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Lebenslagenbericht Zur Situation von Leistungsberechtigten im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches, Zweites Buch (SGB II)

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Der Lebenslagenbericht zur Situation von Leistungsberechtigten im SGB II zeigt anschaulich, dass die gute Arbeitsmarktsituation, insbesondere der aufnahmefähige Arbeitsmarkt und die damit einhergehende niedrige Arbeitslosigkeit sich in den letzten Jahren positiv auf die Gruppe der SGB II-Empfängerinnen und –Empfänger ausgewirkt hat.

Lebenslagenbericht: Zur Situation von Leistungsberechtigten im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches, Zweites Buch (SGB II)

Titelseite des Lebenslagenberichts SGB II

In Hamburg waren im August 2019 erstmals über eine Million Frauen und Männer in Hamburger Unternehmen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 

Im SGB II-Bezug sind in den letzten Jahren sowohl die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften und die Anzahl der Arbeitslosen rückläufig.

Ergebnisse

Einige zentrale Ergebnisse:

  • Die Anzahl der Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem SGB II insgesamt ging im Zeitraum von 2009 bis 2019 von 202.419 auf 187.167 zurück. Dies ist ein Minus von 7,5 Prozent.
  • Die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ging in den letzten 10 Jahren von 142.080 auf 128.257 zurück. Dies ist eine Abnahme um 9,7 Prozent.
  • Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften reduzierte sich im gleichen Zeitraum von 107.591 auf 96.683 in 2019. Dies ist ein Rückgang um 10,1 Prozent.

Trotz dieser positiven Entwicklung gibt es Menschen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind und es bleibt eine wichtige Aufgabe, diese Menschen zu unterstützen, nachhaltig auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Denn Arbeit bedeutet neben der Sicherung des Lebensunterhalts auch soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration.

Handlungsstrategien

Der Lebenslagenbericht stellt die Handlungsstrategien des Senats in Bezug auf verschiedene Zielgruppen dar. So gibt es gezielte Programme und Unterstützungsangebote zum Beispiel

  • für Alleinerziehende,
  • für Menschen mit Migrationshintergrund, die noch sprachliche Barrieren oder Qualifikationsbedarfe haben,
  • für Menschen mit Beeinträchtigungen
  • sowie für Langzeitleistungsbezieherinnen und –bezieher. 

Besonders zu erwähnen ist der aktuelle Ausbau des sozialen Arbeitsmarktes für diejenigen, die es aus eigener Kraft nicht schaffen, langfristig eine Arbeit aufzunehmen. 

Neue Möglichkeiten ergeben sich hier durch das Teilhabechancengesetz. Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2019 mindestens 600 Arbeitsplätze in diesem Rahmen zu schaffen (Stand 5. Dezember 2019: 625 Beschäftigungsverhältnisse). 

Insgesamt stehen in Hamburg im Jahr 2019 für rund 6000 Menschen Angebote der Beschäftigungsförderung bereit.

Stand: Dezember 2019

Umfang: 67 Seiten

Bezug: Der Lebenslagenbericht steht unten als Download-Datei zur Verfügung. Er kann zudem beim Broschürenservice der Sozialbehörde angefordert werden.

Kontakt

Broschürenservice

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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