MKG Otto. Die Ausstellung

Am 22. Juli 2018 wurde Otto Waalkes 70 Jahre alt. Jetzt zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) endlich das bildnerische Werk von Otto in der Stadt, in der er das Malen gelernt hat. Zu sehen sind über 200 Exponate, darunter Gemälde, Zeichnungen, Ausschnitte aus Shows, Bühnenelemente und mehr. 

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Otto als Maler

Museum für Kunst und Gewerbe

Adresse
Steintorplatz 1ba, 20099 Hamburg
Telefon
040 428134-888
E-Mail
service@mkg-hamburg.de
Termin/e
14. September 2018 bis 17. Februar 2019
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
Donnerstag an oder vor Feiertagen: 10 bis 18 Uhr
Montag: geschlossen
Eintritt
Erwachsene: 12 Euro | ermäßigt: 8 Euro |
Donnerstag ab 17 Uhr: 8 Euro |
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei |
Weitere Ermäßigungen finden Sie auf der Homepage des MKG
Weitere Infos
Museum für Kunst und Gewerbe

Als Komiker Kult, als Maler wenig bekannt

Otto genießt als Komiker, Musiker, Zeichner, Schauspieler und Regisseur schon lange Kultstatus. Tatsächlich ist es nicht übertrieben, wenn man Otto als Wegbereiter der deutschsprachigen Comedy bezeichnet. 

Weniger bekannt ist, dass Otto auch ausgebildeter Künstler ist. Er begann 1970 Kunstpädagogik an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg zu studieren. Zu seinen Professoren gehörten die Hyper- und Surrealisten Hans Tiemann und Konrad Hausner. Auf dem Lehrplan standen altmeisterliche Schichtenmalerei, die Malerei mit Öl und Acryl, das Aquarellieren und vor allem das Zeichnen. Gerade Ottos Zeichnungen sollten später auch durch seine enge Verbundenheit mit den Künstlern der Frankfurter Schule geprägt werden. 

Hintersinnige Hommagen an die Großen der Zunft  

Ottos künstlerisches Repertoire ist beachtlich: Am berühmtesten ist natürlich sein Ottifant, den er übrigens schon als Schüler erschuf. Doch sein Erfolg als Komiker ließ ihm in der Vergangenheit wenig Zeit zum Malen. Seit einigen Jahren besinnt sich Otto nun wieder auf die bildende Kunst - in dieser relativ kurzen Zeit sind bereits erstaunlich viele Gemälde entstanden. Berührungsängste kennt Otto nicht, seine Bilder sind Hommagen an die ganz Großen der Zunft: Leonardo da Vinci, Edward Hopper, Roy Lichtenstein, David Hockney, Pablo Picasso, Dali, Edvard Munch oder Max Liebermann. 

Aber Otto wäre nicht Otto, würde er die Meister nur kopieren. Vielmehr lässt er sich von ihnen zu Pastiches und Parodien inspirieren. Auf seinem Parforceritt durch die Kunstgeschichte begegnet er seinen Vorbildern zwar durchaus mit Respekt, indem er sich – je nachdem, welchen bekannten Meister er sich gerade vornimmt - unterschiedlichster malerischer Techniken bedient. Aber ganz ohne Humor geht es natürlich nicht. Irgendwie schleicht sich der Komiker Otto in jedes Bild und hinterlässt Spuren von Witz und Aberwitz, bisweilen auch von Hintersinn und Melancholie.

Weitere Informationen: Otto. Die Ausstellung

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Otto. Die Ausstellung
Am 22. Juli 2018 wurde Otto Waalkes 70 Jahre alt. Jetzt zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) endlich das bildnerische Werk von Otto in der Stadt, in der er das Malen gelernt hat. Zu sehen sind über 200 Exponate, darunter Gemälde, Zeichnungen, Ausschnitte aus Shows, Bühnenelemente und mehr. 
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