Jenisch Haus Tanz des Lebens. 100 Jahre Hamburgische Sezession

Die Ausstellung „Tanz des Lebens. 100 Jahre Hamburgische Sezession“ im Jenisch Haus stellt das breite künstlerische Spektrum der Künstlervereinigung vor.

100 Jahre Hamburgische Sezession

Jenisch Haus

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Jenisch Haus

Baron-Voght-Straße 50
22609 Hamburg
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Öffnungszeiten

  • Do:11:00 - 18:00

Termin(e)

15. April 2019 bis 13. Januar 2020

Eintrittspreise

7 € für Einzelbesucher
5 € für Gruppenbesucher ab 10 Personen
5 € für Schüler und Berufsschüler ab 18 Jahren, Studenten bis 30 Jahre, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, FSJ, Schwerbehinderte, Inhaber der Hamburg CARD

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Pressevertreter, notwendige Begleitperson Schwerbehinderter, Dt. Museumsbundmitglieder, Mitglieder des Stiftungsrats und des Kuratoriums SHMH sowie die Mitarbeiter, Vorstände und Stiftungsratsmitglieder der staatlichen Museen, ICOM, BVGD, Vereinsmitglieder der Freundeskreise der SHMH, Mitglieder Verein für Hamburgische Geschichte, Mitglieder BBK, Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker

Barrierefreiheit

Das Jenisch Haus ist für Rollstuhlfahrer nur bedingt bis schwer zugänglich. Die Toiletten befinden sich im Untergeschoss und sind nur über Treppen zu erreichen.

Etablierung einer lebendigen Kunstszene

Die „Hamburgische Sezession“ wurde 1919 gegründet um in der Kaufmannsstadt Hamburg eine lebendige Kunstszene zu etablieren und das kulturelle Klima für die bildenden Künste attraktiver zu gestalten. Das gelang auch, denn ihre Ausstellungen mit begleitenden Vorträgen und die Künstlerfeste erfreuten sich über 14 Jahre hinweg bis 1933 großer Resonanz. Auch überregional war die Künstlervereinigung anerkannt.

Vom Expressionismus zum eigenen Stil

Stilistisch orientierte sich die Sezession zunächst am Expressionismus und an der Neuen Sachlichkeit. Ende der 1920er Jahre entwickelte sich jedoch ein eigener Sezessionssti. Zu ihren wichtigsten Vertretern gehörten Anita Rée, Gretchen Wohlwill, Friedrich Ahlers-Hestermann, Eduard Bargheer, Willem Grimm, Erich Hartmann, Karl Kluth, Emil Maetzel, Dorothea Maetzel-Johannsen und Rolf Nesch.

Die Ausstellung stellt das breite künstlerische Spektrum der Künstlervereinigung anhand von Gemälden, Grafiken und Plastiken vor. Zu sehen sind neben Porträts, Stillleben und Tierdarstellungen aus den frühen Jahren auch Stadtdarstellungen, Bilder vom Hamburger Hafen und vom Hamburger Nachtleben sowie künstlerische Einblicke in das damalige Freizeitverhalten. Darüber hinaus werden Reise- und Landschaftsbilder aus den späteren Sezessionsjahren präsentiert.

Selten gezeigte Exponate

Der Ausstellungstitel „Tanz des Lebens“ ist einem Holzschnitt von Heinrich Steinhagen aus der ersten Ausstellung im Jahr 1919 entlehnt. Die Exponate stammen aus dem Bestand des Altonaer Museums, aus privaten Sammlungen und Nachlässen. Die meisten Arbeiten sind bisher nur selten gezeigt worden oder sogar erstmals öffentlich zu sehen.

Weitere Infos: Tanz des Lebens

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