Kunsthalle Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei

Die Hamburger Kunsthalle widmet mit dem 18. Jahrhundert einer der folgenreichsten Epochen der europäischen Kunstgeschichte eine umfassende Schau. Die Ausstellung mit rund 100 bedeutenden Werken setzt den Schlusspunkt des Jubiläumsjahres 2019 in der Kunsthalle.

Kunsthalle Freiheit der Malerei

Hamburger Kunsthalle

Termin/e

13. Dezember 2019 bis 13. April 2020

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
Montag: geschlossen
Donnerstag an/vor Feiertagen: 10 bis 18 Uhr

Eintritt

Regulär: 14 Euro | ermäßigt: 8 Euro |
Donnerstag 17:30 bis 21 Uhr: 8 Euro | ermäßigt: 5 Euro
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei
Weitere Ermäßigungen finden Sie auf der Homepage der Kunsthalle

Weitere Infos

Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst

Das 18. Jahrhundert war eine Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst. Sie brachte bei aller Meisterhaftigkeit so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Francisco José de Goya y Lucientes (1746–1828), Jean-Honoré Fragonard (1732–1806) und Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) hervor. Mit "Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei" widmet die Hamburger Kunsthalle einem Kapitel der folgenreichsten Epochen der europäischen Kunstgeschichte eine umfassende Schau. Gleichzeitig setzt die Präsentation mit rund 100 bedeutenden Gemälden und Grafiken den Schlusspunkt des Jubiläumsjahres 2019 in der Hamburger Kunsthalle.

Die Maler reagierten auf gesellschaftliche Umbrüche

Goya, Fragonard, Giovanni Battista Tiepolo und sein Sohn Giovanni Domenico Tiepolo (1727–1804) reagierten mit ihrer Kunst auf die weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts. Sie entwickelten eine radikalere Formensprache, brachen mit den Konventionen und künstlerischen Normen und veränderten damit die Malerei.

Ein radikal personlisierter Stil bereitet der Moderne den Weg

Interessanterweise kennzeichnen scheinbar widersprüchliche Positionen das ebenso virtuose wie vielseitige Schaffen Goyas, Fragonards und Tiepolos. So stehen einer - zumindest auf den ersten Blick - konventionellen Malweise kühne Bildfindungen gegenüber, trifft Idealisierendes auf Groteskes, oder es tritt eine Vorliebe für Theatrales und die Illusion zutage. Jedenfalls wird der Stil radikal personalisiert. Die lockere, freie Pinselführung steht dabei gleichsam für die Freiheit der Malerei, die die Künstler jetzt für sich beanspruchten. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts leiteten sie mit ihrer Malerei einen Stilwandel ein und stellten mit einer innovativen Formensprache die Weichen für den Weg in die Moderne.

Mit der Ausstellung präsentiert die Hamburger Kunsthalle Goya, Fragonard, Giovanni Battista und Giovanni Domenico Tiepolo als Vor- und Wegbereiter der Moderne, indem sie anhand der unterschiedlichen Schaffensperioden der drei Maler die grundsätzlichen Veränderungen nachzeichnet. Gleichzeitig stellt sie das Schaffen der Künstler zum ersten Mal in einen gemeinsamen Kontext. 

Weitere Informationen zur Ausstellung: Goya, Fragonard, Tiepolo

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