufzeigen, wie innovative Ideen im Kleinen als Motor unserer Gesellschaft fungieren und dabei manchmal auch Altbewährtes auf den Kopf stellen können.

Welche Engagement-Projekte sind für den Preis geeignet?

Maßgeblich für den Preis sind lokale, gemeinnützige und innovative Projekte, mit denen freiwillig Engagierte die Lebensqualität von Gruppen oder einzelnen Menschen verbessern wollen. Ähnlich wie in der Start-Up-Szene können darunter auch kleine und mittlere Initiativen oder Vereine sein, die grundsätzlich wenig Geld haben, aber mit guten Engagement-Projekten gesellschaftlich etwas bewegen möchten.

Gute Beispiele für soziale Innovationen sind - neben der Idee der Tafeln oder dem Konzept einer Straßenzeitung - diverse Projekte aus den Bereichen der interkulturellen Zusammenarbeit oder der Stadtteilgestaltung (zum Beispiel Urban Gardening). Auch besondere Nachbarschaftsinitiativen, intergenerationelle Kooperationen und Open-Source-Bewegungen gehören zum breiten Spektrum des innovativen Engagements.

Wie hoch ist der Preis dotiert?

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 8.000 Euro ist zweckgebunden. Dieses soll als Anschubfinanzierung in die ausgezeichneten Engagement-Projekte und in Fortbildungen investiert werden. 

Die beiden Gruppenpreise sind jeweils mit 3.000 Euro, der Einzelpreis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Welche formalen Bewerbungskriterien gibt es?

Wer sich selbst bewerben oder eine engagierte Person für den Preis vorschlagen möchte, sollte vier Bewerbungskriterien beachten:

  1. Das Engagement muss freiwillig und unentgeltlich sein.
  2. Das Engagement-Projekt muss in Hamburg stattfinden.
  3. Das Engagement-Projekt darf nicht älter als drei Jahre sein. Aktuell ist der Stichtag der 1. Januar 2018. 
  4. Das Engagement muss zur Verbesserung der Lebensqualität anderer Menschen beitragen und sich durch besonders innovatives Wirken auszeichnen.

Wie kann man sich um den Preis bewerben?

Wer sich selbst um den Preis bewerben oder eine engagierte Einzelperson oder Gruppe vorschlagen möchte, füllt den entsprechenden Bewerbungsbogen in der Kategorie Einzel- oder Gruppenpreis aus und sendet diesen ab dem 14. Februar 2021 per Post oder E-Mail (engagement@soziales.hamburg.de) an das Referat zur Förderung des freiwilligen Engagement in der Sozialbehörde. 

Die Kontaktdaten finden Sie auf den jeweiligen Bewerbungsbögen, die ab 14. Februar 2021 auf dieser Webseite zum Herunterladen bereitgestellt werden.

Wer verleiht den Preis?

Ein achtköpfiges Preiskollegium unter dem Vorsitz von Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard wird im Sommer über die Vergabe des Annemarie Dose Preises entscheiden.

Aus dem Vorstand der Hamburger Tafel e.V. sind Mats Regenbogen, der Enkel von Annemarie Dose, und Hans-Werner Specht als weiteres Mitglied aus dem Vorstand des Vereins als Jurymitglieder vertreten. Den Verein MenscHHamburg repräsentieren der Vereinsvorstand Lars Meier, Mitinitiator und Ideengeber für den Preis, und ein weiteres Vereinsmitglied. Das AKTIVOLI-Landesnetzwerk e.V. wird ebenfalls von einem Vorstandsmitglied vertreten. Ein weiteres Jurymitglied ist Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg. Darüber hinaus wird eine/r der Preisträgerinnen und Preisträger aus dem vergangenen Jahr in der aktuellen Jury mitwirken.

Wann findet die Preisverleihung statt?

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard wird den Annemarie Dose Preis voraussichtlich am 26. August 2021, drei Tage vor dem Geburtstag von Annemarie Dose, verleihen. 

Sofern die Infektionslage es zulässt, werden zur Preisverleihung alle Bewerberinnen und Bewerber sowie zahlreiche Akteure der Hamburger Engagement- und Stiftungslandschaft eingeladen. 

Alle preisgekrönten Projekte sind im Folgejahr für den Deutschen Engagementpreis nominiert, der im Dezember 2022 zum Tag des Ehrenamts in Berlin verliehen wird.

Rückblick

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