Haus der Photographie Walter Schels. Leben

Das Haus der Photographie der Deichtorhallen präsentiert den Fotografen Walter Schels (*1936), der sich mit den  Extremsituationen des menschlichen Lebens beschäftigt. Die Ausstellung findet im Rahmen der Reihe "Hamburger Helden" statt.

Haus der Fotografie Walter Schels Leben

Haus der Photografie

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Deichtorhallen Hamburg

Öffnungszeiten

  • Fr:11:00 - 18:00

Termin(e)

19. Juli – 3. Oktober 2019

Eintrittspreise

Kombiticket: 15 Euro
(Zwei Häuser - ein Preis: Halle für aktuelle Kunst / Haus der Photografie)
Regulär: 12 Euro
Ermäßigt: 7 Euro
Dienstagskarte: 6 Euro
(gültig ab 16 Uhr, nicht gültig an Feiertagen. Nur gültig für den Besuch eines Ausstellungshauses)
Kinder und Jugendliche unter 18 frei

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich
  • Hilfen für Hörgeschädigte vorhanden
  • Hilfen für Sehgeschädigte vorhanden

An den Rändern der Existenz

Walter Schels setzt sich wie kaum ein anderer Fotograf seiner Generation mit extremen Situationen des menschlichen Lebens auseinander. Seit über 50 Jahren begibt er sich für seine Fotoprojekte an die Ränder der Existenz. Seine Serien handeln von der Geburt ebenso wie dem Sterben. 

Schels arbeitet dabei im Stil eines klassischen Studiofotografen und porträtiert Menschen vor neutralem, oft dunklem Hintergrund. Auf diese Weise rückt Schels den Körper und die Mimik der Porträtierten in den Fokus. Seine Arbeiten haben ihm den Ruf eines nachdenklichen Existentialisten unter den Portraitfotografen eingebracht.

Bisher nicht gezeigte Werke

Die Ausstellung zeigt einige von Schels bekanntesten Serien (u.a. "Noch mal Leben") und ergänzt diese  durch neue Arbeiten. Darunter befindet sich die bisher noch nicht gezeigte Serie "Transsexuell". In dieser begleitet Schels fotografisch die Geschlechtsumwandlung junger Menschen von der ersten Hormonbehandlung bis zum Schluss.

Über Walter Schels

Schels wurde 1936 in Landshut geboren und arbeitete zunächst als Schaufensterdekorateur. Seine fotografische Karriere begann 1966 in New York, bevor er 1970 sein eigenes Studio in München aufmachte. Dort fotografierte für Magazine wie den Stern und Eltern. Schels erhielt viele Auszeichnungen, darunter die Goldmedaille des Art Directors Club für Deutschland, den Hansel-Mieth-Preis und den World Press Photo Award 2004. Er ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg und Ehrenmitglied des BFF (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V.). Schels lebt und arbeitet heute in Hamburg.

Reihe "Hamburger Helden"

Die Reihe "Hamburger Helden" startete im vergangenen Jahr erfolgreich mit der Ausstellung "Die zweite Heimat" des Fotografen Peter Bialobrzeski und wird nun mit "Leben" von Walter Schels fortgesetzt.

Weitere Informationen zur Ausstellung: Walter Schels

Weitere Informationen

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