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Demographie Veranstaltungsreihe Alter(n)sgerechte Gestaltung der Arbeit

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Projekt Demographie

Peter Baxter www.fotolia.com 5695723/L (Frau mit Helm)

Die Anzahl der Erwerbstätigen über 60 Jahre ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen, so eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dennoch wird das reguläre Rentenalter von der Mehrzahl der Beschäftigten nicht erreicht. Die Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbedingungen verändern sich unentwegt. Ein schneller Wechsel von Technologien, Arbeitsverfahren und Organisationsformen stellt Beschäftigte unter einen erheblichen Anpassungsdruck. Restrukturierungen gehören fast zur Tagesordnung. Und der mögliche Wechsel von Aufgaben, Kollegen, Vorgesetzten und Arbeitsorten birgt für die Betroffenen ein großes Potential an Unsicherheit. Schlagwortartig zusammengefasst heißt das: Wir werden schneller und flexibler und dabei werden wir zugleich aber älter und weniger!
Leistungsfähige und innovative Unternehmen sind auf motivierte und zufriedene Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen angewiesen. Wenn Beschäftigte länger, engagiert und motiviert arbeiten sollen, dann brauchen wir umso dringender gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen. Die Arbeit muss auch alternsgerecht gestaltet sein. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des zu erwartenden Fachkräftemangels ist Umdenken in den Betrieben gefordert. Aber obwohl die Faktenlage bekannt ist, sind Konsequenzen im Betrieb oftmals noch nicht spürbar oder stehen ganz am Anfang.

Der DGB Hamburg und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) führen seit mehreren Jahren mit weiteren Kooperationspartnern (unter anderem Unfallkasse Nord, Amt für Arbeitsschutz, Beratungsstelle Arbeit und Gesundheit, Sujet Organisationsberatung) Fachkonferenzen zum Themenfeld „alter(n)sgerechte Gestaltung der Arbeit“ durch. Experten und Expertinnen zum Thema und Referenten sowie Referentinnen für betriebliche Beispiele regen an, „gute Praxis“ zu entdecken und für eigene Bedarfe anzupassen. Quintessenz der Veranstaltungen: Alter(n)sgerechte Arbeit beginnt mit dem Einstieg ins Berufsleben beziehungsweise in den Betrieb und nicht dann, wenn erste Beschwerden auftreten.

Fachkonferenzen

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