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Innovatives freiwilliges Engagement Wissenswertes zum Annemarie Dose Preis 2021

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Der Hamburger Senat zeichnet am 30. August 2021 zum dritten Mal neue, innovative Engagement-Projekte mit dem Annemarie Dose Preis aus, die in herausragender Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg stärken.

Annemarie Dose Preis für innovatives freiwilliges Engagement: Jetzt bewerben!

Bewerbungsfrist beendet

Bis zum 31. Mai 2021 konnten Sie sich um einen der beiden Gruppenpreise oder um den Einzelpreis für innovatives Engagement bewerben.

Ermutigung für neue Ideen

Geht nicht, gibt's nicht“, ist ein wichtiger Leitsatz von Annemarie Dose, der Gründerin der Hamburger Tafel. Denn sie stellte sich stets jeder Herausforderung und versuchte immer - allen Widerständen zum Trotz - das Leben anderer zu verbessern. 

Eine soziale Grundhaltung, die viele freiwillig Engagierte dazu ermutigen soll, auch während der Corona-Pandemie neue Ideen, Formen und Konzepte für ihr Engagement zu entwickeln und umsetzen. 

Ziel der Auszeichnung ist es, das freiwillige Engagement von Menschen zu würdigen, die wie Annemarie Dose mit sinnstiftenden Ideen das Leben anderer Menschen nachhaltig verbessert haben.

Was ist das Besondere am Annemarie Dose Preis?

Der Annemarie Dose Preis ist ein Hamburger Innovationspreis für freiwilliges Engagement, der sich mit drei Adjektiven beschreiben lässt: lokal, innovativ und engagiert. Dabei geht es immer um Projekte, die vom pragmatischen Gedanken des Anpackens geprägt sind und ein hohes Maß an sozialer Innovation beinhalten.

Im Fokus steht immer die Zusammenarbeit von Menschen für unsere Gesellschaft, häufig durch neue Arten der Kommunikation und Kooperation. Gesucht werden Projekte mit kreativen Lösungen und neuen Formen des Engagements, die Freiwillige mit Blick auf die vielfältigen sozialen Fragestellungen unserer Zeit entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben. 

Der Preis soll aufzeigen, wie innovative Ideen im Kleinen als Motor unserer Gesellschaft fungieren und dabei manchmal auch Altbewährtes auf den Kopf stellen können.

Welche Engagement-Projekte sind für den Preis geeignet?

Maßgeblich für den Preis sind lokale, gemeinnützige und innovative Projekte, mit denen freiwillig Engagierte die Lebensqualität von Gruppen oder einzelnen Menschen verbessern wollen. Ähnlich wie in der Start-Up-Szene können darunter auch kleine und mittlere Initiativen oder Vereine sein, die grundsätzlich wenig Geld haben, aber mit guten Engagement-Projekten gesellschaftlich etwas bewegen möchten.

Gute Beispiele für soziale Innovationen sind - neben der Idee der Tafeln oder dem Konzept einer Straßenzeitung - diverse Projekte aus den Bereichen der interkulturellen Zusammenarbeit oder der Stadtteilgestaltung (zum Beispiel Urban Gardening). Auch besondere Nachbarschaftsinitiativen, intergenerationelle Kooperationen und Open-Source-Bewegungen gehören zum breiten Spektrum des innovativen Engagements.

Wie hoch ist der Preis dotiert?

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 8.000 Euro ist zweckgebunden. Dieses soll als Anschubfinanzierung in die ausgezeichneten Engagement-Projekte und in Fortbildungen investiert werden. 

Die beiden Gruppenpreise sind jeweils mit 3.000 Euro, der Einzelpreis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Welche formalen Bewerbungskriterien gibt es?

Wer sich selbst bewerben oder eine engagierte Person für den Preis vorschlagen möchte, sollte vier Bewerbungskriterien beachten:

  1. Das Engagement muss freiwillig und unentgeltlich sein.
  2. Das Engagement-Projekt muss in Hamburg stattfinden.
  3. Das Engagement-Projekt darf nicht älter als drei Jahre sein. Aktuell ist der Stichtag der 1. Januar 2018. 
  4. Das Engagement muss zur Verbesserung der Lebensqualität anderer Menschen beitragen und sich durch besonders innovatives Wirken auszeichnen.

Wie konnte man sich um den Preis bewerben?

Vom 14. Februar bis zum 31. Mai 2021 konnten Sie sich um den Annemarie Dose Preis 2021 bewerben.

Wer sich selbst um den Preis bewerben oder eine engagierte Einzelperson oder Gruppe vorschlagen wollte, füllte den entsprechenden Bewerbungsbogen in der Kategorie Einzel- oder Gruppenpreis aus und sendete diesen per Post oder E-Mail (engagement@soziales.hamburg.de) an das Referat zur Förderung des freiwilligen Engagement in der Sozialbehörde. 

Wer verleiht den Preis?

Ein achtköpfiges Preiskollegium unter dem Vorsitz von Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard hat im Juni über die Vergabe des Annemarie Dose Preises entschieden.

Aus dem Vorstand der Hamburger Tafel e.V. sind Mats Regenbogen, der Enkel von Annemarie Dose, und Hans-Werner Specht als weiteres Mitglied aus dem Vorstand des Vereins als Jurymitglieder vertreten. Den Verein MenscHHamburg repräsentieren der Vereinsvorstand Lars Meier, Mitinitiator und Ideengeber für den Preis, sowie die Schauspielerin Andrea Gerhard, die Mitglied dieses Vereins ist. Das AKTIVOLI-Landesnetzwerk e.V. wird ebenfalls von Vorstandsmitglied Reinhard Förtsch vertreten. Ein weiteres Jurymitglied ist Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg. Darüber hinaus wird Christiane Faude-Großmann als Gruppenpreissiegerin  des vergangenen Jahres in der aktuellen Jury mitwirken.

Wann findet die Preisverleihung statt?

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard wird den Annemarie Dose Preis voraussichtlich am 30. August 2021 ab 15 Uhr im Abaton Kino verleihen.  Pandemiebedingt ist derzeit noch nicht klar, in welchem Rahmen die Preisverleihung stattfinden kann wird die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr begrenzt sein, aber alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten Anfang August eine persönliche Einladung.

Alle preisgekrönten Projekte sind im Folgejahr für den Deutschen Engagementpreis nominiert, der im Dezember 2022 zum Tag des Ehrenamts in Berlin verliehen wird.

Wird der Preis auch im nächsten Jahr wieder verliehen?

Ja, der Annemarie Dose Preis soll auch 2022 wieder an innovative Engagementprojekte informiert werden. Das Bewerbungsverfahren startet voraussichtlich im Frühjahr 2022 und alle notwendigen Informationen werden rechtzeitig auf dieser Seite bekannt gegeben.

Rückblick

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