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Hamburger Kunsthalle De Chirico. Magische Wirklichkeit

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Ab 28. August 2020: Die Kunsthalle zeigt erstmalig eine Ausstellung zu dem italienischen Künstler Giorgio de Chirico (1888-1978). De Chirico gilt als Begründer der sogenannten Metaphysischen Malerei.

Ausstellung De Chirico Hamburg

Kontakt

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Hamburger Kunsthalle

Öffnungszeiten

  • Di:10:00 - 18:00

Termin(e)

ab 28. August 2020

Eintrittspreise

Regulär: 14 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 8 €)
Ermäßigt: 8 € (Donnerstag 17.30 - 21 Uhr 5 €)
Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen: 12 €
(Um den Rabatt zu erhalten, müssen die Gruppentickets von einer Person bezahlt werden)

Bibliothek (ohne Museumsbesuch): frei
Hamburg Card: 11 €
Hamburg City Pass: frei

Barrierefreiheit

  • Parkplätze vorhanden
  • Behindertenparkplätze vorhanden
  • Barrierefrei zugänglich

Ikonische Gemälde

Im Zentrum der groß angelegten Schau stehen de Chiricos ikonische Gemälde aus der wegweisenden Phase von 1909 bis 1919, in welcher er, begleitet von Giorgio Morandi und Carlo Carrà sowie seinem Bruder, dem Komponisten Alberto Savinio, mit der Pittura metafisica die Grundlagen für eine "andere Moderne" legt. Die Gemälde machen nachvollziehbar, wie der in der griechischen Hafenstadt Volos geborenen Künstler von den verschiedenen Kulturen Europas beeinflusst wurde, beispielsweise von griechischen Mythen und der deutschen Philosophie. Insbesondere aber beeindruckten de Chirico die Bilder des symbolistischen Malers Arnold Böcklin, von Max Klinger und der Surrealisten Salvador Dalí und Max Ernst, die er während seiner Studienzeit in München in den Museen entdeckte. Auch die Licht- und Raumerfahrungen auf italienischen Plätzen und Begegnungen mit der französischen Avantgarde in Paris, blieben nicht ohne Einfluss. 

Rätselhafte, virtuelle Bildwelten

In seinen rätselhaften, präzise gemalten menschenleeren Stadtansichten mit Türmen, Arkaden, Plätzen und Gebäudefassaden zwischen Licht und Schatten versuchte de Chirico im Angesicht des Ersten Weltkriegs Unsichtbares sichtbar zu machen. Lediglich einzeln verwendete figürliche Schatten und surrealistisch anmutende Gliederpuppen durchbrechen die Leere der Kulisse. Es sind rätselhafte Bilder, voller Intuition, Erinnerung und Vorahnung, traumähnliche Bilder, in denen die Zeit still zu stehen scheint und sich eine virtuelle Welt jenseits des Scheins erahnen lässt. Auf diese Weise enttarnt de Chirico die Doppeldeutigkeit der Zeichen einer scheinbaren Realität. Die Vieldeutigkeit von de Chiricos Bildwelten beeindrucken heute - im Zeitalter der "Virtual Reality" - besonders.

Bisher ungesehene Dichte und Qualität

Insgesamt sind über 60 Meisterwerke von de Chirico, sowie von Arnold Böcklin, Max Klinger, Carlo Carrà, Giorgio Morandi, Alberto Magnelli, Alexander Archipenko und anderen zu sehen. Dank zahlreicher Leihgaben von bedeutenden internationalen Museen - darunter das Museum of Modern Art oder die Tate Gallery London -  ergänzt noch durch Exponate aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, kann die Ausstellung eine bislang ungesehene Dichte und Qualität präsentieren.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen: De Chirico




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