Barlach Haus Formfreude

Der Künstler Norbert Prangenberg (1949–2012) vereinte archaische Zeichen mit barocker Farbenpracht, geometrische Klarheit und organisches Wuchern, Üppigkeit und empfindsame Spiritualität. Zum 70. Geburtstag zeigt das Museum 70 Werke Prangenbergs.  

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Barlach Haus Jenischpark

Ernst Barlach Haus

Adresse
Baron-Voght-Straße 50a, 22609 Hamburg
Telefon
040 82 60 85
E-Mail
info@barlach-haus.de
Termin/e
23. Juni – 8. September 2019
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr
an Feiertagen auch Montag
Eintritt
Erwachsene: 7 Euro | ermäßigt: 5 Euro |
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei | Weitere Ermäßigungen auf der Homepage des Ernst Barlach Haus

Weit verzweigtes Werk ohne Grenzen

Prangenberg hat ein weit verzweigtes Werk erschaffen. Dabei ging er über die Grenzen von Malerei, Zeichnung und Skulptur hinaus. Charakteristisch für seine Arbeit sind insbesondere seine, in den achtziger Jahren gefertigte, Skulpturen aus glasiertem Ton, in Form voluminöser Amphoren und Hohlkörper. Es sind - nicht selten lebensgroße - Charaktere von eigenwilliger Schönheit. Prangenberg selbst bezeichnete sie als „Figuren“. Die Figuren stehen im Zentrum von Prangenbergs Suche nach Objekten mit Ausstrahlung, die das eigentliche  Leitmotiv seines Schaffens war. So kann der Titel der Ausstellung "Formfreude" als Hommage an Prangenberg verstanden werden. 

In den achtziger Jahren entstand auch ein umfangreiches malerisches Werk mit Aquarellen, Pastellbildern und großformatigen Gemälden in Öl. 

Begonnen hatte Prangenberg 1965 mit Holzschnitten und Zeichnungen, später kamen Linolschnitte hinzu. Schon damals wird Prangenbergs Interesse an der Form deutlich. Er vereint archaische Zeichen mit barocker Farbenpracht, oder stellt geometrische Klarheit gegen organisches Wuchern und Üppigkeit. 

Professor und Teilnehmer der documenta

Prangenberg absolvierte von 1963 bis 1967 eine Goldschmiedelehre bei C. Kesseler in Köln. Als Teilnehmer der documenta 7 wurde er 1982 als Künstler international bekannt. 1993 übernahm er eine Professur für Keramik und Glasmalerei an der Münchener Kunstakademie. 

Arbeiten aus drei Jahrzehnten 

Die die enger Zusammenarbeit mit dem Estate Norbert Prangenberg realisierte Ausstellung wird am 23. Juni 2019, dem 70. Geburtstag des Künstlers, eröffnet. Mit 70 teils großformatigen Keramiken, Gemälden und Zeichnungen gibt die Schau reichen Einblick in seinen über drei Jahrzehnte gewachsenen Werkkosmos.

Gespräch und Katalogvorstellung

Am Sonntag, 21. Juli 2019, 12 Uhr ist Karsten Müller im Gespräch mit der Familie und Freunden von Norbert Prangenberg und stellt den frisch erschienenen Katalog zur Ausstellung vor. 

Weitere Informationen zur Ausstellung

Formfreude
Der Künstler Norbert Prangenberg (1949–2012) vereinte archaische Zeichen mit barocker Farbenpracht, geometrische Klarheit und organisches Wuchern, Üppigkeit und empfindsame Spiritualität. Zum 70. Geburtstag zeigt das Museum 70 Werke Prangenbergs.  
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