Archiv: Regionale Bildungskonferenzen Erste RBKen im Bezirk Hamburg - Nord

Am  15. April  2011  fand im Bezirksamt Hamburg Nord die erste Regionale Bildungskonferenz (RBK) auf bezirklicher Ebene statt, am 21. Oktober 2011 die zweite RBK.

Kleingruppengespräch

Erste RBKen im Bezirk Hamburg - Nord

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bezug zu regionaler Bildungsarbeit nahmen an der ersten Konferenz teil. Entsendende Institutionen waren u.a. Vertreter der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, der Eltern, der Jugend-  und Wohlfahrtsverbände, der beteiligten Fachbehörden sowie Vertretungen aus dem  Handwerk,    der  Wirtschaft  und  der Glaubensgemeinschaften. Ebenso  waren  Vertreter der Gewerkschaften, der Volkshochschulen, der Arbeitsagenturen, der regionalen Kultureinrichtungen, der Sportvereine, des Seniorenbeirates und Vertreter der Bezirksversammlung anwesend.

Gespräch um Stehtische
Neben den geladenen Teilnehmern kamen auch zahlreiche interessierte Gäste, welche die öffentliche Konferenz als Zuschauer verfolgt haben.  Bei den Gästen und den Teilnehmern entstand während der Konferenz u.a. die Frage, wie es zur  Teilnehmerzusammensetzung der bezirklichen RBK gekommen ist.  

Hierzu erläuternd folgende Hinweise:   Gemäß  dem Konzept  zu den Regionalen Bildungskonferenzen sollen diese arbeitsfähig sein  und möglichst eine Teilnehmerzahl von ca. 50 – 60 Teilnehmern nicht überschreiten. Demzufolge hat die Steuerungsgruppe im Bezirk Hamburg-Nord bezirks- bzw. hamburgweit agierende Verbände, Kammern, bezirklichen Fachbereiche,  Fachbehörden, Religionsgemeinschaften u.v.m. gebeten, geeignete Repräsentanten aufzugeben, welche die verschiedenen Bereiche des „Lebenslangen Lernens“ in der bezirklichen RBK vertreten. Interessierte  Vertreter  von Trägern und Einrichtungen  können  zukünftig  auf der nachfolgenden regionalen Ebene der RBK  entsprechend ihrer Funktion in der Region berücksichtigt werden. Weiterhin gilt außerdem,  dass  die Regionalen Bildungskonferenzen öffentlich  sind.  Somit können alle Interessierten die Konferenzen als Gäste verfolgen und bekommen auch Rederecht im Rahmen einer sogenannten Bürgerfragestunde.   

Eröffnet wurde die Konferenz durch  Yvonne  Nische,  Leiterin des Dezernates Soziales,  Jugend und Gesundheit des Bezirksamtes Hamburg-Nord und durch Dr. Hans-Peter de Lorent, Abteilungsleiter für den Bereich Regionale Bildungskonferenzen der Behörde für Schule und Berufsbildung. Der Bezirksamtsleiter, Wolfgang  Kopitzsch begrüßte die Teilnehmer der Bildungskonferenz und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihre Mitwirkung.

Gisela Beck moderierte die Veranstaltung  und stellte allen Anwesenden zunächst die Steuerungsgruppe für die regionalen Bildungskonferenzen im Bezirk Hamburg-Nord vor, die aus  dem Bezirksamtsleiter Wolfgang Kopitzsch, Yvonne Nische, Susanne Otto (Abteilungsleitung Integrierte Sozialplanung im Fachamt Sozialraummanagement), Gerhard Albrecht und Bernd Thiemann (Regionale Schulaufsicht in Hamburg-Nord) besteht. Unterstützt wird die Steuerungsgruppe durch die bezirklichen Bildungsmanager Dr. Ronnie Peplow und Dr. Rejeh Salehzadeh aus dem  Projekt

Kleingruppe
„Lernen vor Ort“.Mit einem ersten Vortrag erläuterten Susanne Otto und Gerhard Albrecht das Konzept der Regionalen Bildungskonferenzen und arbeiteten dabei die Funktion der bezirklichen RBK für das Publikum  deutlich heraus.  Die bezirkliche RBK, so der Vortrag, ist die Vermittlungsinstanz zwischen den  regionalen Aktivitäten und den landesweiten Aktivitäten auf Fachbehördenebene und kann auch durch die Funktionsträger, die im Bezirk handlungsfähig sind, bereits Weichen stellen, Kooperationen bzw.  Partnerschaften entwickeln,  Empfehlungen  aus den Regionen bündeln und wenn erforderlich in die Lenkungsgruppe RBK auf Landesebene weiterleiten.  

Im Anschluss sammelten sich die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer in Kleingruppen an Stehtischen, um sowohl Fragen  als  auch Erwartungen  an den weiteren RBK-Prozess  zu formulieren. Die Fragen wurden im Laufe der Veranstaltung von der Steuerungsgruppe  beantwortet.    

In den weiteren Vorträgen wurde durch Yvonne Nische und Dr. Sabine Kuss, Sozialplanerin, ein gezielter Blick auf Hamburg-Nord gerichtet. Während Frau Nische die Aufgaben des Bezirkes und die Verbindung zum Thema Bildung verdeutlichte, bot Frau Dr. Kuss einen Einblick in die Bevölkerungs- und Sozialstruktur von Hamburg-Nord. Sie zeigte auf, dass die Sozialplanung im Fachamt Sozialraummanagement zukünftig für kleinräumige Prozesse Planungsdaten zur Bevölkerungs- und Sozialstruktur zur Verfügung stellen kann, um Bedarfe und Problemlagen in Quartieren und Stadtteilen erkennen zu können.

Kleingruppengespräch

Nach einer Pause mit bilateralen Gesprächen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Workshop-Phase mögliche Themen für die Regionalen Bildungskonferenzen skizziert und  Ideen  für  den  persönlichen Einsatz  der  Beteiligten für dieses Vorhaben  auf Metaplanwänden mit Kärtchen entwickelt.  

Abschließend wurde ein Folgetermin  für den 21.Oktober 2011 vereinbart. Ein Protokoll der Veranstaltung  wurde  durch die Geschäftsstelle  angefertigt und  wird  sowohl  an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versendet als auch auf dieser Seite veröffentlicht.

Zu Beginn der Bildungskonferenzen in Hamburg Nord haben sich Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu folgenden Themen zusammengefunden.
Die farblich unterlegten Arbeitsgruppen sind nach wie vor aktiv.

Schauen Sie in diese Berichte - (Links gelöscht: 15.12.2014)

  • Übersicht AG Langenhorn - Fuhlsbüttel - Ohlsdorf
  • Übersicht AG Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg
  • Übersicht AG Groß Borstel/ Alsterdorf/ Eppendorf/ Hoheluft-Ost
  • Übersicht  AG Winterhude, Uhlenhorst, Hohenfelde

Kontakt

Brit Breiting

Regionale Bildungskonferenz Hamburg-Nord
Archiv
Kümmellstraße 7
20249 Hamburg
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