Museum der Arbeit Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf

Die Ausstellung im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2019 erzählt anhand von 22 exemplarischen Porträts und Werkbeispielen die persönlichen Geschichten von Architektinnen in Deutschland, die das Bauen maßgeblich beeinflusst haben oder bis in die heutige Zeit prägen. 

Ausstellung Frau Architekt

Museum der Arbeit

Kontakt

Karte vergrößern

Öffnungszeiten

  • Do:10:00 - 17:00

Termin(e)

15. Juni bis 8. September 2019

Eintrittspreise

Einzelbesucher: 8,50€, ermäßigt 5€
Gruppenkarte (ab 10 Personen): 6 € pro Person
Die Ermäßigung gilt für Schüler und Berufsschüler ab 18 Jahren, Studenten bis 30 Jahre, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, FSJ, Schwerbehinderte und Inhaber der Hamburg CARD

Führungen

sonntags: 12 bis 13 Uhr, 2 Euro plus Museumseintritt

Eröffnungsfestival

10. November 2018, 11 bis 20 Uhr, Eintritt frei

Barrierefreiheit

  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich

Eingang zum Museum
Stufenloser Eingang ins Museum der Arbeit

Parkplätze
Der Behindertenparkplatz liegt hinter der “Alten Fabrik”, die Zufahrt erfolgt über die Maurienstraße.

Garderobe
Die Garderobe befindet sich im Erdgeschoss an der Kasse.

Aufzug
Ein geräumiger Aufzug in der “Neuen Fabrik” bietet Zugang in alle Ausstellungsetagen. Er besitzt ein visuelles Notrufsystem für sprach- und hörgeschädigte Besucher.

Mitnahme von Assistenzhunden
Ausgewiesene Assistenzhunde dürfen als Begleiter mit in die Ausstellung genommen werden.

Toiletten
Eine behindertengerechte Toilette ist im Erdgeschoss vorhanden.

Architektur ist noch immer Männersache, doch die Frauen holen auf

Bis heute sind weniger als ein Drittel aller Architekten in Deutschland weiblich, obwohl seit vielen Jahren mehr Frauen als Männer Architektur studieren. Rund zwanzig Prozent der Hochschul-Absolventinnen ergreifen den Beruf letztlich jedoch nicht.

Auch wenn Architektinnen heutzutage häufiger als früher leitende Positionen erreichen, sei es als Partnerinnen in Architekturbüros, als Stadtbaurätinnen, oder als Hochschul-Lehrerinnen - Architektur bleibt vorerst noch Männersache. 

Dieser Tatsache stellt die Ausstellung 22 Porträts von Architektinnen in Deutschland gegenüber, die das Genre maßgeblich beeinflusst haben oder bis in die heutige Zeit prägen.

Verschiedene Milieus, unterschiedliche politische und fachliche Strömungen

Adlige und Bürgerliche, Bauhaus - Pionierinnen und Traditionalistinnen, Sozialistin oder Unternehmerin, ins Exil gezwungene Jüdinnen und eine prominente Nationalsozialistin - die ausgewählten Architektinnen entstammen den verschiedensten Milieus und stehen für unterschiedliche politische und fachliche Strömungen.

Beginnend bei Emilie Winkelmann, die 1907 als erste selbständige Architektin Deutschlands ihr eigenes Büro eröffnete, spannt die Ausstellung einen Bogen von der Baukultur der Weimarer Republik über die NS-Architektur bis zur Architektur der Nachkriegsära in der DDR und BRD. Aber auch Bauten der Nachwendezeit werden vorgestellt.

Neben Porträts, Modellen, Plänen und Zeichnungen werden acht filmische Kurzporträts gezeigt, in denen die Architektinnen auch selbst zu Wort kommen. Darunter sind Iris Dullin-Grund, eine der renommiertesten Architektinnen der DDR, und Ingeborg Kuhler, die 1984 als erste Architektur-Professorin an eine deutsche Hochschule berufen wurde. Geboren zwischen 1930 und 1995 berichten diese Architektinnen über ganz unterschiedlicher berufliche Schwerpunkte und ihre Berufs- und Lebenserfahrung in einem von Männern dominierten Umfeld. 

Ausstellungskatalog

Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Katalog erschienen: Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf, Wasmuth Verlag Tübingen, 48 Euro. Der Katalog ist im Museumsshop erhältlich.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Netzwerk Planerinnen, Ingenieurinnen, Architektinnen (PIA) und dem Netzwerk Women in Architecture (WiA).

Mehr zur Ausstellung: Frau Architekt



hamburg.de empfiehlt

Kulturlandschaft

Branchen Online-Suche