Artenschutz Internationaler Artenschutz

Besonders geschützte Arten sind vor einer bestandsbedrohenden Gefährdung zu bewahren. Für lebende und auch für tote Tier- und Pflanzenarten sowie deren Teile oder Erzeugnisse aus ihnen gelten besondere Schutzbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr sowie für den innergemeinschaftlichen Handel nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) und den EG-Verordnungen Nr. 338/97 und Nr. 865/2006. Grundsätzlich gilt ein nationales Tötungs-, Naturentnahme-, Besitz- und Vermarktungsverbot für alle besonders geschützten Arten nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

Leguan

Internationaler Artenschutz

Neben den bekannten besonders geschützten Arten und deren Produkten wie Riesenschlange, Papagei, Kaviar oder Nashorn gibt es zahlreiche, weniger bekannte Arten, wie zum Beispiel Rio-Palisander, Schneeglöckchen oder Feuersalamander. Der Besitz oder Handel der Arten oder Produkten aus ihnen ist verboten. Informationen zum Schutzstatus aller international und national besonders geschützten Tier- und Pflanzenarten finden Sie in der Artenschutzdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn (http://www.wisia.de/).

Häufig finden Zollbeamte Souvenirs im Reisegepäck, die von geschützten Tieren und Pflanzen hergestellt wurden. Nähere Informationen zu Urlaubsmitbringseln finden sich auf folgender Seite: http://www.artenschutz-online.de/.

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Kontakt

Sylke Dawartz

Behörde für Umwelt und Energie
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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