MKG PGH Glühende Zukunft. Berliner Plakate aus der Zeit der Wende

Die Abkürzung PGH stand in der DDR für „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“. Kurz vor dem Mauerfall gründeten vier junge Ost-Berliner KünstlerInnen ihre eigene PGH und veröffentlichte zahlreiche Plakate. 

Museum Kunst und Gewerbe Glühende Zukunft Plakate

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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Öffnungszeiten

  • Do:10:00 - 21:00

Termin(e)

28. April bis 25. August 2019

Eintrittspreise

12 Euro, ermäßigt 8 Euro, Do ab 17 Uhr 8 Euro, unter 18 Jahren frei

Frech und optimistisch in die Zukunft blickend

Mit „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ war der Zusammenschluss einzelner Handwerksbetriebe zu Genossenschaften gemeint. Kurz vor dem Mauerfall am 9. November 1989 gründeten vier junge Ost-Berliner KünstlerIinnen ihre eigene PGH mit dem optimistischen zukunftsgerichteten Namen. Von diesem Zeitpunkt an veröffentlichten Anke Feuchtenberger, Henning Wagenbreth, Holger Fickelscherer und Detlef Beck zahlreiche Plakate und Grafiken, Illustrationen und Flugblätter mit dem dreieckigen Logo der PGH.

Der Stil der Gruppe unterschied sich mit frecher, oft schmunzelnd-böser Zeichnung stark vom Stil der westlichen KollegIinnen, die oftmals eine Fotografie und gerade Zeilen bevorzugten. 

Heute lehren die KünstlerInnen an westdeutschen Unis

Die Ostberliner ZeichnerIinnen haben es weit gebracht. Sie lehren heute an Universitäten in Berlin und Hamburg und haben sich auch international einen Namen gemacht. Ihre Arbeiten werden in der Ausstellung von Volker Pfülle ergänzt, der eine Generation älter ist und anfangs ein großes Vorbild für die jungen KünstlerInnen war.


Weitere Infos: Ausstellung PGH Glühende Zukunft

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