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ArbeitsschutzPartnerschaft Erfolgsfaktor Büro

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Erfolgsfaktor Büro

Medienarbeitsplätze in Hamburg - Gesund und erfolgreich arbeiten im Büro

Die sind mir alle...

Ein neues Projekt der ArbeitsschutzPartnerschaft Hamburg widmet sich der Medienbranche.

In der Medienbranche ist der Computer häufig das wichtigste Arbeitsmittel. Als physische Belastungsfaktoren wirken im Büro einseitige Körperhaltung und Bewegungsmangel verstärkend auf die Entwicklung von MSE. Treten psychosoziale Faktoren wie geringe Unterstützung bei der Arbeit, reduzierte Arbeitszufriedenheit oder hohe Arbeitsverdichtung auf, so können Krankheitsbilder hierdurch verstärkt werden. Die Medienbranche zeichnet sich aus durch besondere Ansprüche an fachliche Qualifikation, Eigenverantwortung und Kreativität der Beschäftigten. Kurze Innovationszyklen, kontinuierlicher Wandel der Arbeitswelt, Termindruck und verschiedenartige Leistungsvorgaben wirken auf viele Beschäftigten Bewegungsarme Tätigkeiten im Büro gehen des Öfteren einher mit engen zeitlichen Vorgaben, ein. überlangen nicht planbaren Arbeitszeiten, teilweise im Kontext prekärer Beschäftigungsverhältnisse (sogenannte Freie Mitarbeiter).

Ziel des Projektes ist die Verringerung der Häufigkeit und Schwere von Muskel-Skelett-Belastungen und –Erkrankungen (MSE) unter Einbeziehung psychischer Fehlbelastungen. Die Gesundheits­kompetenz von Unternehmen, Führungskräften und Beschäftigten soll mittels systema­tischer Ermittlung von Belastungen an Medienarbeitsplätzen und durch exemplarische Entwicklung von Maßnahmen und deren Evaluierung gefördert werden.

Projektverantwortung:

Petra Heese
DGB Hamburg
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
Tel. 040/2858 242
petra.heese@dgb.de

Kooperationspartner:

UVNord - Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und
Schleswig-Holstein e.V.
AfA - Amt für Arbeitsschutz
VBG - Verwaltungsberufsgenossenschaft Hamburg
Beratungsstelle Arbeit & Gesundheit
Sujet GbR - Organisationsberatung
Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH

INQA-Büro-Nord

Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland verbringen ihren Arbeitsalltag im Büro. Verwaltungs- und Büroberufe weisen einen Zuwachs an Beschäftigten auf.

Dem "Faktor Mensch" kommt in den modernen, durch Büroarbeit geprägten Wirtschaftsbereichen die ausschlaggebende Bedeutung zu, um im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Eigenverantwortung, hohes Engagement und Freude an der Arbeit sind vor allem in den Unternehmen anzutreffen, die Gesundheit und Qualifikation, Motivation und Flexibilität, Kreativität und Innovationsfähigkeit der Beschäftigten erhalten und fördern.

Das Büro ist entgegen landläufiger Meinung kein belastungsfreier Raum. Im Vordergrund stehen heute vor allem Bewegungsmangel und einseitige Belastungen. Beschäftigte äußern eine Reihe von Beschwerden wie etwa im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich, Entzündungen im Handgelenk, Augenbeschwerden, Kopfschmerzen, psychische Beeinträchtigungen, Stress oder Mobbing als Form gestörter sozialer Beziehungen. Belastungen abzubauen und Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern, bleibt auch für die moderne Büroarbeit auf der Tagesordnung.

Rund um das Thema Büro besteht eine Vielfalt von Organisationen und Gremien, deren Aufgabe es ist, zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beizutragen. Dazu gehören die Aufsichtsdienste des Staates und der Unfallversicherungsträger, sowie öffentliche und private Beratungseinrichtungen. Hinzu kommen Fachverbände und Unternehmen, die sich mit der Einrichtung und Organisation von Büros befassen.

Viele Akteure auf dem Gebiet der Gestaltung der Büroarbeit handeln jedoch bisher unabhängig voneinander, oft sogar in Unkenntnis der genauen Aufgabenstellungen, Kompetenzen und Interessen der anderen Akteure. Bessere Kooperation kann ein großes Potenzial für die Qualität der Büroarbeit erschließen.

Hier setzt das Projekt INQA-Büro-Nord an: Sowohl die Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere aber Beratung vor Ort bedürfen einer regionalen Infrastruktur, die es auch in Hamburg aufzubauen gilt.

Der erste Schritt wurde mit der Eröffnungsveranstaltung von INQA-Büro-Nord am 8. Februar 2007 getan.

Eine weitere Veranstaltung "Akustik im Büro - Sinn oder Unsinn?", Akustik im Büro und die Auswirkung auf ihre Mitarbeiter, fand am 05.11.2009 statt.

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Kontakt

Angelika Braun

Ministerial- und Rechtsangelegenheiten

Behörde für Justiz und Verbraucherschutz
Raum: 2.94
Billstraße 80
20539 Hamburg
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Postfach 302822
20310 Hamburg

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